Zum ersten Mal seit 1992 befinden sich russische Langstreckenbomber wieder dauerhaft in der Luft – Putin begründete diesen aus russischer Sicht notwendigen Schritt mit der Bedrohung durch andere Länder, die stetig zunehme. Die USA nahmen dies eher gelassen hin. Russland habe diese Flüge damals „einseitig eingestellt, leider sind unserem Beispiel nicht alle Länder gefolgt", so Putin. "Ich hoffe, dass unsere Partner mit Verständnis auf diesen Schritt reagieren“.
Washington bewerte diese Entscheidung der Russen als wenig problematisch und sieht es als eine interne Maßnahme seitens der Russen, da amerikanische Interessen nicht davon betroffen wären. "Wir haben sehr gute Arbeitsbeziehungen mit den Russen und mit dem russischen Militär", so Gordon Johndroe, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats. Der Schritt der Russen sei zudem wenig überraschend gekommen.
Momentan starteten von 7 russischen militärisch genutzten Flugplätzen über 14 strategische Langstreckenbomber, sowie Versorgungs- und Tankflugzeuge – insgesamt sollen langfristig 20 mit Raketen ausgerüstete Flugzeuge eingesetzt werden und dauerhaft unterwegs sein, die auch weit entfernte Gebiete überwachen könnten. "Unsere Piloten, glaube ich, haben lange genug stillgesessen und nur gelegentlich zum Beispiel Übungsflüge unternommen. Nur beginnt für sie ein neues Leben", so Putin. Alexander Selin, Chef der russischen Luftwaffe kündigte ebenfalls Patrouillenflüge über neutralen Gewässern an – bei Übungsflügen über dem Pazifik, dem Atlantik, dem Nordpol sowie dem Schwarzen Meer seien zudem Schießübungen mit den mitgeführten Raketen geplant, das Üben von Luftbetankungen und das Orientieren am Nordpol.
Weiterhin drohte Russland im Fall einer Stationierung von US amerikanischen Langstreckenraketen in Mitteleuropa mit der Stationierung von eigenen Raketen in der baltischen russischen Enklave Kaliningrad (ehemals Königsberg). Außerdem solle, so oder so das neue russische Raketenabwehrsystem S-400 „Triumph“ bis 2015 an 20 weiteren Standorten im Land (bislang nur Moskau) stationiert werden. "Ein solches System ist bisher einmalig auf der Welt", so Juri Balujewski., Chef des russischen Generalstabes.
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:: Midgaardslang
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Die volle Unterstützung der UN? Naja, vielleicht der Westmächte (und auch da nicht alle).
Gerade 2 Staaten (China & Russland) des Sicherheitsrates sind keine Fans der russischen Idee - und alle ihnen verbundenen Staaten sehen das (gewzungermaßen) genauso.
Dazu kommt dass Russland die UN teilweise auch nicht für "voll" nimmt sondern auf die Stufe einer reinen Interessenvertretung der westlichen Industriestaaten zur Bewahrung ihrere Hegemonialstellung sieht - was sie in gewissen Grenzen auch ist, man denke an den Weltsicherheitsrat, dessen dauerhafte Mitglieder und durch welche Interessen die UN dominiert ist.
Was das Säbelrasseln angeht: Hier möchte man nur Ablenken. Sowohl innenpolitisch von der Misere und inoffiziellen Diktatur (diesmal der Oligarchen) sowie inneren Konflikten. Man muss nur bedenken, wie stark noch über den Kaukasus berichtet wird obwohl dort immernoch Krieg herrscht. Die letzten ausführliche Berichte sind Jahre her, ganz zu schweigen vom Interessens- und Grenzkonflikt mit China im Osten sowie Autonomiebestrebungen anderer Teilregionen.
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:: Subbotnik
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