Ideen für 2-wöchiges Schulpraktikum
Ich werde nächsten Herbst ein zweiwöchiges Schulpraktikum absolvieren. Leider habe ich aber noch keine Ahnung, in welchem Arbeitsbereich ich mich bewerben soll.
Es sollte möglichst eine Arbeit sein, bei der man nicht den ganzen Tag über nur zuschauen muss, was der Chef so macht. Lieber hätte ich eine Arbeit, bei der man selbst etwas tun muss. Ich freue mich auf eure Ideen und Anregungen
Ob du dem Chef zusehen musst oder selbst arbeiten kannst, lässt sich zuerst einmal nicht pauschal für Berufe oder Berufsfelder beantworten, denn dies kommt auf den Betrieb bzw. auf den Chef selber drauf an. Der eine Betrieb in der Branche lässt dich zum Beispiel selber arbeiten, bei dem anderen betrieb aus der selben Branche darfst du nur dem Chef zugucken und nichts selber machen.
Generell würde ich jedoch sagen, dass du in handwerklichen betrieben bzw. Berufsfelder eine größere Chance hast, selber etwa machen zu dürfen als in bürokratischen Berufen, wo du mit Glück Hilfsarbeiten wie Akten sortieren und nur sehr selten bzw. in wirklich fairen Betrieben, wenn man dies so sagen kann, selber die eigentliche Arbeit machen dürftest.
Ich würde dir empfehlen, dich auf das zu Bewerben, worauf du Lust hast und bei den jeweiligen betrieben nachzufragen, wie es im Praktikum gehandhabt wird bzw. ob du selber die Tätigkeiten ergreifen dürftest oder ob dies nicht genehmigt bzw. auch durchgeführt wird. Hier eignet es sich demzufolge natürlich, sich bei mehreren betrieben gleichzeitig zu bewerben, um möglichst eines zu finden, dass deinen Ansprüchen gerecht wird und das auch bereit ist, dich anzunehmen. Sollten dann am Ende mehrere Betriebe oder Unternehmen übrig geblieben sein, kannst du immer noch zwischen den jeweiligen Unternehmen auswählen, was meiner Meinung nach durchaus positiv sein sollte.
Nun, ich werde im Mai auch mein 2-wöchiges Schulpraktikum machen. Mein Berufswunsch richtet sich nach meinen Hobbys, da ich glaube, dass nichts schöner ist, als sein Hobby zu seinem Beruf zu machen bzw. eine Verbindung dazu zu haben. Somit standen für mich 3 Richtungen fest, die mich interessiert haben. Vielleicht wäre es sinnvoll Dich einfach nach dem zu richten, was dich interessiert bzw. was Du dir vorstellen könntest über mehrere Jahre hinweg als Beruf auszuüben? Auch wenn 2 Wochen alles andere als lang sind, würde ich in dieser Zeit schauen, ob Journalist(mal so als Beispiel) doch nichts für Dich ist, auch wenn Du gerne Texte schreibst.
Bei meinen Bewerbungen war das Problem, dass mir viele Unternehmen gesagt haben, dass sie keine Praktikanten für 2 Wochen nehmen können, da sie nicht die Zeit dafür haben, mir zur Seite zu stehen. Ich rate Dir dich bei möglichst vielen Unternehmen zu bewerben, um dann eine größere Auswahl zu haben. Vielleicht hast Du ja gerade Ferien, da wäre es ideal auch mal in anderen Städten nach möglichen Praktikumsplätzen Ausschau zu halten.
PS: Ich bin letztendlich zu einem Bürofachhandel in die EDV-Abteilung gekommen. Bin schon gespannt wie es wird und ob der Bereich was für mich ist ![]()
Ich fürchte ohne ein paar Anhaltspunkte, kann man dir da nicht allzu sehr weiterhelfen. Das Praktikum machst du nicht für die Schule, sondern für dich, also sollte es ein Bereich sein, der dich interessiert und in dem du vielleicht selbst einmal arbeiten möchtest.
Allgemein solltest du aber bedenken, dass 2 Wochen für ein Praktikum sehr kurz sind. In vielen Berufen reicht diese Zeit nicht einmal, um ein bisschen eingearbeitet zu werden, sodass es zwangsläufig darauf hinauslaufen würde, dass du nur zuschauen kannst ohne einmal selbst zu arbeiten.
Daher ist es wichtig, dass du dir ein Praktikum aussuchst, bei dem du auch ohne eine längere Einarbeitungsphase zumindest schon kleinere Arbeiten selbst erledigen kannst. Du solltest dein Praktikum auch nach deinen eigenen Fähigkeiten aussuchen. Wenn du schon eigene Vorerfahrung hast, erhöhen sich deine Chancen, dass du richtig mitarbeiten kannst.
Vielleicht kennst du dich besonders gut mit Computern aus, oder du hast Spaß an Elektrotechnik. Wenn du handwerklich begabt bist, könntest du versuchen ein Praktikum bei einem Schreiner zu bekommen und wenn du Spaß mit der Arbeit an Kunden hast, wäre vielleicht ein Praktikum im Einzelhandel oder im Hotel etwas für dich. Wenn dich soziale Berufe interessieren, könntest du dein Praktikum in einem Krankenhaus oder einer Behinderteneinrichtung machen. Es gibt wirklich sehr viele Möglichkeit. Denk doch mal darüber nach, was dich interessieren würde, dann wirst du schon das passende finden.
Mein Schulpraktikum ist schon zwei Jahre her und so ganz kann ich mich an die Vorstellungen der Praktikumsstellen in der Schule, nachdem die zwei Wochen vergangen waren, nicht mehr erinnern. Was ist noch weiß, ist, dass die positivsten Vorstellungen von den Kindergarten - (wovon ich auch eine war), Grundschul- und Garten-&Landschaftsbau-Praktikanten kamen.
Im Kindergarten hast du immer was zu tun und kein Tag ist gleich - da hat man für seine Praktikumsmappe nachher wirklich viel zu schreiben. Die in der Grundschule durften in den Unterrichtsstunden viel mithelfen und teilweise sogar selber übernehmen und die vom Garten- und Landschaftsbau hatten viel Spaß dabei, Gärten mitzugestalten (wobei sie natürlich auch verschiedene Sachen schleppen mussten).
Gar nicht gute Resonanzen dagegen kamen von denen, die ihr Praktikum im Rathaus, bei einem Anwalt und in der Sparkasse gemacht haben. Da mussten sie den halben Tag bloß Akten sortieren, Briefmarken auf Briefe kleben, etc.
An den Rest kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Bei einem Praktikum von der Schule aus würde ich aber immer gut aufpassen. Schulpraktikanten werden (meiner Erfahrung nach) nämlich gerne entweder für die 'Drecksarbeit' eingesetzt oder dürfen wirklich nur hinter den fest angestellten Arbeitern her rennen.
Das ist zwei Freundinnen auch passiert - wir waren eine Viererclique, zwei von uns gingen für das Praktikum in den Kindergarten, eine zum Fotografen und eine zu einer Innenarchitektin. Die beiden haben es nicht so mit Kindern und meinten vor dem Praktikum immer sowas wie "ihr könnt euch zwei Wochen lang Kindergeschrei anhören - ich kann schön fotografieren/beim Planen der Einrichtung helfen." Nach dem Praktikum haben wir uns dann über unsere Praktika unterhalten, wir beiden Kiga-Praktikantinnen hatten wirklich viel Spaß, die anderen beiden hatten so gut wie gar nichts gemacht, was mit dem wirklichen Beruf zu tun hat.
Da die zwei Wochen total schnell vergehen, hat man sowieso keine wirkliche Zeit, richtig in den Beruf reinzukommen um zu sehen, ob es vielleicht was für später ist. Deswegen empfehle ich immer den Kindergarten, das ist meiner Meinung nach das 'einfachste' Praktikum und man kann eigentlich nicht auf die Nase fallen (was das eventuelle Akten sortieren angeht). Man spielt mit den Kindern, bastelt und malt mit ihnen zusammen und das 'schlimmste' was auf einen zukommen kann, ist, die Klamotten zu wechseln, wenn es ein Kind mal nicht rechtzeitig auf die Toilette geschafft hat.
Komm von dem Glauben weg, dass Du beim zweiwöchigen Praktikum richtig arbeiten können wirst. Die allermeisten Praktikanten machen (ungefährliche) Hilfsarbeit, bei denen sie niemandem und nichts und auch nicht sich selbst (be)schädigen können.
Also such Dir einen Praktikumsplatz, der eben diese einfachen Tätigkeiten auch bietet. Kindergarten ist gut, besonders, wenn Du jüngere Geschwister hast oder öfter auf kleine Kinder aufpasst. Auch Blumenladen (Floristin), Gärtnerei oder Forst- und Landwirtschaft bietet mehr. Aber wenn Du zum Beispiel bei einem Anwalt oder Arzt ein Praktikum machst, bleiben nunmal nur wenige Tätigkeiten übrig.
In meiner Schulzeit gab es zweimal Praktikumswochen, je drei Wochen. Und man kann sagen, dass etwa 80 % der Schüler mehr oder weniger enttäuscht waren. Entweder sie standen nur herum oder sie bekamen die Drecksarbeiten oder waren billige Putzfrauen. Es muss nicht immer so sein, aber bei vielen Praktika ist es halt so. Eben auch, weil die Praktikanten mit einer falschen Erwartungshaltung kommen.
Schau auch mal, was Du für Fähigkeiten mitbringst. Vielleicht verfügst Du schon über tolle Computerkenntnisse, kannst selbständig Webseiten erstellen oder sogar schon programmieren. Dann wäre ein Praktikum in einem entsprechenden Betrieb super für Dich. Werbeagentur, Softwarefirma, usw. Da könntest Du dann auch wirklich was machen und noch dazu lernen, außerdem haben die allermeisten Programmierer auch sehr jung damit angefangen und sind einem jungen Menschen vermutlich auch sehr aufgeschlossen gegenüber.
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