Sich einen Psychiater zur Hilfe nehmen?

vom 06.12.2009, 20:19 Uhr

Das mag jetzt ganz plump klingen, doch jedenfalls liest sich das nicht, als wärst Du ein Fall für den Psychiater! In Deinem Alter ist so ein Lebensstil doch völlig normal und ebenso "normal" ist es mehrere Frösche zu küssen um den Prinzen zu finden. Außerdem wurde ziemlich jeder in seiner Kindheit irgendwie mal bisschen gehauen, und sei dies auch nur ein Klaps auf das Gesäß. Insbesondere wenn Du sagst, Dich würde das nicht belasten, sehe ich auch da kein Problem. Im übrigen macht es Sinn zwischen Psychologe und Psychiater zu unterscheiden. Ersterer betreibt überwiegend Verhaltens- und Gesprächstherapie während letzterer zusätzlich die Befugnis hat Medikationen einzuleiten, was bei Dir gar nicht angezeigt ist.

Wenn Du Deinen Lebensstil trotz Allem ändern möchtest, und das Gefühl hast, dies nicht ohne äußere Hilfe hinzubekommen, dann kann ein Therapeut schon helfen. Allerdings stellt sich hier - wie gesagt - die Frage, inwieweit dem Ganzen ein handfestes psychisches Problem zugrundeliegt und diese Überlegung wird auch die Krankenkasse anstellen müssen, sofern Du die Therapie denn nicht aus eigener Tasche bezahlen willst.

» MasterOers » Beiträge: 348 » Talkpoints: 1,16 » Auszeichnung für 100 Beiträge



Ich habe das Gefühl, nur weil deine Schwester zu einem Psychiater geht, bist du der Meinung, auch einen zu brauchen. Welche Probleme deine Schwester hat, weiß ich nicht. Aber so wie ich das sehe, was du geschrieben hast, benötigst du keinen Psychiater sondern eine Freundin, mit der du über alles reden kannst. Hast du eine solche Freundin? Da du noch sehr jung bist, wird sich deine Einstellung noch ändern. Momentan kannst du das alles nicht nicht richtig einschätzen.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge


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