Ärzte raten ja immer wieder das selbe wenn es darum geht, wie man Nierensteinen am besten vorbeugen soll – möglichst viel und ausreichend trinken.
Aber was sollte man denn trinken und wie viel davon? Gibt es Unterschiede oder ist alles erlaubt?
Man sollte zumindest auf eine Mindestflüssigkeitseinfuhr von 2,5 Litern achten, damit die „Spülung“ stimmt. Besonders zu empfehlen ist hierbei der Klassiker Wasser oder Kräutertees. Was aber bei Menschen, die unter Oxalsteinen leiden ein wahres Wundermittel ist, ist Milch, da sie Kalzium enthält, welches Oxalsäure bindet und auf diese Weise das Risiko mindert. Oxalsäure begünstigt kurz gesagt die Bildung von Nierensteinen.
Was gar nicht geht sind beispielsweise Kaffee und alkoholische Getränke – diese bewirken einen starken Harndrang weshalb der Harn in der Folge konzentrierter ist und sich so durch Substanzen, welche nicht gelöst werden konnten, Nierensteine eher bilden können. Schwarztee und Eistee sind ebenfalls nicht zu empfehlen da beide Oxalsäure enthalten – jedoch hilft bei einem von beiden, dem Schwarztee, ein Schuss Tee in die Milch, da diese die Oxalsäure bindet und so diesen zu einem problemlosen Genuss macht. Wer will, kann natürlich auch Eistee mit Milch probieren, aber ich glaube nicht, dass der Geschmack noch einen echten Genuss darstellt.
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