Kindern Schullandheim verbieten?
Ich habe mich gerade daran erinnert, wie ich mit meiner Schulklasse letztes Jahr, also in der siebten Klasse, ins Skilager gefahren bin und da geht mir jetzt ein spezieller Junge durch den Kopf, der damals nicht mitkommen durfte, weil es seine Eltern ihm nicht erlaubt haben beziehungsweise nicht bezahlen konnten. Der Junge war eigentlich auch kein Außenseiter, allerdings haben ihm seine Eltern, besonders sein Vater, ihm das Leben schwer gemacht, wo es nur ging. dazu hat auch gehört, dass er nicht mit zur Klassenfahrt kommen durfte. Wir haben unter ein paar Freunden auch darüber diskutiert, allerdings konnten wir keine richtigen Erklärungen für das verhalten der Eltern finden.
Man könnte jetzt theoretisch sagen, dass die Eltern kein Geld hatten, allerdings war dies nicht der Fall, denn der Vater hat, wie ich durch den Sohn erfahren habe, eine Abfindung in Höhe von 15.000 Euro erhalten. Er hatte auch keine Schulden, die er begleichen musste, somit wäre es meiner Meinung nach wirklich möglich gewesen, dass er seinen Sohn, der übrigens als Einzelkind aufgewachsen ist, ins Schullandheim hätte lassen können. Diese 250 Euro hätte man wirklich aufbringen können und wenn nicht, dann hätte man vom Amt sicherlich einen Zuschuss dafür bekommen. Dafür haben alle Schüler extra einen Brief bekommen, dass die Kinder auch mitfahren können, wenn die Eltern das Geld nicht haben.
Ich wüsste auch sonst keinen Grund aus dem er hätte nicht mitfahren dürfen. Das finde ich von Seiten der Eltern aus sehr verwerflich, denn so eine Klassenfahrt ist etwas sehr besonderes und wenn man dabei Skifahren lernt, dann ist das doch ein Erlebnis für das ganze Leben. Schließlich kommt man auch einmal aus dem Alltag in der Schule heraus und sieht, dass es mit der Klasse auch mal Spaß machen kann und dass nicht ständig schlechtes Klassenklima herrscht. Dieser Schüler ging dann während dieser Zeit in eine Parallelklasse, während alle anderen im Schullandheim waren. Man muss sich allerdings auch einmal überlegen, was das für die soziale Stellung des Schülers bedeutet hat.
Dieser Schüler wurde zwar nicht diskriminiert, allerdings war er derjenige, der sich hat alles erzählen hat lassen müssen, weil er nicht dabei war. Man hat ihm wirklich angesehen, dass er gerne mitgekommen wäre, allerdings hat dies sein Vater einfach nicht zugelassen. Außerdem hat man sich dort viel besser kennen lernen können, als in der Schule und diese Erfahrung konnte er leider nicht machen. Auch durfte er es nicht spüren, wie es ist, wenn man für fünf Tage nicht zu Hause schläft. Alles in allem finde ich das sehr traurig, allerdings kann weder ich als Klassenkamerad noch irgendeine Lehrkraft etwas dagegen tun, dass die Eltern das Schullandheim nicht bezahlen wollen.
Was haltet ihr von diesem Verhalten der Eltern? Welche Gründe könnte es noch gehabt haben, dass er nicht mitkommen durfte? Ist euch so etwas auch schon einmal passiert? Wieso, glaubt ihr, wollten die Eltern keine Hilfe vom Amt haben? Könnt ihr das Verhalten des Vaters nachvollziehen? Würdet ihr euren Kindern jemals einen Schullandheimaufenthalt verbieten?
Weisste ich finde solche Fragen immer schwierig. Denn im Grunde geht es auch keinen was an, was irgend jemand den man halt über drei Ecken kennt, irgendwann mal aus irgendwelchen Gründen gemacht hat. Du findest es aus deiner Sicht schlimm, die Eltern des Jungen würden es wahrsheinlich anders darstellen und der Junge selbst noch mal anders.
Man kennt weder die Eltern, noch das Kind, noch die Hintergründe. Du schreibst der Vater hat eine Abfindung bekommen. Demnach wurde er entlassen und war eventuell arbeitlos. Da Abfindungen zum Teil auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden, ist das immer schwierig zu sagen, das da ja jemand soviel Geld hat und nicht mal die paar Euro für den Spass des Sohnes finanzieren möchte. Und vom Amt gibt es auch nicht immer was. Und ich finde es an sich schade, das manche immer gleich sagen, ach das Amt zahlt ja.
Dann weisst du nicht, was die Eltern alles finanzieren müssen. Vielleicht haben sie Schulden oder sonst was. Auch hier zahlt kein Amt, weil Schulden in der Regel Privatvergnügen sind.
Und klar schafft so eine Klassenfahrt auch Gemeinschaft und so weiter. Aber kennenlernen kann man sich auch anders. Vielleicht gab es auch einfach Gründe, die dein Klassenkamerad dir gegenüber nicht zugeben wollte. Angefangen bei der einfachen Angst von daheim weg zu sein, über speziellere religöse Ansichten in der Familie, bis hin zu so Sachen wie nächtliches Bettnässen oder irgendwelchen Nahrungsmittelallergien.
Ich war als Teenager mit einer Jugendgruppe zu einer Firmfreizeit weg. Das war an sich verpflichtend für alle die gefirmt werden wollten. Ein Mädchen war auch nie mit dabei. Die Gründe kannten wir beim ersten Mal auch nicht. Dann stellte sich raus, das sie eine Nahrungsmittelallergie hatte. Heute kennt man diese Erkrankung unter Zöllikalie. Damals, es war Ende der 90er Jahre, war die Erkrankung so gut wie noch gar nicht bekannt und vorallem war da keine Jugendherberge drauf eingerichtet. Irgendwann sprach das Mädchen halt an, das sie halt bestimmte Sachen nicht essen darf. Daraufhin wurde halt gehandelt. Allerdings waren wir damals alle mindesten 15 Jahre alt und sie hatte das auch schon relativ lange. Einem Jungen der in die siebte Klasse geht würde ich nicht unbedingt einen sorgsamen Umgang mit einer solchen Erkrankung zutrauen. Käme halt auch darauf an, wie lange die Erkrankung schon bekannt ist. Also nur mal so als Beispiel.
In meiner Schulklasse war auch ein Mädchen das an sich auf keine Klassenfahrt mit sollte. Aber wir hatten eine Klassenlehrerin die da halt echt bis zum letzten ging und auch endlos bei den Eltern gebettelt hat. Das macht aber mit Sicherheit nicht jeder Lehrer.
Ich finde also so Aussagen, das es negativ für den Jungen ist, nicht ganz so einfach. Weil man einfach nicht weiss, was die wirklichen Gründe waren. Und es gibt auch durchaus Sachen die man im Freundeskreis nicht rumerzählen mag.
Meine Mutter hat mich und meine Schwester alleine aufgezogen. Also könnt ihr euch vorstellen, das da nicht gerade viel Einkommen war. Trotzdem hat sie es zu sagen wir 90% geschafft, das wir auch auf Klassenfahrt mitfahren durften. Sie bekam Hilfe vom Amt.
Als meine Kinder größer wurden, kam ich auch in dem Genuss, einmal selber zahlen zu müssen. Und musste auch sehen, wenn auf einmal 2 Kinder fahren mussten, wie teuer es sein kann. Da es ja von Jahr zu Jahr teuerer wird, obwohl Ermäßigungen dabei sind, musste ich auch pro Kind mit 250,- rechnen. Demnach hätte ich knapp 500,- zahlen müssen. Die ich natürlich nicht so einfach habe, den seien wir einmal ehrlich, wer hat überhaupt noch etwas in der heutigen Zeit, auf die Seite zu legen?
Mir wurde auch eine "Hilfe" versichert, indem ich genau 72 Euro zugesprochen bekam. Aber da es eine Schiwoche war, musste ich mich noch um die Ausrüstung und der entsprechenden Bekleidung ja auch noch kümmern. So beschloss ich bzw. mein Sohn, das er einmal nicht mitfährt.
Da aber die Lehrerin so lange mit mir gesprochen hat, und mir auch eine Hilfe unabhängig davon, das ich eine vom Amt bekam, versprach haben wir es so gemacht das beide Kinder doch mitfuhren. Das ausschlaggebende daran war, das der eine Sohn gerade eben die Schule wechselte, und es eine Kennenlernwoche sein sollte.
Das hat dann doch meinen Kindern gutgetan, den sie konnten immer mitreden, und waren "in. Nur ein einziges mal wollte mein großer nicht mitfahren, das war in der Abschlussklasse, da nämlich alle 4ten Klassen mitgefahren wären, und er einfach nicht dabei sein wollte, weil sein bester Freund auch nicht mitfuhr. Er war danach aber überhaupt nicht traurig, und nach berichten der anderen hat er sowieso nichts verpasst.
Aktuell wird der große in 2 Wochen wieder einmal "verreisen", der auch durch die Hilfe von den 72,- Euro und gutes Einteilen meiner Ersparnisse zustande kommen konnte. Gottseidank hat die Schule schon am Anfang des Schuljahres gesagt, das es geplant ist, somit hatte ich genug Zeit, mir es zusammenzusparen.
Ich sehe es ähnlich wie LittleSister, keine Ahnung wie alt ihr denn wart, als die Fahrt ins Schullandheim statt fand. Aber ich vermute mal, dass schon der betroffene Junge nicht alle Hintergründe kannte, sie verstand oder preisgeben wollte. Und wie das bei der stillen Post nun mal ist, wird da mit der Verbreitung solcher Nachrichten immer mehr verdreht als richtig gestellt.
Selbst wenn der Vater 15.000 Euro Abfindung erhalten hat und keine Schulden zu begleichen waren; wer sagt denn, dass nicht monatliche Verpflichtungen zu zahlen sind, die man so nicht zu den Schulden zählt? Vielleicht wurden mit dem Geld auch andere Dinge erledigt, die schon lange (über-)fällig waren. Da gibt es wieder so viele Möglichkeiten, die vielleicht dem Sohn nicht erzählt wurden oder die er selbst nicht weiter getragen hat. Vielleicht Letzteres ja auch, weil er ja so viele tolle Ratschläge bekommen hat, die aus anderen Gründen wieder nicht umsetzbar waren.
Unter anderem die Sache mit dem Amt. Hast Du bzw. haben Deine Eltern denn schon Hilfe vom Amt beantragt? Scheinbar eher nicht. Denn auch dort können Entscheidungen schon mal dauern oder es kann zunächst falsch entschieden werden. Und das nachdem man erst mal die Finanzen offen legen durfte. Das allein ist schon ein Grund, dass zumindest in meinem Bekanntenkreis einige Menschen bis zum Letzten warten bevor sie Anträge beim Amt stellen.
Und als letzter Grund fällt mir noch etwas ein, was LittleSister schon so ähnlich geschildert hat. Vielleicht hat der Junge ja gesundheitliche Probleme und wollte das bloß nicht öffentlich ausdiskutiert wissen.
In der Zeit, in der die Klassenfahrt stattfand, waren eigentlich alle Schüler aus meiner Klasse zwischen 12 und 13 Jahren. Es ist gut möglich, dass die Eltern ihm nicht den wahren Grund gesagt haben, wieso er nicht mitkommen durfte. Allerdings hat er seinem besten Freund erzählt, dass er allgemein große Probleme mit seinem Vater hatte. Dies äußerte sich eigentlich überall, beispielsweise hat er kein Taschengeld bekommen und er bekommt immer noch keins. Das ist aber nicht so schlimm, wie ich finde. Allerdings darf er zu keiner schulischen Veranstaltung kommen, die nicht verpflichtend ist. So durfte er auch nicht zu einem Kennenlern-Nachmittag in der fünften Klasse kommen, obwohl das nichts gekostet hat.
Ich muss sagen, dass wir das Amt noch nie in Anspruch nehmen mussten, weil wir noch keine großen Geldsorgen hatten. Ich weiß, dass es der letzte Ausweg ist, zum Amt zu gehen, allerdings bekommt man in den meisten Fällen auch Hilfe und den Rest kann man sich ja irgendwie zusammen sparen. Jedoch hat der Vater nicht einmal daran gedacht, irgendwie zu versuchen, das Geld zu bekommen.
Es kann sein, dass der Junge gesundheitliche Probleme hat, allerdings hat es nicht wirklich danach ausgesehen, als er uns erzählt hat, dass er nicht mitkommen darf. Er war wirklich sehr traurig darüber und er hat schon viel über seinen Vater erzählt und das hat sich wirklich nicht danach angehört, als ob sich der Vater große Sorgen um die Gesundheit seines Jungen macht. An der Religion liegt es ganz sicher nicht, denn die Familie ist atheistisch.
Es kann ja wirklich sein, dass es irgendein Grund erschwert, dass er bei der Klassenfahrt mitkommen darf, allerdings geht es mir hier mehr ums Prinzip. Denn man sollte meiner Meinung nach wirklich versuchen, dem so etwas zu ermöglichen, wenn es denn mitkommen möchte. Schließlich wollte man als Kind ja auch zu Klassenfahrten mitkommen und nicht zu Hause bleiben.
Es kann sein, dass der Junge gesundheitliche Probleme hat, allerdings hat es nicht wirklich danach ausgesehen, als er uns erzählt hat, dass er nicht mitkommen darf. Er war wirklich sehr traurig darüber
Also ich gehe mit bestimmten Sachen auch nicht hausieren und bin froh, wenn ich da etwas anderes als Erklärung benutzen kann. Und trotzdem kann ich traurig sein, das ich irgendwas nicht machen kann.
Wenn der Vater nicht möchte, das sein Kind an an ausserschulischen Klassenaktivitäten teilnimmt, wird man das akzeptieren müssen. Vorallem wenn man die Gründe nicht kennt. Ich durfte als Kind bis etwa zur siebten Klasse auch an den meisten ausserschulischen Klassenaktivitäten nicht teilnehmen. Das hatte einen ganz einfachen Grund, ich war nach der Schule in einem Kinderhort. Wenn meine Klassenkamerade sich vormittags fürs Schwimmbad verabredet hatten, musste ich nein sagen. Ich muss allerdings dazu sagen, das es mir geschadet hat. Was man aber nicht verallgemeinern kann. Weil man halt auch die Hintergründe nicht kennt und auch du bist nur am spekulieren und sieht es aus Sicht eines Teenagers, der sich ungerecht behandelt fühlt. Mir würden noch Unmassen Möglichkeiten einfallen, warum man seine Kinder nicht zu solchen Aktivitäten gehen lässt.
Wenn du allerdings der Meinung bist, das der Vater des Jungen seinen Sohn in irgendeiner Form so unfair behandelt, das der Junge dadurch Schaden bekommen könnte, solltest du das mal bei deinem Klassenlehrer ansprechen. So unter vier Augen.
Ich finde es immer schwer über sowas zu urteilen. Scheinbar vermutest du gewisse Dinge auch nur und weißt sie nicht mit Sicherheit. So eine Abfindung ist vielleicht auf den ersten Blick hin recht nett und der Betrag auch hoch - aber hat er die bekommen, weil er dann keine Arbeit mehr hatte muss man ja davon ausgehen, dass er später kein (so hohes) Einkommen mehr hat und das 15.000€ auch nicht ewig halten.
Natürlich bin ich deiner Meinung, dass man immer versuchen sollte, dass das Kind zu solchen Aktivitäten mitfahren kann, wenn es sich einrichten lässt. Es hat durchaus was mit sozialer Isolation zu tun, wenn man einem Kind das alles nicht ermöglichen kann oder will.
Vielleicht hatte er doch noch mehr finanzielle Belastungen die dir nicht bekannt war und über die der Junge auch nicht sprechen wollte oder konnte, weil er es selber nicht wusste. Nicht alle Eltern unterhalten sich über ihre Schulden mit den Kindern.
Wir hatten diese Probleme zum Glück nie, aber bei uns gab es auch einen Schüler, der nicht mitkommen konnte, weil seine Eltern einfach das Geld nicht hatten. Wir haben dann einen Kuchenbasar veranstaltet und die Klassenkasse geplündert und er konnte mit. Ein andres Mädchen ist für sowas extra Zeitung austragen gegangen. Das Amt steht auch nicht für alles ein und es gibt auch genug Eltern, die arbeiten gehen und sich soetwas trotzdem nicht leisten können.
Selbst wenn man ein Haus baut hat man erhebliche finanzielle Verpflichtungen und manchmal reicht das Geld dann dadurch einfach nicht einmal mehr für eine Klassenfahrt auch wenn die Eltern bei sich selbst sparen wo es nur geht.
Es soll durchaus auch Eltern geben, die sich nicht sonderlich um die Bedürfnisse ihres Kindes kümmern und es deswegen nicht mitfahren lassen - aber wer möchte dem Vater sowas schon unterstellen? Sowas kann nur der beurteilen, der die Familie näher kennt.
Ich habe ja schon gesagt, dass ich die Familie nicht so gut kenne und daher nicht weiß, wie der Vater drauf ist. Die ganzen Argumente mit dem Geld verstehe ich ja auch voll und ganz, allerdings finde ich es etwas komisch, dass der Vater drei Monate vor dem Schullandheim auf einer Elternversammlung gesagt hat, dass sein Sohn nicht mitkommt. Er wusste also schon sehr früh, dass sein Sohn nicht mitkommen wird. das haben mir meine Eltern erzählt, als sie nach Hause kamen.
Wir haben das ganze wirklich mindestens ein halbes Jahr vorher gesagt bekommen und mit dem Geld hätte man das sicherlich irgendwie hin bekommen können, allerdings sah es so aus, als ob dem Vater einfach der gute Wille zum Sparen fehlte. Und das finde ich das Verwerflich an der ganzen Sache, nicht, dass er nicht mitgekommen ist, sondern dass der Vater einfach keine Lust hatte, sich darum zu kümmern.
LittleSister hat geschrieben:Wenn du allerdings der Meinung bist, das der Vater des Jungen seinen Sohn in irgendeiner Form so unfair behandelt, das der Junge dadurch Schaden bekommen könnte, solltest du das mal bei deinem Klassenlehrer ansprechen. So unter vier Augen.
Also damals wurde meiner Klassenkamerad schon ziemlich hart behandelt, allerdings war das vor knapp zwei Jahren und seitdem haben sich der Junge und sein Vater relativ weit auseinander gelebt und sie kommunizieren kaum noch miteinander. Das habe ich mir ehrlich gesagt auch schon überlegt, allerdings habe ich ihn davor erste gefragt und er meinte, dass seine Mutter wirklich hilft, allerdings hat der Vater ein bisschen mehr zu sagen, als die Mutter.
Und nochmal: Du kennst die Beweggründe des Vaters nicht. So wie du es hier schilderst, haben deine Eltern dir nur gesagt, der Vater hat gesagt, das sein Sohn nicht mitfahren wird. Gründe hat er ja scheinbar keine genannt. Und du setzt aber nun vorraus, das der Vater eindeutig zu geizig ist. Wie kommst du bitte auf diese Schulssfolgerung?
Es sind dir noch einige andere Gründe genannt worden, warum der Vater vielleicht gesagt haben könnte, das der Sohn nicht mit darf. Vielleicht ist der Vater auch einfach nur übervorsichtig? Vielleicht war der Vater selbst schon mal in dem Landschulheim und hat total schlechte Erfahrungen gemacht und wollte es deshalb nicht? Vielleicht hat der Vater generell schlechte Erfahrungen mit Jugendfreizeiten jeglicher Art? Es gibt soviele Gründe, vielleicht wirst du manches wenn du mal Vater bist auch anders sehen als heute.
@LittleSister:
Ich glaube, dass du mich nicht richtig verstehst. Ich denke, dass es nicht so schlimm ist, wenn es am Geld liegt. Ich finde es nur seltsam, dass der Vater nichts dafür tun will, dass sein Sohn dahin fahren kann. Aus manchen Gründen tut er eben nichts dafür getan hat, dass sein Sohn mitfahren hätte können. Wenn es am Geld gelegen hätte, was ich bezweifle, gäbe es so viele Möglichkeiten, das zu finanzieren, aber jetzt drehen wir uns wieder im Kreis.
Wenn es wirklich eine Vorsichtsmaßnahme war, dann ist es auch verständlich, dass er nichts dagegen tun wollte, denn sonst wäre das Ganze etwas unlogisch. Nur wenn er eine schlechte Erfahrung mit Schullandheimen hat, muss doch nicht gleich sein Sohn darunter leiden, denn das hat er definitiv. Es kann aber auch sein, dass er seinen Sohn vor einer schlechten Erfahrung bewahren sollte und es ihm darum nicht erlaubt hat mitzukommen. Das bezweifle ich aber wegen seinem Verhalten dem Sohn gegenüber.
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