Was sonst noch machen außer Studieren?
Mich würde es interessieren, was ihr denn sonst noch alles macht außer das Studium?
Ich habe gerade ein Jahr Elektrotechnik hinter mir und bereite mich gerade auf die Prüfungen vor. Ich komme irgendwie nicht dazu, etwas anderes zu machen. Bin viel zu sehr beschäftigt mit dem ganzen Stoff auch während dem Semester. Irgendwie macht das so gar keinen Spaß. Ich weiß auch nicht, was ich sonst machen soll in der Freizeit. Bin ein einsamer Mensch, der eigentlich gar nicht einsam sein möchte.
Neben dem Studium arbeite ich. Es war schwer einen Job zu finden, den ich mit meinem Studium vereinbaren kann, da ich nicht flexibel bin und kaum ganze Nachmittage oder Vormittage frei habe. Ein Job musste jedoch sein um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren.
Dann betreibe ich aktiv Hundesport, trainiere also regelmässig mit den Hunden, entweder gehe ich mit ihnen joggen oder radfahren oder wir fahren zum Training auf den Hundeplatz. Und ich finde noch Zeit, mich mit meinen Freunden zu treffen und mal ins Theater oder Kino zu gehen, auch gehe ich gerne zu Konzerten.
Da ich im Bachelor-Studiengang bin, darf ich pro Kurs maximal 2mal fehlen, da ist das studieren und leben teilweise ein ganz schön komplizierter logistischer Akt. Ich habe auch schon Semester hinter mir, wo ich kaum Freizeit neben Uni und Nebenjob hatte und auch in den Semesterferien kaum Freizeit hatte. Nun jedoch habe ich weniger zu tun oder komme einfach besser mit der Zeit aus.
Freunde von mir, die nach dem Abitur eine Ausbildung gemacht haben und nun komplett im Berufsleben befinden finden es immer wieder faszinierend, wieviele Arbeitsstunden ein Student haben kann und welch ein logistischer Aufwand das teilweise ist.
Bachelor/Master Studenten haben weniger Freizeit, da wir durch die Anwesenheitsliste ziemlich eingeschränkt sind. Richtig krank werden ist da nicht drin, sonst fliegt man aus den Kursen. Aber sonst komme ich gut mit meiner Zeit aus und schaffe es, viel neben dem Studium zu erledigen ![]()
Hallo,
Was Draca beschreibt, trifft auf mich größtenteils auch zu. Ich bin ebenfalls Bachelor-Studentin und durch die Anwesenheitspflicht ist das alles schon sehr kompliziert. Ich habe jede Woche auch einen ziemlich großen Stundenplan, und noch dazu sehr lange Fahrtzeiten zu der Universität und zurück. Dazu kommen dann natürlich auch noch all die Hausarbeiten, und die vielen Lektüren, die wir studieren müssen. Da bleibt wenig Freizeit. Genau genommen habe ich eigentlich nur am Wochenende mehr oder minder frei, wobei ich da ja immernoch Hausaufgaben machen und Dokumente lesen muss.
Da ich mich aber nicht von der Arbeit versklaven lassen möchte, nehme ich mir ganz bewusst Freizeit. Und wenn es auch nur zwei Stunden abends oder nachts sind, diese Zeit nehme ich mir, und baue meine notwendigen Arbeitsstunden quasi drumherum. Wobei die regulären Unterrichtsstunden natürlich einen festen Zeitrahmen ergeben.
In meiner Freizeit gehe ich vielen Hobbies nach. Ich fotografiere, male, zeichne, schreibe, und gehe auch gerne einfach mal in der mehr oder weniger freien Natur spazieren. Mit anderen Menschen treffe ich mich eher selten, aber ich bin allgemein auch eher ein Mensch, der gerne seine Ruhe hat. Und dann verbringe ich meine Zeit natürlich auch noch hier bei Talkteria.
Das zumeist auch abends oder an freien Tagen, beispielsweise in den Ferien, am Wochenende, oder auch mal, wenn ein Kurs aus irgendwelchen Gründen ausfallen sollte.
Da ich relativ wenig Zeit habe, kann ich meine Hobbies aber alle auch nicht ganz regelmäßig ausüben. Das heißt, zwischen zwei "Ausübungen" eines Hobbies können auch mal mehrere Wochen liegen. Aber so ist es mir lieber, als wenn ich nur noch ein Hobby hätte, das ich dafür regelmäßig ausüben würde. Die Vielfalt ist mir wichtig und diese Hobbies bedeuten mir alle so viel, dass ich keines davon aufgeben wöllte.
Wenn du nicht weißt, was du mir dir anfangen sollst, dann solltest du dir einfach auch irgendwelche Hobbies suchen. Das hast du selbst in der Hand. Niemand kann dir das abnehmen. Also wenn dich deine Hobbylosigkeit stör, schaue und höre dich um, was dich interessieren könnte. Probiere einfach einige Dinge aus. Irgendetwas wird sich doch sicherlich finden lassen, was dir gefällt. Einfach nur Jammern bringt auf jeden Fall nichts. ![]()
Also erstmals ein Dankeschön für die hilfreichen Beiträge, die mir zeigen, dass sich da wirklich was machen lässt. Vor allem bin ich jetzt überrascht, dass ihr unter Extremsituationen (das kann man eigentlich so sagen) ein ziemlich abwechslungsreiches Leben führt (im Gegensatz zu mir).
Ich bin eher der Typ, der denkt, 2 Stunden Freizeit kann man nicht mehr gebrauchen. Dann verbringe ich meine Zeit am Computer, lese irgendwelche Nachrichten, checke tausendmal meine Mails ab oder schau mir ein Porno an. Das ist sicher ein Grund, warum mein Leben so einseitig ist.
Ich denke auch oft, dass Freizeit fast immer mit Kollegen zu tun haben muss (das liest man eben in den Statusmeldungen auf Facebook). Aber es fehlt mir sehr schwer mit anderen in Kontakt zu kommen, da ich sehr sehr wenig rede. In der Smalltalk-Runde bin ich derjenige, der einfach nichts zu sagen hat und schweigt. Das gibt mir null Selbstvertrauen. Und ohne Kollegen bleibe ich halt zu Hause. Schön, dass es hier auch andere Ansichten gibt (Hobby zulegen).
In meiner Schulzeit und auch heute ist es teilweise so, dass Leute sich (be)trinken gehen. Einfach so aus Spass. Nur verstehe ich diesen Spass nicht. Muss Alkohol IMMER im Spiel sein, frage ich mich da? Ich bin fertig nach zwei Dosen Bier und mache auch weiter nicht mit. Ich finde das alles ziemlich sinnlos und daher nehme ich auch selten an solche Anlässe teil. Mir scheint es, als ob viele sowas machen. Ist halt schon scheisse.
Ich bin gerade dabei, mein Leben intensiv umzustellen. Das alles, um meine Lebensqualität zu steigern und das Studium nicht zu gefährden. Daher sind weitere Beiträge zur Motivation immer noch erwünscht ![]()
Ich denke gerade an der Universität ist es sehr einfach, Kontakte zu schließen und diese zu halten. Vor allem dann, wenn man sehr nah an der Uni wohnt.
Bei uns zum Beispiel (es ist eine große Universität muss ich dazu sagen) gibt es viele Freizeitaktivitäten die von der Akafoe oder vom Asta organisiert werden - oder von Privatleuten. Zum Beispiel haben wir den Uni-Sport, eine Liste der möglichen Sportarten gibt es bei uns auf der Uni-Homepage. Dort unter Uni-Sport oder Freizeit suchen und eigentlich findet man dort etwas.
Dann haben wir verschiedene Theatergruppen und natürlich das Uni-Orchester und den Uni-Chor. Das Angebot ist sehr vielfältig und weit gefächert, eigentlich ist für jeden etwas dabei. Und die meisten haben Verständnis für einen, wenn man mal keine Zeit für Training/Proben hat, denn es sind alles Studenten und in der gleichen Situation.
Dann empfehle ich dir, je nach Interesse, evtl regelmässig ins Schwimmbad zu gehen oder ins Fitnessstudio - ich gehe oft schwimmen, immer wenn ich zwei Stunde Zeit habe und dann noch Lust gehe ich schwimmen und genieße die Zeit und die Ruhe dort. Wenn ich morgens die ganze Zeit in der Uni hocke und nachmittags lernen muss, weil Klausurenphase ist, sind die zwei Stunden schwimmen zwischendurch fast wie Urlaub. Anschließend noch ein schneller Kaffee bei einer Freundin oder bei meinem Freund, was für diese dann auch eine kurze Unterbrechung in der Lernerei ist und danach ist man gestärkt für eine weitere Lernsession.
Man muss, meiner Meinung nach, als Bachelor-Student lernen, seinen Alltag zu organisieren. Da viele meiner Freunde ebenfalls aktuelle Bachelor-Master-Studenten sind oder waren, kennen sie dies und man gewöhnt sich sehr schnell an die kürzeren Treffen und lernt, diese zu genießen.
Auch muss man weg von der absoluten Regelmässigkeit und der Zeitintesität. man hat leider nicht immer die Zeit jede Woche dreimal zum Training zu gehen und sich danach noch mit Freunden treffen und eventuell noch daheim Zeit finden um ein wenig zu relaxen oder ähnliches. Man muss aber auch lernen, Universität mal Universität sein zu lassen und dafür an anderen Tagen mal mehr Zeit investieren.
Leben neben dem Bachelor - Master - Studiengang ist möglich, man muss es nur lernen und zwar lernen, anders zu leben als man es von der Schule gewöhnt war
Viel Erfolg beim Lebenswandel - setz dir deine Ziele nicht zu hoch und nicht zu knapp - lass dir Zeit bei der Umsetzung und halte an jeder Änderung fest, wenn sie dir gut tut ![]()
Hallo,
Ich gehöre auch zu den Leuten, die sehr wenig reden. Es mag hier im Forum nicht so anmuten, weil ich doch eine Menge schreibe und dabei auch viel erzähle, aber ich rede dennoch eigentlich sehr wenig. Smalltalk langweilt mich absolut. Bei dem ewigen Gequatsche Gleichaltriger über Modetrends und irgendwelche Stars will ich gar nicht mitmachen. Das fände ich irgendwie einfach nur langweilig und stupide. Oberflächliches Blahblah reizt mich gewöhnlich nicht.
Und dennoch kann man ein schönes Freizeitleben haben, es gibt ja genügend Dinge, die man auch alleine machen kann. Andererseits brauche ich ohnehin nicht viele Menschen um mich herum, weshalb für mich Einsamkeit nie ein Problem ist. Ich weiß aber, dass es nun einmal auch Menschen gibt, die sich einsam fühlen, wenn sie allein sind.
Was man da nun tun kann, wenn so ein Charakter gleichzeitig an Smalltalk desinteressiert und zudem auch noch introvertiert ist, weiß ich allerdings, um ehrlich zu sein, auch nicht. Wahrscheinlich müsstest du dich überwinden und doch einmal hinaus gehen und mit Leuten reden. Man muss ja keinen Smalltalk mitmachen, sondern kann auch mit Menschen über Fachthemen reden, die einen interessieren. Dazu braucht man dann aber natürlich auch erst einmal mindestens ein Hobby.
Dass zwei Stunden eigentlich eine ganze Menge Freizeit sind, damit wirst du dich abfinden müssen. Im Studentenalltag kann man bei bestimmten Studienrichtungen einfach nichts Anderes erwarten. Du musst "lernen", solche Zeitspannen auch zu nutzen, genauso wie früher längere. In zwei Stunden kann man wirklich sehr viel unternehmen. Hobbies natürlich vorrausgesetzt, wo wir wieder bei diesem Thema wären. Du benötigst irgendein Interesse als Basis. Dann kannst du damit Hobbies finden und dadurch dann auch wieder Menschen kennenlernen.
Und selbst, wenn man nun keine oder wenige soziale Kontakte hätte, so muss man nicht zwangsläufig nur zuhause sitzen. Man kann ja auch allein draußen unterwegs sein. Ob dazu allerdings ein besonders hohes Selbstvertrauen gehört, das weiß ich nicht. Für mich ist es einfach eine Selbstverständlichkeit, meinen Hobbies nachzugehen, egal, ob drinnen oder draußen, allein oder mit anderen Menschen zusammen.
Alkohol ist gesellschaftlich sehr etabliert, das stimmt. Viele Menschen glauben, ohne könnten sie nicht feiern. Es gibt einen regelrechten Zwang, mitzusaufen. Aber ich persönlich trinke auch nicht viel, und ich komme trotzdem zurecht. Man muss sich eben immer die "passenden" Freunde suchen. Wenn man wenig trinkt, dann sollte man eben auch Freunde haben, die daas akzeptieren. Obwohl ich ja der Meinung bin, dass zu Freundschaft immer Toleranz und Akzeptanz, also auch gegenüber der Entscheidung, keinen oder wenig Alkohol zu trinken, gehört, sonst wäre es keine echte Freundschaft. Ich denke, da müsstest du dir einfach die richtigen Leute suchen.
Hallo,
In dem Punkt, dass man an der Universität sehr leicht neue Menschen kennen lernt, kann ich Draca leider nicht zustimmen. Andererseits lebe ich auch absolut nicht in der Nähe der Universität, daher bin ich sowieso andauernd außen vor. Die Leute treffen sich untereinander, mit den Leuten, mit denen sie in einem Studentenwohnheim leben. Da gehöre ich natürlich nicht dazu. Außerdem befindet sich meine Universität in einem Viertel, das für seine hochnäsigen Neureichen bekannt ist. Von diesen studieren dort auch eine Menge. Mit Prada-Schühchen und Gucci-Handtäschchen kommen sie dann in den Unterricht. Mit Leuten, die das nicht haben und auch gar nicht haben wollen, möchten sie nicht reden, geschweige denn längeren Kontakt aufnehmen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich, obwohl ich immer höflich, nett und freundlich auf alle Mitmenschen zugehe, in den drei Jahren, die ich jetzt studiere, noch wirklich keine einzige Person kennen gelernt habe. Sie haben halt schon alle ihre Freunde aus den Wohnheimen, und das reicht ihnen. Aber es gibt ja zum Glück genügend andere Möglichkeiten, Menschen kennen zu lernen, wie eben beispielsweise über Hobbies!
Draca, ich denke aber, dem Threaderöffner Sport schmackhaft zu machen, wenn er vielleicht gar keinen Sport mag, bringt auch nicht viel. Ich persönlich hasse Sport wie die Pest. Wie es mit ihm ist, weiß ich natürlich nicht, aber Menschen sind eben alle unterschiedlich. Da gibt es meiner Meinung nach keine Standard-Hobbies, die bei jedem "funktionieren". Der eine liebt Kunst und hasst Sport, einer hasst Literatur und liebt Musik, mancher mag Sport und hasst alles andere. Man muss eben immer schauen, dass man ein Hobby für sich findet und dann dort in diesem Bereich Gleichgesinnte als Freunde finden, wenn man das denn möchte.
Ich denke aber, das Problem beim Threaderöffner ist an sich, dass er keine Hobbies hat, und wohl auch keine Interessen, wie ich das verstanden habe. Die muss man erst finden, damit man sich seine Freizeitbeschäftigungen und dann auch den Freundeskreis drumherum suchen kann, meine ich.
Da magst du Recht haben. Aber wie soll man entdecken, das man an etwas Interesse hat, ohne das man weiß das es existiert?
Ich denke, es hat auch viel mit dem Studiengang an sich zu tun. Ich bin bei den Geisteswissenschaften, dort sind sehr viele, offene Menschen unterwegs und ich habe es idealerweise geschafft, genau die rauszupicken, mit denen mich mehr als nur das gleiche Fach verbindet. Dass ich dafür ungefähr das Vierfache an Menschen kennengelernt habe, liegt auf der Hand.
Oft hängt es an einem selbst, ob man viel Kontakt hat oder nicht - wer keinen Wert drauf legt, wird auch keinen Anschluss finden, aber auch nicht unglücklich damit werden.
Und wenn der Threadersteller sagt: er will sein Leben ändern - dann muss man ihm verdeutlichen was er alles machen KÖNNTE. Was er dann für sich herauspickt und ausprobiert und was er davon tatsächlich für sich übernimmt, das liegt in seiner Hand
Ich wohne auch weit von meiner Uni entfernt und pendele viel, jeden Tag mindestens 2 Stunden mit dem Auto, weswegen ich auch endlich zur Uni ziehen möchte. Trotzdem habe ich es geschafft sowohl dort wie auch hier einen Freundeskreis aufzubauen, mit 3-6 leuten auf die ich mich wirklich verlassen kann. Bekannte nicht mitgezählt. Auch freundschaftliche Beziehungen machen Arbeit und man muss Zeit in sie investieren - und bekommt unendlich viel zurück.
Ich möchte niemandem etwas unterstellen, weiß aber aus eigener Erfahrungen das fehlende Kontakte öfters an einem selbst und der eigenen Ausstrahlung liegen.
Hallo,
Ich hatte doch angeführt, wie das hier mit den Gucci-Prada-Püppchen ist. Mit denen möchte ich gar nicht befreundet sein. Nein, das liegt nicht an den Marken, die sie tragen, nur leider halten sie sich wirklich für etwas Besseres, tuscheln andauernd über die "blöden armen Studenten", die sich ja gar nichts leisten könnten, und so weiter. Darauf verzichte ich gerne.
Gegen andere Menschen habe ich aber nichts. Ich bin wirklich zu jedem freundlich und immer höflich, aber Interesse an Freundschaften hat dort auch sonst niemand. Höflichkeit und Freundlichkeit zählen aber eben nicht, wenn man "abweicht", sei es in Sachen Hobbies, oder äußerlich. Gleichzeitig frage ich mich allerdings auch, wozu ich denn Menschen zu meinen Freunden zählen sollte, die mich nicht akzeptieren, wie ich bin. Also entweder, sie nehmen mich genau so an, oder ich habe eben keinerlei Freunde dort.
Innerhalb meiner Interessen und Hobbies sieht es dann übrigens wieder ganz anders aus. Da wird gern geplaudert, gefachsimpelt, und man findet viele Menschen, mit denen man irgendwie "etwas anfangen" kann. An der Universität habe ich das gar nicht erlebt. Was man auch immer dort gibt, es wird nicht erwidert. Oder was soll ich unternehmen, wenn ich jemanden freundlich grüße, und dann werde ich nur angeglotzt und bekomme kein Wort zurück?
Ich denke, Hobbies kann man durch Probieren sehr gut finden. Aber ich frage mich, ob der Threadersteller denn wirklich keine Interessen hat. Kann man denn wirklich gar keine Dinge haben, die einen interessieren? Noch aus der Schulzeit müsste man doch irgendwelche Hobbies haben, an denen man in Sachen Interesse ansetzen kann. Natürlich wandeln sich Interessen auch, aber man könnte wohl schon dort bei den alten Interessen beginnen, um von dort aus eben zu "testen", ob das einem noch liegt, oder ob es in eine andere Richtung gehen soll.
Nun, da hast du recht. Menschen, die so handeln wie von dir beschrieben, die möchte beileibe niemand als Freund haben - und auf solche kann ich auch sehr gut verzichten
Da muss ich dir also voll und ganz zu stimmen.
Wie man gar keine Interessen haben kann, verstehe ich persönlich auch nicht, aber soll es ja geben. Meist liegen diese Interessen brach, man hat sie abgebrochen weil sie "uncool" waren oder einfach "peinlich". Nun kommt man nicht dazu, sich zu überwinden (oder manchmal gar zu erinnern), sie wiederaufzunehmen. Ich habe immer schon Spaß gehabt, zu fotografieren und auch die Bilder später zu Collagen oder ähnlichem zu verarbeiten, um zum Beispiel ein Geschenk zu basteln. Mal tatsächlich nur zum Fotografieren raus zu gehen - auf die Idee musste ich gebracht werden. Seitdem kann ich mir kaum etwas besseres vorstellen, als auf Foto-Safari zu gehen. Manchmal benötigt man einfach einen Schubs in die richtige Richtung um wieder Antrieb zu bekommen.
Ich habe an meiner Universität scheinbar Glück. Ich studiere etwas, das man nur studiert, wenn man es liebt - Literaturwissenschaften. Dies studiert keiner, der es nicht mag, also haben wir immer eine Basis. Wir haben auch viele dort, mit denen möchte ich außerhalb der Seminarräume keine Zeit verbringen, aber ich habe auch viele getroffen, die teilweise auf meiner Wellenlänge sind, mit denen es Spaß macht zu reden und sich auch außerhalb der Seminare zu treffen. Das gibt es auch nicht immer und nicht überall und manchmal sind solche anfänglich "interessanten" Menschen einfach enttäuschend wenn man sie besser kennt - aber das erfahre ich immer nur, wenn ich sie kennen lerne
Ich kenne ja aber deine Uni nicht und kann natürlich nicht beurteilen wie die Menschen sind - aber so wie du beschreibst - eh, lieber nicht, da kann ich dich verstehen.
Ich finde deine Einstellung übrigens toll - dich nicht zu verstellen nur um anderen zu gefallen!
Es sollte mehr Menschen mit dieser Einstellung geben!
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