Gleicht Organspendeausweis einem Selbstbedienungsladen?

vom 14.05.2013, 13:07 Uhr

Ich habe einen Organspendeausweis. Aber ich habe auch Organe ausgeschlossen, welches ich nicht spenden will. Ich habe schon ein schlechtes Gefühl, wenn ich keinen Organspendeausweis mit mir führe. Denn ich möchte ja auch schon gerne, dass mir geholfen wird, wenn ich ein Organ brauche. Als ich den Ausweis damals ausfüllte, habe ich mir schon gedacht, dass es irgendwie einer Bestellung oder eine Einlagerung gleicht. Ich lagere meine Organe für jemand anderes ein und irgendwie hoffe ich auch diese zu bekommen, wenn ich es brauche.

Denkt ihr, dass ein Organspendeausweis einem Selbstbedienungsladen gleicht oder einem Shop, wo man seine Organe "hinerlegt", die dann jemand bekommen kann? Sicher ist es dann ohne Bezahlung. Aber irgendwie erinnert mich das an eine Kommissionierung.

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» Sherlock-Holmes » Beiträge: 2025 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Es ist ein bisschen wie Second Hand. Als Einlagerung empfinde ich es nicht, da du deine Organe ja nicht nur für andere aufbewahrst, sondern sie zur Zeit ja noch selber nutzt. Auch die Kommission sehe ich nicht, weil ja wirklich kein Tausch von Ware gegen Geld stattfindet. Vielmehr spendest du deine Organe aus Wohltätigkeit an ein Second Hand Geschäft.

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» Bienenkönigin » Beiträge: 9448 » Talkpoints: 19,93 » Auszeichnung für 9000 Beiträge


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