Ernährung nach Kieferbruch - Erfahrung?
Ende des Jahres wird mir, so der Plan, der Kiefer gebrochen aus medizinischen und kosmetischen Gründen. Diese Woche habe ich erfahren, dass der Kiefer dazu wohl vertratetet wird und man mich entweder intravenös ernnähren muss oder per Magensonde. Beides kommt für mich eigentlich nicht in Frage, weil ich doch ehrlich gesagt Angst davor habe, als Mops da wieder aus der Klinik zu kommen. Bewegen kann man sich in der Zeit ja nicht sonderlich gut.
Davon war in meinen Gesprächen mit den behandelnden Ärzten bisher keine Rede. Mir wurde gesagt, dass ich eine Woche lang nichts Festes essen kann. Das klang eher so, als müsse ich eben Griesbrei oder ähnliches zu mir nehmen. Auch frage ich mich, ob das nun wirklich nur eine Woche lang der Fall ist oder länger.
Mein Termin beim Arzt ist erst wieder in zwei Wochen, aber die Thematik beschäftigt mich doch ziemlich. Vielleicht hat sich ja schon einer den Kiefer brechen lassen oder kennt sich anderweitig damit aus.
Das habe ich noch nicht gehört, dass ein Kiefer gebrochen werden muss. Das ist wirklich nicht schön für dich. Wenn du es grundsätzlich machen lassen willst und es dir nur um die künstliche Ernährung geht, weil du Angst hast, zu viel zuzunehmen, dann gibt es auch andere Möglichkeiten.
Vielleicht kannst du nach Rücksprache mit dem Arzt durchsetzen, dass du künstlich mit Diätkost ernährt wirst. Was ich an der ganzen Sache nicht gut finde, dass der Arzt dir nicht gesagt hat, wie das abläuft. Wenn du nicht selbst essen kannst, hätte dich der Arzt aufklären müssen, dass du künstlich ernährt wirst in der Zeit. Das ist doch wichtig zu wissen.
Es ist schade, dass die meisten Ärzte auch heute noch nicht bereit sind, mit offenen Karten zu spielen. Man möchte doch wissen, was mit einem passiert. Hast du es schon machen lassen?
Normalerweise wird der Kiefer nach einem Bruch absolut ruhig gestellt. Das bedeutet, dass die Zähne mittels Schienen und Drähten fest aufeinander gepresst werden und der Mund sich nicht mehr öffnen lässt. Folglich ist Essen in den folgenden zwei bis drei Wochen unmöglich. Wobei drei Wochen nach einem schweren Bruch durch Unfall zu erwarten sind. Bei einem kontrollierten Bruch reichen in der Regel zwei Wochen aus.
Daher ist ab Grießbrei und anderes zuerst einmal nicht zu denken. Die Gefahr einer Gewichtszunahme ist ziemlich gering. Denn weder hochkalorische Trinkkost, noch die Lösungen für eine Magensonde oder die intravenöse Zufuhr erreichen wirklich solche Werte, dass eine merkliche Zunahme zu erwarten ist. Zumal diese Dinge bedarfsgerecht verabreicht werden und nicht als Mastkur. ich hätte bei einem solchen Eingriff eher andere Sorgen als mein Gewicht.
Wobei ich nicht verstehe, was so falsch an der Aussage des ersten Arztes gewesen sein soll. Er hat deutlich gesagt, keine feste Kost. Das bedeutet für Mediziner Flüssignahrung. Den Grießbrei hast du hineininterpretiert. Da hätte der Arzt deutlicher sein können oder du hättest nachfragen können. Das war keine Fehlinformation, die Kommunikation hat nur nicht funktioniert.
Cid, künstliche Ernährung findet immer mit Diätkost statt. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Kalorien reduziert sind. Diätetisch bedeutet in der Medizin etwas anderes als in der Umgangssprache.
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