Bewerbung schreiben, um bei Arzt als Patient unterzukommen?

vom 11.01.2019, 12:33 Uhr

Heute habe ich gehört, dass es wirklich Menschen gibt, die eine richtige Bewerbung an die Arztpraxis schreiben, um dort als Patient genommen zu werden. Gerade, wenn es schwierig ist als Patient noch in einer Praxis unterzukommen, würde das schon mal gemacht. Es wird aber davon abgeraten, da das meist doch nichts bringen würde.

Ich muss sagen, dass ich bisher noch nie auf die Idee gekommen bin, als Patient eine Bewerbung an die Arztpraxis zu schreiben. Aber irgendwie bin ich auch immer noch bei einem Arzt untergekommen. Ich denke aber, dass es je nach Wohngebiet sicherlich sehr schwer sein kann.

Habt ihr schon gehört, dass sich manche Patienten bei einem Arzt richtig bewerben? Was meint ihr steht dann in so einer Bewerbung? Würdet ihr das durchaus auch machen oder meint ihr, dass man sich das sparen kann? Sind die Patienten dann nicht sehr verzweifelt und wissen sich vielleicht keinen anderen Rat mehr, als eine Bewerbung zu schreiben?

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» Nelchen » Beiträge: 32082 » Talkpoints: 2,57 » Auszeichnung für 32000 Beiträge



Ich weiß nicht so recht ob das wirklich was bringt. Ich frage mich da eher, warum man als Patient nicht aufgenommen wird. Bei den Ärzten in meiner Umgebung, weiß ich dass es Ärzte gibt, die einfach so zugeballert sind mit Patienten, dass sie überhaupt keine Möglichkeit mehr haben, neue Patienten aufzunehmen.

Allerdings muss man auch sehen, was für ein Arzt das dann ist. Ein privat abrechnender Arzt, kann sich seine Patienten aussuchen und kann daher auch jeden Patienten ablehnen und das ohne einen triftigen Grund dafür haben zu müssen. Der Kassenarzt hingegen, hat sich mit seiner Wahl ob privat oder Kasse, dazu verpflichtet jeden Patienten anzunehmen. Die einzige Ausnahme bei der er eine Aufnahme ablehnen kann, ist die Tatsache, dass er keinen Termin mehr vergeben kann. Muss man nicht erwähnen, dass er dann wieder seiner Verpflichtung nachkommen muss, sobald ein Termin frei wird.

Von daher würde so eine Bewerbung für mich höchstens bei einem privat abrechnenden Arzt Sinn machen. Da spielt es für mich dann auch keine Rolle ob der Fall nun kompliziert ist oder nicht.

» Kodi » Beiträge: 356 » Talkpoints: 63,29 » Auszeichnung für 100 Beiträge


So etwas habe ich auch noch nicht gehört, auch wenn ich schon öfter von Praxen gehört habe, die keine Patienten mehr annehmen, weil sie diesen einfach nicht gerecht werden könnten. Allerdings wüsste ich nicht, was eine Bewerbung an dieser Tatsache ändern sollte. Wenn die Ärzte und deren Mitarbeiter sich noch Bewerbungen durchlesen müssen, dann haben sie ja noch weniger Zeit und das kann es nicht sein. Darum denke ich auch, dass so etwas nicht wirklich von Erfolg gekrönt sein dürfte.

» Barbara Ann » Beiträge: 27560 » Talkpoints: 80,87 » Auszeichnung für 27000 Beiträge



Nelchen hat geschrieben:Heute habe ich gehört, dass es wirklich Menschen gibt, die eine richtige Bewerbung an die Arztpraxis schreiben, um dort als Patient genommen zu werden

Ich bin gespannt, wo du das schon wieder "gehört" haben willst? Wieder Punkt 12 auf RTL? Ich halte diese Geschichte ehrlich gesagt für völlig erstunken und erlogen. Denn wenn Patienten Bewerbungen schreiben würden, würde es zu einer negativen Selektion kommen. Soll heißen, dass dann nur noch die Patienten ausgewählt würden, von denen besonders hohe Einnahmen durch die Krankenkassen oder in Eigenleistung zu erwarten wären. Das ist rechtlich nicht erlaubt.

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» Täubchen » Beiträge: 32724 » Talkpoints: 0,13 » Auszeichnung für 32000 Beiträge



Mich würde auch mal eine Quelle für die Geschichte interessieren. Eine Google Suche bringt mich da jedenfalls nicht weiter, aber immerhin weiß ich jetzt, was ich beachten muss wenn ich mich als Ärztin oder Arzthelferin bewerben möchte. :lol:

Sicher gibt es Regionen mit Ärztemangel und bei manchen Fachärzten bekommt man schlecht einen Termin, aber für die Fachärzte gibt es doch diese neue Webseite und wenn ein normaler Hausarzt keine neuen Patienten mehr annimmt dann doch wohl, weil er wirklich keine Kapazitäten mehr hat. Was sollte daran eine "Bewerbung" ändern? Es sei denn vielleicht, dass in deiner Bewerbung eine ordentliche Stange Geld versprochen wird.

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» Cloudy24 » Beiträge: 23009 » Talkpoints: 167,78 » Auszeichnung für 23000 Beiträge


Diese Quelle würde mich auch interessieren. Ich habe gegoogelt und konnte über dieses Thema überhaupt nichts finden. Von wem hast du das gehört und ist das eine seriöse Quelle? Ich habe davon noch nie etwas gehört und es würde mich mal interessieren, ob es wirklich hier in Deutschland ist, wo das angeblich schon gemacht wurde.

Wie soll denn so eine Bewerbung aussehen? Ist die Dringlichkeit einer Behandlung da auch ausschlaggebend für die Patientenaufnahme? Schreib doch mal mehr über dieses kuriose Thema, was ich einfach nicht glauben kann. Ich wüsste jedenfalls nicht, was ich in so eine Bewerbung schreiben würde oder müsste.

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» Diamante » Beiträge: 41755 » Talkpoints: 152,97 » Auszeichnung für 41000 Beiträge


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