Kalmuswurzel: Alternatives Heilmittel gegen Krebs?
Wie schon in
diesem Thread erwähnt, bin ich gerade dabei nach Möglichkeiten zur Verwertung meiner Räucherware zu suchen. Durch Zufall stieß ich vorhin auf mehrere Seiten, die die Wirkung von Kalmus beschreiben. Laut
Wikipedia sollen enthaltene Asarone, die eine Meskalin ähnliche Struktur besitzen, für die stimmungsaufhellende und halluzinogene Wirkung der Kalmuswurzelverantwortlich sein. Der Wrkstoff allerdings sei giftig. Über die möglichen Folgen steht
hier, dass es krebserzeugende Auswirkungen habe, je nach Anteil des einen Stoffes. Das wiederum sei nach der Herkunft zu bestimmen.
Beim weiteren Stöbern stieß ich aber auf Rezepte und alternative Anwendungen, die Kalmuswurzel als Mittel gegen Krebs, insbesondere Lungenkrebs angeben.
Hier heißt es, dass es sogar als Krebsmittel schon bei vielen Patienten gewirkt haben soll. Eine besonders lange, ausführliche Therapie schlägt die Seite
Spiralex vor (die übrigens viele Naturrezepte und Krebsrezepte im Angebot hat).
Vor nicht allzu langer Zeit ist ein enger Verwandter an Lungenkrebs erkrankt und hat ein kleinzelliges Bronchialkarzinom diagnostiziert bekommen. Er befindet sich in Chemo- und Strahlentherapie. Die Ärzte sehen in der Behandlung noch Hoffnung (obwohl Lungenkrebs hierzulande wohl der gefährlichste und tödlichste Krebs ist und nahezu keine Überlebenschancen bestehen), da es bisher keine Metastasen gab, was bei der Tumorgröße eigentlich verwunderlich ist.
Jedenfalls ist er ein sehr offener Mensch, der bestimmt auch dieser vorgeschlagenen Therapie nicht abgeneigt wäre. Also könnte ich sie ihm ja mal ans Herz legen. Wie sieht das aber medizinisch aus? Gibt es wirklich Erfolge, die von dieser Therapie ausgehen? Oder keinerlei Belege, nicht worauf man sich stützen könnte? Und wie sieht das nun mit der Kalmuswurzel aus, ist sie nun krebserregend oder wirkt sie als gutes Gegenmittel? Wie sinnvoll wäre es, diese Therapie zu starten?
Bei Krebs würde ich mich nie alleine auf Kräuter verlassen. Bei harmlosen Beschwerden wie Insektenstichen oder Blasenentzündung reicht oft Kräuterkraft. Aber bei tödlichen Erkrankungen wäre mir das viel zu heikel.
Solche Therapiewünsche würde ich eng mit den behandelnden Ärzten abstimmen. Selbst wenn Pflanze XY sonst positiv bei Krankheit Z wirkt, kann die Pflanze dennoch unerwünschte Wechselwirkungen haben, wenn man sie gemeinsam mit der Chemotherapie anwendet. Leider wird dir das auch kaum ein Arzt vorher exakt sagen können, denn es würde mich wundern, wenn es zum Thema dieser Pflanze in Kombination mit Chemotherapie wissenschaftliche Studien gibt.
Wenn die schulmedizinische Therapie schon gut angeschlagen hat, wäre ich auch vorsichtig, dazu etwas unerprobtes zu kombinieren, selbst wenn der Patient es will. In der Verzweiflung im Angesicht des Todes reagieren manche Menschen da eben verzweifelt und bereuen so einen Entschluss womöglich. Bedenke, du trägst da eine enorme Verantwortung, entscheide nicht vorschnell.
Ich persönlich wäre eher geneigt, solche Experimente zu machen oder machen zu lassen, wenn der Patient bereits durch die Ärzte als unheilbar aufgegeben worden ist. Dann sehe ich die Sachlage wieder anders.
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