Was bezahlt die Krankenkasse bei Entspannungstherapie?

vom 02.04.2013, 22:04 Uhr

Ich habe gelesen, dass es verschiedene Entspannungstherapien gibt, etwa die progressive Muskelrelexation, bei der verschiedene Muskeln an- und wieder entspannt werden oder auch das autogene Training und noch einige andere. Diese Verfahren kann man bestimmt gut nutzen, um sich mal gehen zu lassen, Stress abzubauen, zur Ruhe zu kommen oder auch einfach nur als Einschlafhilfe. Es gibt wohl die Möglichkeit, bei Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten sowie anderen medizinischen Gruppen Kurse in diese Verfahren zu machen, das Verfahren zu erlernen und zu üben. Voraussetzung ist, dass der Therapeut eine bestimmte Weiterbildung für das Verfahren absolviert hat; das erfährt man aber meistens auf Anfrage. Ist die Voraussetzung erfüllt, dann kann man davon auch einen Teil durch die Krankenkasse übernehmen lassen, d.h. die Krankenkasse bezahlt einen Großteil der Kosten.

Aber wie viel bezahlt sie genau? Kennt sich da jemand aus? Das hängt nämlich irgendwie mit bestimmten individuellen Regelungen zusammen, die je nach Krankenkasse unterschiedlich sein können oder es kann wohl auch Unterschiede zwischen den einzelnen Therapeuten geben. Habt Ihr Erfahrungen damit? Welchen Anteil übernimmt die Krankenkasse bzw. wenn Ihr das auch schon mal genutzt habt, wie viel musstet Ihr bezahlen?

» Zitronengras » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Ich habe einmal einen Kurs in Autogenem Training mitgemacht. Das hat die Techniker Krankenkasse komplett übernommen. Ich weiß aber, dass die Techniker Krankenkasse nur bestimmte Kurse zahlt. Welche das sind, kann man auf der Internetseite, glaube ich, in Erfahrung bringen. Früher habe ich einmal ein Heftchen bekommen, wo die Kurse, die bezuschusst werden, drinstanden.

Jede Krankenkasse handhabt die Zuschüsse oder Übernahmen anders. Man sollte direkt bei der Kasse nachfragen. Die meisten gesetzlichen Kassen legen mittlerweile Wert auf Prävention und unterstützen bestimmte Sachen, die beispielsweise der Stressreduktion dienen.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Ich habe schon Progressive Muskelentspannung nach Jakobsen gemacht. Das war allerdings im stationären, beziehungsweise teilstationären Bereich. Da gehört das quasi zum Angebot mit dazu, wobei das mit jedem Patienten besprochen werden sollte, ob diese Übungen überhaupt sinnvoll sind. In einem Fall war die Teilnahme Pflicht und ich habe dort meinen Mittagsschlaf gemacht.

Hier kann man auch an der Progressiven Muskelentspannung teilnehmen, wenn man Patient der Psychiatrischen Institutsambulanz ist. Wobei das ziemlich viele Psychiatrische Institutsambulanzen anbieten. Da muss man auch nichts dazu bezahlen, das gehört quasi zu den nutzbaren Angeboten.

Nicht alle Krankenkassen übernehmen Entspannungsübungen. Da ist auch egal, wer die anbietet. Ausnahme sind eben solche Komplettpakete, wie stationäre oder teilstationäre Behandlungen oder Institutsambulanzen. Deshalb kann man deine Fragen pauschal gar nicht beantworten. Es gibt zum Beispiel auch Psychotherapeuten, die Entspannungsübungen um Rahmen ihrer Termine anbieten.

» LittleSister » Beiträge: 10426 » Talkpoints: -11,85 » Auszeichnung für 10000 Beiträge



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