Seid ihr mit euren Tieren manchmal überfordert?

vom 25.11.2021, 11:57 Uhr

Einige Tierhalter kennen es vielleicht, manchmal weiß man mit seinen kleinen Tieren einfach nicht weiter. Vor allem mit den Hündchen und auch mit den Pferden ging es mir schon öfters so, dass ich einfach mit meinem Latein am Ende war, weil sich Verhaltensweisen manifestiert hatten, die mir nicht gefallen haben und mit denen ich anfangs nicht umzugehen wusste. Nach und nach bin ich dann immer wieder einen Schritt zurückgegangen und habe das Verhalten noch einmal neu aufgebaut, sodass ich es nach und nach in den Griff bekommen habe, allerdings war ich anfangs immer schon ziemlich überfordert und bin es auch heute noch an schlechten Tagen.

Habt ihr das auch schon einmal überlebt, dass ihr mit euren Tieren überfordert wart? Wie seid ihr dann damit umgegangen?

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Ich glaube, dass dieses Gefühl fast jeder Tierhalter schon mal hatte, vor allem dann, wenn es das erste Tier ist. Vor allem mit meinem Hund habe ich mich am Anfang manchmal sehr überfordert gefühlt. Ich hatte zwar schon ein wenig Erfahrung im Umgang mit Hunden, weil viele Freunde und Bekannte damals Hunde hatten und es auch im Familienkreis mehrere gab. Aber mein Einfluss auf diese Hund bestand im Wesentlichen daraus, dass ich den Hunden Snacks gegeben habe und sie gestreichelt habe. Manchmal bin ich mit ihnen auch Gassi gegangen.

Bei meinem eigenen Hund war es dann aber etwas komplett Anderes, vor allem, weil er auch noch ein Welpe war und alles lernen musste. Durch Corona hatte leider keine Hundeschule auf und wir haben uns mit vielen Tipps aus dem Internet und Hilfe von Bekannten mehr oder weniger “durchgeschlagen”. Grade das Thema der Stubenreinheit war lange ein Problem und es hat eine Weile gedauert, bis wir es im Griff hatten. Er meldet sich bis heute nicht und hat sich damals auch nicht gemeldet und einfach irgendwo hingemacht, wenn er gemusst hat. Auch in sein Körbchen oder Bettchen hat er gepulltert, wenn er musste. Mit circa 7 Monaten hatten wir das “Problem” dann komplett im Griff.

Aber auch mein erstes Pferd hat mich manchmal zur Verzweiflung getrieben. Da muss ich aber zugeben, dass ich mich mit ihm maßlos übernommen habe. Ich war 17 Jahre alt und hatte vorher schon einige Reitbeteiligungen und habe mir eingebildet, dass ich einem so anspruchsvollen Pferd gewachsen wäre. Im Laufe der Jahres musste ich mehrere Stürze und Tritte einstecken, er hat öfter gebissen oder ist einfach abgehauen oder durchgegangen beim Reiten und hat mich auch öfter bewusst abgeworfen. Aber das haben wir mit der Zeit ganz gut in den Griff bekommen und ich habe durch ihn einiges gelernt, vor allem, was das Durchsetzungsvermögen und Geduld angeht.

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