Erfahrungen mit Intervallfasten 18/6

vom 23.02.2020, 17:12 Uhr

Da viele Sachen in Bezug auf Gewichtsreduktion nicht so funktionieren wie sie sollen, möchte ich gerne Intervallfasten versuchen. Ich habe mich für die 18/6 Methode entschieden. Sprich 18 Stunden Verzicht und 6 Stunden essen.

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Methode? Fällt es schwer 18 Stunden nichts zu essen? Was esst ihr während der 6 Stunden? Achtet ihr auch auf das was ihr dann esst, oder esst ihr nachdem worauf ihr Hunger habt?

» timbo007 » Beiträge: 849 » Talkpoints: 2,38 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Die Leute in meinem Umfeld, bei denen dieses Fasten als Diät funktioniert hat, hatten alle die Angewohnheit nach dem Abendessen noch Kalorien in Form von Snacks oder süßen Getränken bzw. Alkohol zu sich zu nehmen, wobei sich sich den Tag über ansonsten eigentlich relativ ausgewogen ernährt haben. Sie haben praktisch einfach den Teil ihrer Ernährung weggelassen, der nicht so ausgewogen war, indem sie nach dem Abendessen nichts mehr gegessen haben.

Aber das funktioniert natürlich nicht wenn deine ernährungstechnische "Problemzone" innerhalb des Essintervalls liegen würde. Also wenn du zum Beispiel zwischen Mittagessen und Abendessen regelmäßig Snacks zu dir nimmst oder wenn dein Mittagessen unter der Woche immer aus fettigem Fast Food besteht.

Benutzeravatar

» Cloudy24 » Beiträge: 25364 » Talkpoints: 101,64 » Auszeichnung für 25000 Beiträge


Ich mache auch schon ewig Intervallfasten, wobei ich im Urlaub eigentlich immer eine Ausnahme mache. Ich möchte mich im Urlaub nicht einschränken und diesen voll und ganz genießen, wobei für mich das Essen auf jeden Fall dazuzählt. Zudem frühstücke ich im Urlaub einfach gerne, weil ich da meistens auch früh aufstehe und den ganzen Tag auf den Beinen bin und da einfach auch entsprechend Hunger habe. Am Wochenende mache ich auch ab und zu eine Ausnahme, wenn mein Freund und ich brunchen wollen und er einfach schon früher Hunger hat.

So im Alltag gelingt mir das aber mehr oder weniger ganz gut. Ich esse frühestens um 12 Uhr, wobei es oft aber auch später wird, allerdings nicht später als 14.30. Entweder ich frühstücke dann, nehme ein Mittagessen zu mir oder esse einfach das, worauf ich Lust habe. Je nachdem wann ich gegessen habe und wann ich zu Abend essen will, esse ich dann am Nachmittag noch eine Scheibe Brot, einen Joghurt oder so etwas.

Am Abend esse ich dann immer ein üppiges Abendessen. Ich schaue dann, dass ich mir wirklich den Bauch vollschlage, so dass ich dann auch wirklich satt bin und nicht das Bedürfnis habe, danach noch etwas zu snacken oder zu naschen. Ich muss aber gestehen, dass ich ohnehin nicht so der Snacker und Nascher bin und lieber üppigere Hauptmahlzeiten esse.

Dazu kommt, dass ich Intervallfasten mehr oder weniger schon praktiziere, noch bevor ich wusste, dass es dafür eine Bezeichnung gibt. Ich war nie so der große und regelmäßige Frühstücker und für mich war es eigentlich schon immer normal, erst am späten Mittag etwas zu essen, so dass es für mich keine so große Umstellung war. Wirkliche Unterschiede merke ich daher auch nicht, weil ich das schon ewig so handhabe.

Dazu kommt, dass ich die sechs Stunden Essenszeit auch nicht immer einhalte. Im Alltag sind es dann doch manchmal acht Stunden und am Wochenende oder im Urlaub gerät das alles ohnehin durcheinander. Aber für mich passt es so, weil ich mich so wohlfühle und das mit meinem Hungerrhythmus einfach gut harmoniert.

Benutzeravatar

» Prinzessin_90 » Beiträge: 34162 » Talkpoints: 150,09 » Auszeichnung für 34000 Beiträge



Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^