Wie beruhigt man am besten nervöse Nerven im Kopf?

vom 24.05.2013, 21:23 Uhr

Durch meine diffusen Zahnprobleme habe ich trotz erneuter Wurzelkanalspülung und Nachbohrung nervöse Nerven, die ziehen und sich kaum abstellen lassen. Dazu kommt eine Kopfhaut, die irgendwie mitzieht. Ich habe jetzt wieder einmal Parkemed geschluckt. Dadurch geht alles mal für 20 Stunden weg und wird nachher sicher wieder kommen. Auch ist das Problem, dass ich durch das Parkemed öfters aufs stille Örtchen muss. Ich weiß aber sonst nicht, wie ich die Nerven ruhig stellen kann und leider weiß niemand, ob das Nervenspiel von den Wurzelspitzen kommt oder irgendwo eine Fistel oder etwas anderes ist.

Habt Ihr auch schon rebellierende Nerven zwischen Schädel und Kopfhaut gehabt und was habt Ihr dagegen unternommen? Gibt es neben den Chemiehämmern auch normale Hausmittel, die nicht gleich alles andere mit aus der Ordnung bringen? :uebel:

» celles » Beiträge: 8677 » Talkpoints: 4,08 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Ich hatte in einem Zahn mal ein tiefes Loch und obwohl das gefüllt wurde, habe ich da auch manchmal Nervenschmerzen und bei mir entzündet sich auch aller paar Monate mal ein Weisheitszahn, das ist auch etwas schmerzhaft. Bei den Weisheitszähnen klemme ich mir Aspirin dahinter, das wirkt etwa fünf Stunden, dann nehme ich das nächste. Meistens ist der Spuk nach zwei bis drei Tagen vorbei. Bei dem anderen Zahn, der mal das tiefe Loch hatte, mache ich meistens nichts, weil der Schmerz meist nur Minuten anhält. Wenn es länger dauert, nehme ich Copyrkal; in letzter Zeit tat aber kaum etwas weh, es wurde also von alleine besser.

» Zitronengras » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Bei Zahnschmerzen kann ich Sympal empfehlen, allerdings muss man die sich verschreiben lassen. Der Schmerz ist dann aber weg und man fühlt sich besser. Aspirin würde ich nicht nehmen, weil dass das Blut ja dünn macht und man bei einem Unfall starke Probleme mit dem Blut hat. Vielleicht solltest du das alles auch noch mal mit einen anderen Zahnarzt besprechen oder auch bei deinem jetzigen Zahnarzt noch mal ansprechen. Vielleicht muss da ja auch noch etwas machen. Ansonsten hilft vielleicht auch kühlen.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge



Ich war gestern wieder beim Zahnarzt, weil ich einen Termin vorverlegt hatte, nachdem die Nerven rechts wieder pumperten. Ich wollte keine Medikamente nehmen, weil die nur die Probleme übertünchen. Er hat mir einen Nerv entfernt und einen Wurzelkanal gefunden. Jetzt 24 Stunden danach pocht es vielmehr in Schüben, die wieder vorbeigehen. Ich weiß nicht, ob das nachlässt, oder ob der Zahnarzt weitersuchen muss. Ob sich die Nerven beruhigen können, ob vielleicht etwas unter der Wurzel ist, kann man am Röntgen nicht erkennen. Auch spüre ich eine ganz ganz leichte Nervenreaktion vom Kiefer zum Auge.

Nachdem ich mitten im Sanieren meiner Zähne stehe, habe ich mich gestern über eine Großsäuberung einiger Wurzelkanäle gefreut. Leider fühlte ich mich wieder nur rund 12 Stunden wirklich gut, bis ich wieder heute früh rechts oben einen Stich bekam und dann die Kopfhaut wieder empfindlicher wurde. Das zieht so als jemand einen Griff in die Haare machen würde, von unten geht es dumpf zum rechten Auge hin und die rechte Seite von der Schläfe bis zur Höhe Ohr fühlt sich dumpf an. Im Verdacht habe ich Zahn 14, der sich unterkühlt anfühlt und mehrfach geöffnet.

In meinem Attest steht auch Sinusitis maxillaris mit mäßiger Schleimhautschwellung. Diese hat niemand noch beachtet, sodass ich mir am Montag einen Termin beim Kieferchirurgen/Oralchirurgen geben habe lassen. Irgendwie bin ich verzweifelt, weil das immer wieder kommt und die Magnetresonanz zum Glück negativ war.

Hat jemand so etwas schon erlebt oder hat eine Idee, woher das noch kommen könnte? Im Krankenhaus haben sie nichts gefunden, aber wen kann ich dann noch fragen?

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