Kleinkind hat ständig Lungenerkrankungen
Mein Sohn ist mittlerweile zwei Jahre alt. Seitdem er drei Monate alt ist, hat er ständig irgendwelche Lungenerkrankungen.
Damals fing es so an, dass er seinen ersten Schnupfen bekam und wir damit auch zum Arzt gegangen sind, wobei sich herausstellte, dass unser Sohn keinen kleinen Schnupfen hatte, sondern gleich eine richtige Bronchitis. Seitdem er seine erste Bronchitis hatte, ging es nur noch Rund. Eine Bronchitis folgte der nächsten. Das ging letztes Jahr über den ganzen Winter so.
Es war ja nicht so, dass es eine leichte und einfache Bronchitis war, sondern ständig von einer mittelschweren Bronchitis zu einer schweren Bronchitis führte, sodass er meist kurz vor einer Lungenentzündung stand und letztes Jahr und am Anfang diesen Jahres schon zwei Mal eine Lungenentzündung hatte, die Unter anderem auch im Krankenhaus behandelt wurden, ist.
Wir haben vom Kinderarzt einen Inhalator für zu Hause für unseren Sohn bekommen, mit diversen Medikamenten, die man dort hinein machen muss und mit der Verordnung, dass wir bei jedem kleinen Husten anfangen sollen, zu inhalieren, weil unser Sohn anscheinend dazu neigt, immer wieder an diversen Lungenerkrankungen zu erleiden. Wenn er eine Lungenentzündung hatte, gab es zusätzlich Antibiotikum zum Inhalieren sowie Fieber- und Schmerzsaft. Und zur Vorbeugung mussten mir jeden Tag einen anderen Inhalator benutzen, wo er denn Cortison und desgleichen einatmen musste, damit die Lungen gestärkt werden.
So weit war auch alles gut. Wir kamen mit den Medikamenten klar und mit dem Inhalator war auch alles prima. Und im diesem Sommer hatten wir auch echt ruhe. Wir dachten, dass sich die Phase mit den Lungenerkrankungen gegeben hat. Nun hatten wir vor einem Monat dann wieder das gleiche Spiel, wie letztes Jahr. Er fängt wieder an, bei jeder Kleinigkeit eine schwere Bronchitis zu bekommen, sodass er letzte Woche wieder einmal kurz vor einer Lungenentzündung stand. Nun mussten wir wieder, wie letztes Jahr die ganzen Medikamente nehmen und den Inhalator benutzen, nur der Cortisoninhalator kam noch nicht in Gebrauch.
Ich frage mich aber, ob es normal ist, dass mein Sohn von Anfang an im Endeffekt dauernd Lungenerkrankungen hat und die dann nur im Sommer, anscheinend, verschwinden und dann im kommenden Winter wieder kommen? Ist er einfach anfälliger für Lungenerkrankungen? Dass das im Endeffekt bei ihm so läuft, dass er bei jedem Infekt eine Lungenerkrankung bekommt, während dessen andere Kinder nur eine leichte Erkältung haben? Sind seine Abwehrkräfte zu schwach oder ist er einfach Anfälliger?
Hat hier jemand vielleicht dasselbe Problem gehabt mit seinem Kind und kennt die Ursache genau, weshalb das Kind so oft an Lungenerkrankungen erkrankt? Und haben diese Kinder später vielleicht Lungenprobleme, wie zum Beispiel Asthma? Oder dass die Lunge vielleicht schon so "alt" geworden ist, durch die Erkrankungen, dass diese Kinder später nicht viel Ausdauer und desgleichen haben? Sollte ich da eventuell mal einen Spezialisten aufsuchen und wenn ja, wie heißen die Spezialisten? An wen könnte ich mich da wenden?
Eine Bronchitis ist keine Lungenerkrankung. Die Bronchien gehören zwar zu den Atemwegen, aber es sind nicht die Lungen und mit dem cortisonhaltigen Inhalator werden die Bronchien erweitert. Das wird eben gemacht, damit die Lungen nicht betroffen werden. Wenn das aber zu oft passiert, dann solltest du einen Spezialisten mit deinem Kind aufsuchen. Denn wenn so eine Bronchitis chronisch ist, dann muss etwas gemacht werden. Mit zwei Jahren sollte so was vielleicht noch in den Griff zu bekommen sein. Das Kind hat noch ein ganzes Leben vor sich und ich würde auf jeden Fall den Kinderarzt wechseln, wenn er immer nur mit cortisonhaltigen Sachen inhalieren lässt.
Ein Kinderarzt, der von Adipositas spricht, wenn ein Kleinkind von einer Untersuchung zur anderen ein wenig mehr zugenommen hat als normal und der meinem Kind mit 2 Jahren schon mit Cortison behandelt, der sollte auf jeden Fall gewechselt werden. Zumindest sollte man sich eine zweite Meinung holen. Sei froh, wenn die Lungen noch nicht betroffen sind und sieh zu, dass es auch nicht der Fall wird. Denn dann hat dein Kind das ganze Leben was davon. Schon eine chronische Bronchitis ist sehr belastend. Und ich weiß, wovon ich spreche.
Die Lungen werden nicht nur durch Cortison erweitert, sondern es findet auch eine Regulierung des Immunsystems statt. Auch wird ein gewisser Teil des Immunsystems unterdrückt, aber der Körper wird laut neueren Erkenntnissen auch dazu angeregt, neue Immunzellen zu bilden. Ich persönlich bin selbst betroffen und muss meine tägliche Inhalation machen, sonst bekomme ich richtig schnell Probleme. Ich bin jedoch kein Kind mehr. Bei Kindern muss ich gestehen, dass ich Cortison schon etwas kritischer sehe.
Du solltest vielleicht wirklich mit deinem Kind zum Spezialisten (Allergologe, HNO, Pulmologe, Immunologe, usw.) gehen. Der Kinderarzt versucht nur die Symptome zu bekämpfen, jedenfalls schaut es laut deinen Schilderungen so aus. Auf jeden Fall sollte das Kind zu einem Spezialisten. Dieser kann dann auch konkrete Medikamente verschreiben, falls irgendwas Chronisches vorliegt. Ich selbst habe keine chronische Bronchitis, sondern waschechte Allergien. Ich schaffe es nur einen bis zwei Tag ohne meine Medikamente, aber ich muss gestehen, dass ich nach einiger Zeit damit klargekommen bin. Ich hoffe, dass dein Sohn nicht eine solche Situation kommt. Egal was es ist, der Grund sollte gefunden werden, selbst wenn es bedeutet, dass dein Sohn ständig Medikamente nehmen muss.
Bronchitis betrifft in der Tat die Bronchien und nicht die Lunge. Als Oberbegriff kann man aber sagen, dass er desöfteren an Atemwegserkrankungen leidet, wenn er zu Bronchtis und Pneumonie neigt. Das kann mehrere Gründe haben, sollte aber in jedem Falle mal von einem Spezialisten untersucht werden. Du solltest dir deswegen dringend eine Überweisung zum Pulmologen von deinem Kinderarzt geben lassen. Und vielleicht solltest du dir auch mal eine Zweitmeinung einholen. Man muss nicht immer gleich komplett den Kinderarzt wechseln (außer man fühlt sich schlecht aufgehoben), aber gegen eine Zweitmeinung sollte nie etwas sprechen.
Ich meine, so etwas kann ja auch chronisch werden, wenn es das nicht bereits ist. Die entsprechende Behandlung ist da ja auch wichtig, aber dazu benötigt man eben auch erst einmal eine anständige Diagnose.
Meine Tochter ist auch ein Beispiel dafür. Sie war auch noch sehr klein als wir das erste Mal wegen der Lungenprobleme im Krankenhaus waren. Für mich war es damals nicht so schlimm, aber das ganze sollte ja auch erst anfangen. Sie hatte im Winter ständig Husten und laufend eine Bronchitis und im Prinzip konnten wir nichts dagegen tun. Zumindest laut den Ärzten.
Ein Jahr später war es dann so dass sie so schlecht Luft bekommen hat das wir ins Krankenhaus sind. Die haben auch gemeint nur eine Bronchitis und haben uns wieder nach Hause geschickt. Die Nacht war dann der Horror und wir sind am nächsten Tag wieder zum Hausarzt der uns gleich ins Krankenhaus eingewiesen hat. Dort wurde dann eine Lungenentzündung festgestellt und das die halbe Lunge bereits kollabiert ist. Wir hatten dann einen relativ langen Krankenhausaufenthalt und waren froh dass sich unsere Maus trotzdem wieder so schnell erholt hat. Auf die Frage was wir dagegen machen können das dies nicht wieder passiert haben wir keine Antwort erhalten.
Daraufhin habe ich dann unseren alten Kinderarzt mal genervt und er hat mir dann Asthmamedikamente (Sultanol) verschrieben und wir haben uns einen Pari Boy also einen Inhalator, gekauft. Und seit dem beginnen wir beim kleinsten Husten mit diesem Medikament zum Inhalieren und ich muss sagen dass es seit dem viel besser ist. Sie hatte zwar noch öfter eine leichte Bronchitis, aber diese konnten wir ohne Krankenhaus zu Hause ausheilen. Es heißt zwar man sollte das Cortison nicht zu oft anwenden, aber bevor es so schlimm wird das die Kleinen leiden ist es besser öfter. So zumindest mein Kinderarzt.
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