Wie viel Geld gebt Ihr im Schnitt im Jahr für Gesundheit aus

vom 14.05.2012, 12:32 Uhr

Ist man chronisch krank, hat man vermutlich eine recht hohe Summe, die man Jahr für Jahr zuzahlen muss. Meist bekommt man aber je nach Situation einen Teil der Zuzahlungen zurück, sofern es sich um Kassenleistungen handelt, die es eben einmal bei gesetzlich Krankenversicherten gibt. Ist man nur mal gelegentlich krank, werden die Kosten aber vermutlich sich im Rahmen halten, es sei denn, man ist doch mehrmals im Jahr krank und braucht auch immer Medikamente, die eben teils nicht mehr von der Krankenkasse übernommen werden. Ich denke da an Medikamente bei Erkältung oder Durchfall.

Ich benötige im Jahr zwar einiges an Medikamenten, was einfach der Tatsache des Diabetes geschuldet ist. Im Quartal gehen dann schon einmal zwanzig oder dreißig Euro für das Insulin drauf. Dazu kommt dann noch die Zuzahlung für das Schilddrüsenmedikament von je 5 Euro und anderem Kleinkram. Da ich eine Insulinpumpe trage, muss ich aufgrund der Hilfsmittel nichts dazu zahlen, da meine Krankenkasse eng mit einem bestimmten Versandhändler für diese Hilfsmittel arbeitet. Teststreifen für die Ermittlung von Blutzuckermessgeräten sind bei Typ 1-Diabetikern ebenfalls eine komplette Kassenleistung, das Blutzuckermessgerät erhalte ich beim Arzt kostenlos, da dieser immer reichlich von Vertretern versorgt wird. Ich habe mich aber noch nie hingesetzt und ausgerechnet, was mich meine nicht vermeidbare Krankheit kostet.

Es sind jedoch nicht nur Medikamente und Hilfsmittel, die man als Patient ohne Zuzahlunsgbefreiung zu zu zahlen hat, sondern auch eben die Praxisgebühr, was noch einmal vierzig Euro im Jahr ausmacht. Aber auch hier kann man die Quittungen einreichen und je nach Belastungsgrenze dann etwas zurückerhalten.

Dazu kommen dann noch Leistungen, die ich selbst trage, welche ich aber auch wichtig finde. Dazu gehören die jährlichen Prophylaxen und auch das Verhütungsmittel. Da erfolgen keine Erstattungen, ich könnte sie höchstens bei der Steuererklärung mit angeben und selbst da erhalte ich nichts zurück.

Wie viel zahlt Ihr im Jahr für Eure medizinische Versorgung? Dazu gehören eben die Praxisgebühren, aber auch die Medikamente und Hilfsmittel, die verschrieben werden müssen oder die man Euch ans Herz legt. Wie sieht es mit Dingen aus, die man selbst zahlt? Auch bei Zusatzversicherungen sind es Kosten, die man dazu zählen kann.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Ich glaube bei mir kommt auch ein bisschen was zusammen. Ich muss eigentlich schon jedes Quartal zum Hausarzt, weil ich dann Überweisungen brauche. Ich muss auch alle paar Monate meine Schilddrüsentabletten kaufen und eben die Pille. Dazu nehme ich dann auch noch jeden Tag etwas zum Schutz für die Blase ein, was ich allerdings im dm kaufe. Ich gehe dazu noch regelmäßig zu den Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt, die ja nochmal extra 10 Euro kosten oder eben auch wenn ich mal Probleme mit Zähnen oder Zahnfleisch habe.

Zwischendurch werden dann auch in der Hausapotheke neue Medikamente benötigt. Eben wie Schmerztabletten oder auch mal etwas gegen Erkältung, Schnupfen und Durchfall. Ich denke, dass solche Dinge eigentlich in jedem Apothekerschränkchen zu Hause enthalten sind. Es kommen ja auch durchaus noch andere Medikamente hinzu, wenn man mal plötzlich krank wird. Ich denke, dass da schon ganz schöne Summen aufs Jahr gesehen zusammen kommen.

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» Nelchen » Beiträge: 32238 » Talkpoints: -0,25 » Auszeichnung für 32000 Beiträge


Da ich zum Glück keine chronische Krankheit habe, für die ich regelmäßig zum Arzt gehen und Medikamente kaufen müsste, halten sich meine Ausgaben noch halbwegs im Rahmen. Da ich recht selten zum Arzt gehe, bezahle ich meistens pro Jahr höchstens ein Mal die Praxisgebühr von 10 Euro. Bei Medikamenten gibt es auch keine, die ich regelmäßig einnehmen müsste.

Es gibt natürlich Medikamente, die ich immer im Haus habe, aber da ich recht selten welche brauche, halten die bei mir im Normalfall schon recht lange. Für meinen Rücken besuche ich noch ein Mal pro Woche eine Rückenschule, wo mir die Krankenkasse allerdings einen Teil der Gebühren erstattet. Ich denke, über 200 Euro werde ich im Jahr momentan nicht hinaus kommen.

» Barbara Ann » Beiträge: 28946 » Talkpoints: 58,66 » Auszeichnung für 28000 Beiträge



Also ich muss zuerst einmal sagen, dass ich kein Fan vom Arzt bin. Ich gehe wirklich nur dann zum Arzt, wenn es wirklich nötig ist. Seit dem es die Praxisgebühr gibt, gehe ich noch seltener zum Arzt, ob es aber wirklich an der Praxisgebühr liegt ist mal dahin gestellt.

im Grunde genommen, bin ich im Haushalt auch nicht wirklich für die medizinische Versorgung zuständig, da dies eigentlich der Part meiner Mutter ist, aber selbst diese läuft nicht in eine Apotheke und kauft dort etliche Medikamente zur Vorsorge. Eigentlich werden Medikamente nur dann gekauft, wenn sie notwendig sind und auch eigentlich vom Arzt verschrieben wurden. Die werden dann zu Hause aufbewahrt, insofern sie nicht zu schnell ablaufen.

Alltägliche Dinge gibt es aber natürlich auch bei uns im Haushalt. Schmerztabletten sind natürlich ein Muss, weil es jeden Tag passieren kann, dass man einfach extreme Kopfschmerzen hat und mal eben eine Tablette schlucken muss. Aber diese Tabletten reichen bei uns meistens für 1 Monat (4 Personen), sodass meine Mutter eigentlich nicht mehr als 15€ im Monat für Medikamente ausgibt.

Natürlich werden auch andere wichtige Sachen gekauft, darunter zählen Pflaster, geschnitten wird sich schließlich oft genug. Desinfektionsmittel gibt es auch immer reichlich bei uns, weil ich es wichtig finde, dass auf Wunden keine Bakterien gelangen, sondern diese direkt abgetötet werden. Zu guter Letzt gehört ein Verbandskasten in jeden Haushalt. Dieser wird auch ungefähr jedes halbe Jahr neu aufgefüllt, weil dann die Verbände und die restlichen Sachen aufgebraucht sind. Blasenpflaster gehören natürlich auch zur Grundausrüstung sehe ich jetzt aber nicht unbedingt als medizinische Vorsorge.

Ansonsten denke ich, sollte man natürlich ein paar Salben aufbewahren, zum Beispiel Salben gegen Prellungen oder sonstige Wunden. Denn Wunden entstehen schnell und man braucht nicht gleich für jeden kleinen Kratzer ins Krankenhaus fahren, dies ist unnötig und man hält durch so etwas Menschen auf, die es wirklich nötig haben, gründlich untersucht zu werden. Diese Salben werden bei uns aber auch immer lange gehalten. Wir schmeißen Salben eigentlich erst weg, wenn diese abgelaufen sind, also halten diese schon mal 2 Jahre.

Im Großen und Ganzen runde ich es so ab, dass meine Mutter monatlich ca., 20 Euro für die medizinische Vorsorge ausgibt und ich dies auch völlig in Ordnung finde. Sicher gibt es Monate, wo es mal mehr wird, aber im Durchschnitt komme ich ca. auf 20 Euro im Monat.

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» Dennus » Beiträge: 1263 » Talkpoints: 0,61 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Ich schätze, dass ich monatlich auf ungefähr 20 Euro für meine medizinische Versorgung komme. Ich habe keine Schilddrüse mehr, also benötige ich Schilddrüsenmedikamente. Da ich hierzu ein Rezept benötige, kombiniere ich diesen Arztbesuch meistens mit der Ausstellung mehrerer Rezepte. Ich benötige zum Beispiel Kortison in verschiedenen Stärken und Antiallergika. Hierfür kommen dann nur die Zuzahlungskosten von 5 Euro hinzu.

Antiallergika bestelle ich in Großpackungen in Internetapotheken. Deswegen komme ich an sich dort recht günstig weg, weil eine Packung vier bis sechs Monate hält und ich maximal 15 Euro zahle, was natürlich auf die Preissituation ankommt. Schmerzmittel und so weiter besorgt mein Partner. Ich besorge nur noch ab und zu homöopathischen Hustensaft, aber die 3 Euro fallen nicht weiter ins Gewicht. Praxisgebühr ist hier nicht einbezogen.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12618 » Talkpoints: 5,12 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Zähle ich alles zusammen, was ich privat für meine Gesundheit ausgebe, puh, da kommt einiges zusammen. Zähle ich die private Krankenversicherung zu Medikamenten dazu, die ich mehrmals pro Jahr als Sportler brauche, dann kommt schon eine ganze Summe zusammen. Zusätzlich habe ich viele Cremes und Salben für den Sport, die aber auch gesundheitsbedingt sind. Viel mehr einzelnes fällt allerdings nicht an, weil meine Krankenversicherung das meiste abdeckt.

Da ich Liste führe, kann ich ganz genau sagen, was ich selbst gezahlt habe. 2011 waren es knappe 640 Euro, 2010 560 Euro und 2009 sogar fast 700 Euro. Wenn ich das aber vergleiche mit den Kosten, die ich meiner privaten Krankenkasse verursacht habe, muss ich sagen, bin ich damit noch wirklich sehr gut bei weggeommen.

» benutzer7 » Beiträge: 2116 » Talkpoints: 49,80 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Ich gebe sicherlich einige hundert Euro aus. Dabei sind dann aber nicht nur rezeptpflichtige Medikamente, sondern auch Nahrungsergänzungsmittel, wie ein Immunpräparat, das mich pro Monat allein schon über 40 Euro kostet. Hinzu kommen dann noch weitere Kosten, die ich selbst verursache, wie Heilpraktikerbesuche oder andere Dinge. Wie viel es genau ist, kann ich nicht sagen, aber einige Hundert Euro bekomme ich sicherlich zusammen.

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» Vampirin » Beiträge: 5979 » Talkpoints: 30,32 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



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