Nahrungsmittelintoleranzen von Männern weniger beachtet?

vom 04.06.2018, 05:17 Uhr

Etwa ein Viertel der Deutschen soll nach eigenen Angaben an Nahrungsmittelintoleranzen leiden. So sollen Frauen deutlich häufiger davon betroffen sein als Männer und auch stärker darauf achten, entsprechende Lebensmittel zu meiden. Das geht aus einer Umfrage der Pronova BKK hervor. Im Fokus stehen dabei vor allem Nüsse, Milchzucker und Gluten sowie Koinservierungsstoffe und Geschmacksverstärker.

Was haltet ihr von dieser Umfrage? Leider wurde nicht gesagt, wie die Stichprobe ausgesucht worden ist und wie groß sie gewesen ist. Meint ihr, dass Frauen tatsächlich stärker darauf achten, Nahrungsmittel zu meiden, die sie nicht vertragen? Oder ist das Blödsinn? Kann man daraus ableiten, dass Frauen mehr auf ihre Gesundheit achten?

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» Täubchen » Beiträge: 19993 » Talkpoints: 0,51 » Auszeichnung für 19000 Beiträge



Ohne entsprechende wissenschaftlich fundierte Daten kann man keine evidenzbasierte Aussage zur Verteilung und Häufigkeit von Lebensmittelintoleranzen machen und jegliche Annahmen darüber bleiben somit erstmal reine Spekulation. So ist es auch bei dem, was ich nun zu dem Thema beitrage, denn das stützt sich eigentlich rein auf Beobachtungen aus meinem privaten Umfeld.

Allerdings muss ich sagen, dass ich tatsächlich (bis auf eine Ausnahme) lediglich Frauen kenne, die unter Unverträglichkeiten leiden, oder zumindest welche angeben. Wie viele davon tatsächlich nachgewiesenermaßen eine genetische Aberration als Ursache aufweisen, weiß ich nicht. Mir ist lediglich bekannt, dass sie entsprechende Lebensmittel meiden.

Nun wird ja gerade in der heutigen Zeit mit dem Hype um alternative Ernährungsformen und schräge Diäten gerne mal der Vorwand der Unverträglichkeit vorgeschoben, um hochkalorische und angeblich "ungesunde" Lebensmittel zum Sündenbock zu machen und aus seinem Speiseplan zu streichen.

Oftmals wird dabei schon ein unangenehmes Völlegefühl oder vermehrtes Aufstoßen nach Konsum knallhart als "allergische Reaktion" deklariert, obwohl das in den meisten Fällen rein gar nichts miteinander zu tun hat. Dass solche Diäten primär eher von Frauen durchgeführt werden, kann ich mir schon vorstellen. Womöglich hat dieser Faktor ja einen Einfluss auf die Untersuchung gehabt.

» MaximumEntropy » Beiträge: 4478 » Talkpoints: 989,66 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


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