Nach welcher Methode den Biorhythmus berechnen?

vom 24.05.2012, 21:24 Uhr

Ich höre sehr oft den Satz "Mein Biorythmus ist total durcheinander" oder "Das macht meinen Biorythmus total kaputt" usw. Meist hört man es, wenn jemand nicht ausgeschlafen ist, weil er gefeiert hat und dennoch früh aufgestanden ist oder weil einer lange geschlafen hat und zu einer anderen Zeit gegessen hat als sonst. Praktisch, wenn etwas nicht nach gewohntem Rythmus verläuft.

Nach welcher Methode kann man aber seinen eigenen Biorythmus berechnen? Irgendwie muss man doch sehen, wie der eigene Biorythmus verläuft. Gibt es da einen Anhaltspunkt? Kennt ihr es, dass euer Biorythmus nicht in Ordnung ist? Was kann man eigentlich als Biorythmus bezeichnen?

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Ich empfinde in erster Linie mein Schlafverhalten als einen sehr beständigen, in einem Biorhythmus verlaufenden Ablauf. Auch liebevoll die innere Uhr genannt. Während meiner festen Arbeitszeit, pendelt sich der Körper wirklich auf diesen Rhythmus ein und schüttet genau dann die Schlafhormone aus, wenn es an der Zeit ist oder weckt mich kurz vor meinen Wecker.

Das kann, wenn ich mit meinen Mädels unterwegs bin, mal sehr schnell aus der Bahn laufen. Da stimme ich Dir zu. Man hört es oft und hat es selbst erlebt. Statt nüchtern und gegen 23 - oder 24:00 ins Bett zu gehen und die, wie viele sagen, optimalen 8 Stunden Schlaf zu kriegen, stehst du nach 6 Stunden Schlaf oder weniger auf, mit einem netten Kater in der Küche und denkst dir im stillen: Nie wieder. 8) Der Biorhythmus ist schlichtweg durcheinander und das zieht sich durch den gesamten Tag. Damit will ich sagen: Dein Körper ist die beste Uhr, wenn man mal auf ihn hört.

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» ClaudiaJ » Beiträge: 53 » Talkpoints: 20,82 »


Der Biorhythmus lässt sich nicht berechnen, da es ihn wissenschaftlich nicht gibt. Da die Mathematik aber eine Wissenschaft ist, lassen sich keine nicht-wissenschaftlichen Abfolgen und Perioden berechnen. Du kannst dich jedoch deinem eigenen Biorhythmus durch Austesten verschiedener Faktoren langsam annähern. Dir sollte zuvor jedoch klar sein, dass es eine langwierige Aufgabe ist, die mehrere Wochen oder Monate dauern kann und die dich nicht stressen darf.

Der Biorhythmus ist ein gedachter Zustand des Körpers, der eine optimale Ausgeglichenheit von Anspannungsfähigkeit und Entspannungsfähigkeit zum Ziel hat. Prioritär absteigend wird er beeinflusst von dem Schlafrhythmus, dem Verdauungszyklus, der Relation von Stress zu Ruhe und der Relation von Belastung und Entlastung. Du solltest zuerst deinen Schlafrhythmus ändern, bis du merkst, dass es dir morgens besser geht, anschließend solltest du deine Ernährungsart und -zeiten umstellen, bis dein Stoffwechsel gut ist. Diese Liste arbeitest du nach unten ab und fängst dann wieder von oben an, bis du dich wirklich insgesamt besser fühlst.

» benutzer7 » Beiträge: 2116 » Talkpoints: 49,80 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



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