Warum gibt es immer noch so wenig Elektroautos?

vom 04.06.2015, 18:22 Uhr

Irgendwann wird es kein Öl mehr geben und dann ist auch mit Benzin oder Diesel Schluss. Dies wird zwar noch eine Weile dauern, aber die Entwicklung alternativer Fortbewegungsmittel hat schon begonnen.

Ein Variante sind die Elektroautos. die es teilweise auch schon zu kaufen gibt. Doch noch ist diese Technologie nicht richtig ausgereift. Sie ist auf jeden Fall noch teurer als normale Kraftstoffautorechnik. Die Reichweite und Nutzlast ist noch recht gering und es gibt noch zu wenig geeignete Zapfsäulen. Die Mehrzahl der Verbraucher hat sich deshalb wahrscheinlich deswegen überhaupt nicht nach einem Elektroauto erkundigt. Wodurch würden Elektroautos eurer Ansicht nach wirklich attraktiv werden? Welche konstruktiven Vorschläge würden euch einfallen?

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» Juri1877 » Beiträge: 6199 » Talkpoints: 20,91 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Es stimmt nicht ganz, dass Verbrennungsmotoren völlig auf fossile Rohstoffe angewiesen sind. Es wäre durchaus denkbar, auch nachwachsende oder synthetische Kraftstoffe zu verwenden. In Deutschland wird dem normalen Benzin und Diesel ja schon ein gewisser Bioanteil beigemischt und das sogenannte "Sundiesel", ein synthetischer Dieselersatz, gibt es auch schon seit vielen Jahren. Allerdings sind die Alternativen noch nicht rentabel genug. Zumindest ist das bei uns so. In Brasilien fahren beispielsweise die meisten Fahrzeuge mit Bio-Ethanol.

Das Problem am Elektroauto ist, dass es eine Umstellung des Nutzungsverhalten erfordert. Es ist eben kein 100%-Auto, mit dem man beliebige Strecken zurücklegen kann. Neben der Reichweite ist die Ladeinfrastruktur noch ein großes Problem. Der Preis spielt dann natürlich auch noch eine gewaltige Rolle, wobei sich da ja schon sehr viel getan hat.

Ich denke mittelfristig könnte sich eine Kompromisslösung durchsetzen, also zum Beispiel Plugin-Hybride mit einem sehr effizienten Verbrennungsmotor, der aus fossilen und nachwachsenden Kraftstoffen versorgt werden kann. Wenn der Akku groß genug ist, könnte der bei einem typischen Fahrprofil über 80% der gefahrenen Strecke rein elektrisch abdecken und für den Rest gibt es den kleinen Verbrennungsmotor.

Ansonsten bleibt das Elektroauto eher ein typisches Stadt- und Zweitfahrzeug. Wobei das auch nicht schlecht ist, weil es dort seine anderen Stärken (gute Beschleunigung aus dem Stand, keine direkten Emissionen, weniger Lärmemission) sehr gut ausspielen kann.

» Weasel_ » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Dein Beitrag ist inzwischen vier Jahre alt und es hat sich immer noch nicht viel geändert. Soll heißen, dass die Reichweite immer noch problematisch ist und man leider nicht sein E-Auto überall aufladen kann, da an manchen Zapfsäulen die entsprechenden Adapter fehlen und diese je nach Hersteller stark variieren können und nicht vereinheitlicht worden sind.

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» Täubchen » Beiträge: 33057 » Talkpoints: -0,08 » Auszeichnung für 33000 Beiträge



Die Antwort ist relativ einfach. Deutschland und seine Bevölkerung sind in der Steinzeit hängen geblieben. Wir halten uns für die Größten und Tollsten. Schauen wir doch mal in unsere Nachbarländer. Da funktioniert das E Auto vor allem in den Niederlanden und Norwegen. Oder das Thema Internet. Deutschland ist auf Platz 59 wenn es ums Thema Internet geht. Über das Thema Geld und die Dummheit der deutschen dazu mag ich erst gar nicht anfangen. Und das ganze liegt an zwei Kissen auf deutschen Sofas auf dem einen Steht "Das hamma schon imma so gmacht" und auf dem anderen "das hamma noch nie so gmacht"

» Kamilentee » Beiträge: 420 » Talkpoints: 9,50 » Auszeichnung für 100 Beiträge



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