Bei Gesellschaftsspielen Regeln gerne abändern

vom 02.12.2018, 19:07 Uhr

Bei uns in der Familie war es schon immer so, dass wir Spiele meistens nicht nach den genauen Regeln gespielt haben, sondern nach leicht abgeänderten. So haben wir beispielsweise beim Scrabble nur die Wörter gelten lassen, die jeder kennt. Ich hatte nämlich keinen Duden zu Hause und Personalcomputer gab es noch nicht.

Bei Monopoly haben wir oft alle Straßenkarten ausgeteilt und dann untereinander getauscht, wenn wir nicht solange spielen wollten. Beim Schach musste der erwachsene Spieler ohne Dame antreten oder die Dame dürfte nur wie der Läufer ziehen. Es gab nur wenige Spiele, die wir nicht zumindest leicht abgewandelt haben.

Legt ihr Wert darauf, dass Spiele genau nach dem Regeln gespielt werden, oder habt ihr auch eure eigenen Familienregeln?

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »

Zuletzt geändert von Mod am 02.12.2018, 21:05, insgesamt 1-mal geändert. Zeige Beitragsversionen


Ich kenne es auch so, dass wir in der Familie bei einigen Spielen die Regeln schon mal leicht abgewandelt haben, was ich aber auch gar nicht schlimm finde. Etwas ungünstig ist es dann nur, wenn man das Spiel mal mit anderen Leuten spielt und dann die Regeln im Kopf hat und vielleicht auch danach spielt, die nicht dem offiziellen Regelwerk entsprechen. Aber davon abgesehen finde ich das total in Ordnung, wenn man die Regeln auch abändert, wenn alle die Regeln dann kennen.

» Barbara Ann » Beiträge: 26688 » Talkpoints: 14,50 » Auszeichnung für 26000 Beiträge


Wir hatten bei "Mensch ärgere Dich nicht" die Regel, dass man sein Hütchen auch auf dem eines anderen parken konnte, wenn diesen nicht raus schmeißen wollte, obwohl man auf dem gleichen Feld gelandet ist.

Bei Uno haben wir die 0 oft genutzt, um dann im Uhrzeigersinn unsere Karten untereinander weiterzugeben und zu tauschen. Ob, das in den Spielregeln steht, kann ich gar nicht sagen. Als Kinder waren wir bei Spielen sicherlich noch einfallsreicher. Bei Monopoly haben wir es so gemacht, dass das Geld um sich aus dem Gefängnis frei zu kaufen, an den ging, der direkt auf Los landete.

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» Nelchen » Beiträge: 31347 » Talkpoints: 2,53 » Auszeichnung für 31000 Beiträge



Bei uns war es auch üblich neue Spielregeln zu erfinden bzw. bereits vorhandene zu streichen. Das haben wir vor allem gemacht um die Spiele etwas kindgerechter zu gestalten. Dein Beispiel mit Scrabble ist da sehr gut. Man kann einfach nicht erwarten das ein Kind, oder meinetwegen sogar ein Jugendlicher, die gleichen Wörter kennt die ein Erwachsener kennt. Wir haben als ich noch sehr klein war fast alle Spiele vereinfacht. Gerade Spiele die eine gewisse Logik bzw. ein „vorausschauendes“ Spielen verlangten haben wir gerne mal ein wenig einfacher gestaltet damit der Spielspaß nicht verloren geht.

Oder wir haben Regeln geändert um entweder Frust zu vermeiden oder die Spielzeit zu verkürzen. Das Karten tauschen bei Monopoly haben wir beispielsweise auch sehr gerne gemacht. Monopoly kann ja gerne einmal einige Stunden dauern und dafür hatten wir als Kinder einfach keine Geduld. Bei Mensch ärgere dich nicht haben wir auch sehr oft die Regeln geändert. Die Regel „nicht schmeißen dürfen“ kam aber nur im äußersten Notfall zum Einsatz. :lol:

» Anijenije » Beiträge: 2511 » Talkpoints: 38,96 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Wir haben eigentlich alle Regeln beibehalten, außer bei Monopoly. Da gibt es sicherlich einige Mittel und Wege um das Ganze ein bisschen abzukürzen oder auch interessanter zu gestalten. Bei uns ist also der Häuserkauf und Hotelbau etwas anderes gestaltet, als es in den Regeln steht.

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» Ramones » Beiträge: 38896 » Talkpoints: 30,48 » Auszeichnung für 38000 Beiträge


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