An Serien irgendwann das Interesse verlieren?

vom 05.07.2018, 16:35 Uhr

Ich war früher ein eifriger Verfolger von Daily Soaps wie "Verbotene Liebe" und "Marienhof". Ich habe da wirklich immer geschaut, wenn ich eben konnte. Zwischendurch habe ich dann jedoch mal das Interesse verloren und längere Zeit nicht mehr geschaut. Mittlerweile laufen diese Serien meines Wissens nach auch nicht mehr.

Ich habe auch teilweise mal " Unter uns" und "Gute Zeiten schlechte Zeiten" angesehen. Aber nie wirklich von Dauer. Irgendwann wurde mir das einfach zu langweilig und ich habe mich lieber anderweitig beschäftigt. Ich habe auch schon begonnen Serien auf Amazon Prime zu schauen, aber dann mitten drin irgendwann aufgehört, weil ich doch wieder mehr zu tun hatte und einfach nicht mehr so große Lust zum Fernsehen gucken hatte.

Verliert ihr auch irgendwann das Interesse an Serien? Ist das vor allem bei Serien so, die täglich laufen und von denen es immer wieder neue Folgen gibt? Sind die abgeschlossene Serien besser? Steigt ihr dann irgendwann in die Serie wieder ein?

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» Nelchen » Beiträge: 27729 » Talkpoints: 2,37 » Auszeichnung für 27000 Beiträge



Ich habe die ersten Staffeln der Serie "Orange is the new Black" verfolgt und und ab der dritten oder vierten Staffel das Interesse verloren. Anfangs war die Serie noch sehr auf die Protagonistin zugeschnitten, was mir gut gefiel. Von Staffel zu Staffel wurde diese dann immer mehr in den Hintergrund gedrängt und es ging dann eher um das Gefängnisleben im Allgemeinen. Da habe ich irgendwann das Interesse verloren. Sowas geht bei mir auch dann schnell, wenn zwischen der Ausstrahlung von zwei Staffeln ein zu langer Zeitraum liegt.

» Cappuccino » Beiträge: 3616 » Talkpoints: 2,25 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


Ist das nicht normal, dass man irgendwann das Interesse verliert, gerade wenn die Handlung immer dieselbe ist und zu wenig Abwechslung bietet? Ich konnte irgendwann die Serie "How I Met Your Mother" nicht mehr sehen, weil nach gefühlt 20 Staffeln immer noch kein Ende in Sicht war und es immer dasselbe war im Endeffekt - man drehte sich immer im Kreis, schwaffelte um den heißen Brei herum und kam nie zum Ende.

Soaps wie GZSZ oder Unter Uns fand ich auch irgendwann langweilig, weil die Probleme immer dieselben sind, nur dass die Darsteller eben ausgetauscht werden. Das ist für mich nicht gerade der Inbegriff von guter Unterhaltung.

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» Täubchen » Beiträge: 23122 » Talkpoints: 2,22 » Auszeichnung für 23000 Beiträge



Ich habe das Interesse an GZSZ verloren, da immer wieder von heute auf Morgen die Schauspieler durch andere ausgetauscht wurden. Ich finde es besser, wenn die Darsteller einfach sterben oder verschwinden. Aber sie von heute auf morgen auszutauschen finde ich nicht so toll.

Man muss aber bedenken, dass gerade eine Serie, wie "Gute Zeiten Schlechte Zeiten" schon sehr lange im Fernsehen läuft. Deshalb kann man auch nicht erwarten, dass hier immer dieselben Schauspieler mitspielen. Manche kündigen vielleicht den Vertrag, obwohl das Drehbuch für die nächsten paar Staffeln schon geschrieben ist.

Aber das war der Grund, warum ich dann die Serie nicht mehr angesehen habe, weil ich mich einfach nicht daran gewöhnen konnte, dass dieselbe Rolle von heute auf Morgen von einer anderen Person dar gestellt wird. Bei einer anderen Serie wie zum Beispiel, die ähnlich "Desperate Housewifes" sein sollte, nämlich "Devious Maids", verlor ich schnell das Interesse, weil sie einfach langweilig war. Es passierte meiner Meinung nach zu wenig.

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» nordseekrabbe » Beiträge: 8039 » Talkpoints: 82,59 » Auszeichnung für 8000 Beiträge



Als ich so in der elften Klasse war, kam das langsam auf mit den täglichen Seifenopern wie GZSZ oder Unter Uns und am Anfang hatte ich das auch noch gesehen. Irgendwie gab es damals ja gar nicht so viele Serien, die man hätte gucken können. Nach einigen Monaten habe ich aber dann merklich das Interesse daran verloren, nur war mein Exfreund leider ziemlicher Fan der Serie und so musste ich unfreiwillig jahrelang mitgucken. Schon am Tag nach der Trennung habe ich mir geschworen, den Kram nie wieder zu gucken und habe das auch nicht getan.

Bei Serien, wo ich eine andere Erwartungshaltung hatte, kam es jetzt auch schon einige Male vor, dass ich ausgestiegen bin. Früher habe ich immer eisern bis zur letzten Folge durchgehalten, aber mittlerweile kann ich auch ein Ende finden, wenn es noch gar nicht das Ende der offiziellen Serie ist. Devious Maids war für mich auch so eine Show, von der ich mir eher etwas wie die verzweifelten Hausfrauen erwartet hätte, aber es war eigentlich nur seifig und flach und konnte um Längen nicht mithalten, also bin ich nach der ersten Staffel ausgestiegen.

In Treatment ging mir irgendwann thematisch auf den Geist, Once upon a time konnte mich nie so richtig überzeugen, genauso wenig wie Spartacus, an dem eher mein Freund das Interesse hatte. Richtig übel fand ich Under the dome, das war der größte Schrott, den ich je gesehen habe und ab Staffel zwei habe ich es dann nicht mehr ausgehalten. Da war mir sogar egal, wie der Ausgang sein wird. Dabei fand ich die initiale Prämisse und die Idee, dass Stephen King dahintersteht, eigentlich gar nicht mal so uninteressant, aber im Verlauf hat die Serie so an Absurdität und Krudität gewonnen, dass ich es nicht mal ironisch betrachten konnte.

» Verbena » Beiträge: 2818 » Talkpoints: 2,92 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


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