Wie und wonach kann man ein Herzinfarktrisiko berechnen?

vom 28.11.2012, 22:21 Uhr

Hier Risikofaktoren beim Schlaganfall berechnen hat User getku eine schöne Rechnung aufgestellt, wie sich ein Schlaganfallrisiko berechnet. Gibt es so eine Berechnung auch für den Herzinfarkt? Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man da die gleiche Berechnung nimmt wie bei dem Schlaganfall, der ja letztlich doch was anderes ist.

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» Diamante » Beiträge: 41749 » Talkpoints: -4,74 » Auszeichnung für 41000 Beiträge



Für die Berechnung eines möglichen Herzinfarkt-Risikos gibt es zwei verschiedene Scores: PROCAM- und ESC-Score. Der Erstere bezieht sich sowohl auf nicht- als auch auf letale Ereignisse, der ESC-Score hingegen zeigt das Risiko eines möglichen letalen Ereignisses an.

Wie man aber unschwer erraten kann, fließen die üblichen, bekannten Risikofaktoren in die Berechnung ein: Cholesterin, Blutfette, Diabetes Mellitus, arterielle Hypertonie, Adipositas (=BMI), Rauchen, Alkohol, familiäre Disposition. Je nach vergebenen Punkten errechnet sich dann das Risiko, innerhalb der nächsten 10 Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden.

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» getku » Beiträge: 883 » Talkpoints: 11,06 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Das Herzinfarktrisiko kann man nicht wirklich berechnen. Wenn allerdings mehrere direkte Verwandte daran gelitten haben, sollte man sich schon fragen, ob man dafür eine Veranlagung hat. Dies können verengte Gefäße, zu hoher Blutdruck oder auch falsche Cholesterinwerte sein. Verstärkt wird dieses Risiko vor allem durch Rauchen, zu wenig Sport oder fettreiche Ernährung. Aber mit den entsprechenden Gegenmaßnahmen wie Sport, gesunde Ernährung oder Medikamente kann man dem entgegenwirken.

» Juri1877 » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



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