Koprophilie eine Krankheit?
Koprophilie bezeichnet einen Fetisch, der im Lustgewinn an (menschlichen) Exkrementen besteht. Koprophagie ist eine Unterart dieses Fetisches, bei welchem die sexuelle Erregung durch den Verzehr von Exkrementen hervorgerufen wird. Erfahren habe ich von der Existenz der Koprophilie (beziehungsweise der Koprophagie), wie vermutlich viele andere ebenfalls, durch das Video 2girls1cup, in welchem zwei Frauen ihre eigenen Ausscheidungen in den Mund nehmen. Später sollte ich noch öfter darauf stoßen, etwa in Die 120 Tage von Sodom oder dem Flashvideo The Coprophagic Boy. Mich überkamen dabei jedes Mal unangenehme Gefühle (Übelkeit u.Ä.), was dem Großteil der Bevölkerung vermutlich ähnlich geht.
Was mich nun umtreibt, ist die Frage nach den Gründen, die dazu führen diesen Fetisch zu entwickeln und beizubehalten. Die WHO stuft beide als Krankheiten ein, was mich dazu veranlasst zu fragen, ob es bekannt ist, dass eine von ihnen genetisch veranlagt ist oder erst später im Leben erworben (etwa anerzogen) wird. Zudem wüsste ich ganz gerne, ob sich erklären lässt, warum der Mensch nicht davon abgehalten wird so etwas auszuleben. Ist jemand mit diesem Fetisch automatisch auch Masochist oder wie lässt es sich sonst begreifen, dass jemand den Geruch und / oder Geschmack von Kot erträgt? Genießt der "Betroffenen" ihn andernfalls sogar?
Überhaupt wende ich mich an euch Talkterianer in der Hoffnung auf mehr Informationen und, wenn möglich, insbesondere solchen aus erster Hand, da mich dieser Fetisch fasziniert wie kein zweiter, was vermutlich der Tatsache geschuldet ist, dass ich ihn so wenig nachvollziehen kann. Jedoch habe ich leider bis jetzt vergleichsweise wenig Informationen zu diesem Thema im Internet gefunden.
Warum sollte das eine Krankheit sein? Ich gebe zu, dass ich das auch ziemlich befremdlich finde und bis gerade eben wusste ich nicht einmal, dass es solche Neigungen gibt. Ich kann auch nicht wirklich nachvollziehen, was daran bitteschön erregend sein soll, aber so ist das nun einmal.
Man hat früher ja auch gedacht, dass Homosexualität eine Krankheit ist, dabei sind solche Menschen einfach nur anders und nicht krank. Ich finde, solange Menschen mit Koprophilie damit glücklich sind und sich nicht damit quälen ist das keine Krankheit.
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