Schullaufbahn: Sollten Eltern Entscheidungsgewalt behalten?

vom 14.02.2020, 21:57 Uhr

Bisher ist es so, zumindest in Bayern, dass man nach der Grundschule als Eltern das letzte Wort hat, auf welche Schule das eigene Kind zukünftig gehen soll. Natürlich unter der Voraussetzung, dass der vorgegebene Notendurchschnitt passt.

Die Verbandsvorsitzende der Philologen Lin-Klitzing schlägt nun ein anderes Entscheidungssystem zur Beurteilung der Eignung vor. Sie habe den Eindruck, dass viele Eltern die Leistung ihres Kindes eindeutig überschätzen.

Um festzulegen, auf welche Schule ein Kind kommt schlägt sie deshalb eine Kombination vor aus, Elternwunsch, Lehrerempfehlung und einem bundesweiten Test. Dieser Test soll in der letzten Grundschulklasse gemäß deutschlandweit geltenden Standards durchgeführt werden. Aus diesen drei Ergebnissen, Elternwunsch, Grundschulempfehlung der Lehrer, Testresultat, soll letztendlich die Entscheidung in gleicher Gewichtung über die zukünftige Schullaufbahn des Kindes entscheiden.

Wie empfindet ihr diesen Vorschlag? Habt ihr den Eindruck das tatsächlich viele Eltern die schulische Leistungsfähigkeit ihres Kindes überschätzen?

» EngelmitHerz » Beiträge: 1135 » Talkpoints: 90,61 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Ich habe mich nun nicht näher mit dieser Idee beschäftigt, aber für mich klingt das vernünftig. Ich denke, dass viele Eltern aus dem Gedanken heraus, dass sie das Richtige machen wollen, falsche Entscheidungen getroffen werden. Für ein Kind ist es ja auch nicht angenehm, wenn es sich dann wieder auf andere Kinder einlassen muss. Ein Test, sowie nicht die alleinige Entscheidung der Eltern würde sicherlich einigen Kindern zu Gute kommen. Außerdem ist ja nichts verloren, man kann sein Abitur jederzeit nachholen. Oftmals braucht man vielleicht einfach noch etwas Zeit um sich entsprechend zu entwickeln und das ist auch okay.

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» Ramones » Beiträge: 40945 » Talkpoints: 54,23 » Auszeichnung für 40000 Beiträge


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