Welche Literatur ist für euch schwere Kost?

vom 24.05.2019, 18:40 Uhr

Ich habe kürzlich den Text eines Soziologen gelesen, den ich persönlich schon als harte Kost bezeichnen würde, weil ich diese Art von Texten gar nicht gewöhnt bin und das auch nicht wirklich zu meinem Interessensgebiet gehört. Welche Texte würdet ihr persönlich als "schwere Kost" bezeichnen? Könnt ihr Beispiele nennen? Habt ihr Strategien entwickeln können, um diese Kost leichter zu gestalten?

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» Täubchen » Beiträge: 33313 » Talkpoints: 0,01 » Auszeichnung für 33000 Beiträge



Alles was tiefer in die moderne Physik eintaucht, das finde ich unglaublich schwierig. Generell tendieren ja Publikationen über aktuelle Erkenntnisse in den Naturwissenschaften dazu, schwer für Laien verständlich zu sein. Aber ich denke, das ist auch in Ordnung so. Also dass man da schon eine gewisse Vorausbildung haben muss, um solche Fachbücher zu verstehen.

Wenn du auf Literatur anspielst, also im literarischen Sinne, dann finde ich wenige Dinge schwere Kost. Aber da habe ich auch mehr Erfahrung mit dem Lesen und verarbeiten. Wobei es aber auch da Dinge gibt, die ich mir eher nicht zur Freizeitunterhaltung vornehme, weil sie eben einen geistig mehr auslasten, als etwas das zur reinen Unterhaltung verfasst wurde. Thomas Bernhard zum Beispiel ist aus literaturwissenschaftlicher Sicht unheimlich interessant. Ich würde ihn aber trotzdem eher nicht abends als gute Nacht Lektüre lesen, weil er eben einen wacheren Geist braucht.

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» trüffelsucher » Beiträge: 12458 » Talkpoints: 5,72 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


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