Wann sind Infusionen lebensnotwendig?

vom 19.02.2013, 12:54 Uhr

Infusionen gehören in Krankenhäusern zum täglichen Alltag. Auch in manchen Arztpraxen werden regelmäßig Infusionen gelegt und einige Ärzte bieten spezielle Therapien an. Scheinbar werden Infusionen oft eher präventiv gegeben, zumindest würde es aber auch alternative Möglichkeiten geben. Doch in welchen Fällen sind Infusionen denn lebenswichtig und wo kommen Alternativen nicht in Frage?

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» Trisa » Beiträge: 3323 » Talkpoints: 38,55 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Ich kenne Infusionen nur als notwendig, muss ich sagen. Zum Beispiel wenn ein Kind stark dehydriert ist, dann muss man dafür sorgen, dass diesem wieder Flüssigkeit zugeführt wird. Alles andere wäre sonst lebensbedrohlich. Gleiches gilt natürlich auch bei Erwachsenen. Es gibt auch einige chronische Erkrankungen, die eine regelmäßige Behandlung erfordern. Da wird dann ein Zugang gelegt und die entsprechende Infusion mit Medikament verabreicht. Auch das ist in vielen Fällen lebensnotwendig, weil es ohne Therapie einfach zur Folge hätte, dass die Lebenserwartung verkürzt ist.

Naja und in Akutfällen gibt es ja einige Medikamente, die man mittels Infusion gibt und die lebensnotwendig sind. Die Resoption von oralen Medikamenten dauert einfach wesentlich länger und über die Vene wirken Medikamente schneller. Außerdem hat es den Vorteil, dass Erbrechen und Diarrhoe keine Auswirkungen haben. In dem Fall kann es ja sein, dass man nicht weiß, wie viel schon auf oralem Wege resorbiert wurde und wie viel draußen ist. Das kann bei einer Infusion nicht passieren.

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» winny2311 » Beiträge: 15159 » Talkpoints: 4,91 » Auszeichnung für 15000 Beiträge


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