Auskünfte von Pflegepersonal via Auskünfte von Ärzten
Person A. hat ihre Mutter B. in einem Pflegeheim unterbringen müssen, da die Mutter schwer erkrankt war und nun nicht mehr wirklich mobil ist. Eine Pflege in der mütterlichen Wohnung konnte aufgrund der mangelnden Beweglichkeit von Frau B. nicht geleistet werden. Aber das Pflegeheim sollte Frau A. helfen, wieder aktiver zu werden.
Person A. ist beruflich sehr eingebunden und kann nur alle paar Tage ein paar Stunden die Mutter besuchen. Allerdings telefoniert er täglich mit dem Personal, um einfach nachzufragen, wie es der Mutter geht. Immer wieder kam die Aussage, der Mutter ginge es gut.
Die Woche wurde Person A. nun von einer Ärztin angesprochen. Diese meint, der Mutter geht es schlecht und sie baut ab und kann auch nicht wirklich aktiviert werden. Die Ärztin sprach sogar davon, dass die Mutter bald sterben wird, weil sie einfach den Lebensmut verloren hat. Wirklich kommunizieren kann Frau B. schon länger nicht mehr.
Person A. sind diverse Leistungen zugesagt worden, die von der Familie auch bezahlt werden. Scheinbar werden diese Leistungen allerdings nicht ausgeführt. Dazu gehören so Sachen wie Frau B. mal in den Rollstuhl zu setzen und zu aktivieren. Person A. ist ja leider nur selten im Haus und kann da auch keine wirkliche Auskunft zu geben. Laut der Zimmernachbarin wird aber außer Körperpflege nichts bei Frau B. gemacht.
Person A. fragt sich nun, was sie unternehmen kann. Gerade weil auch die Aussagen der Pflege so von der Aussage der Ärztin abweichen. Was würdet ihr machen? Wie kann man überprüfen, ob bezahlte Leistungen wirklich erfüllt werden?
Vielleicht kann man in so einem Fall mal mit der Pflegeleitung sprechen und dort dann eine Art Vereinbarung treffen, wie die Pflege der Mutter überwacht beziehungsweise dokumentiert werden kann. Man kann vielleicht auch immer mal stichprobenartig eine Kontrolle machen lassen und dann auch mit der Pflegeleitung telefonieren. Jedoch finde ich auch, dass es nicht unbedingt etwas bringt, wenn der Arzt auch der Meinung ist, dass sie den Lebensmut verloren hat. Man weiß ja aber auch nicht, ob die Zimmernachbarin nicht dement ist und daher nicht mitbekommt, was mit der Mutter gemacht wird.
Ich habe des öfteren schon im Fernsehen gesehen, dass Angehörige nur durch eine heimlich installierte Kamera die Missstände und die nicht erbrachten Leistungen beweisen konnten. Genau so würde ich es machen. Die Mutter von Person A hat sicherlich ihren Lebensmut verloren, weil sich keiner um sie kümmert. Sie hat das Gefühl, abgeschoben worden zu sein. Das muss sie bekommen, wenn sich außer der Körperreinigung niemand um sie kümmert. .
Die telefonische Auskunft des Personals wird eine reine Schutzbehauptung wegen der nicht erbrachten Leistungen sein.
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