Ich habe mich nun bei etlichen Firmen beworben, da ich ab nächsten Monat arbeitslos sein werde. Nach etlichen Absagen, habe ich mich letzte Woche gefreut, als mir dann ein Job zugesagt wurde. Nun bin ich allerdings etwas geschockt, denn mir wurde angeboten, mich an den Einnehmen zu beteiligen und mir keinen Stundenlohn zu zahlen.
Heißt ja im Endeffekt, dass ich keinen Anspruch auf eine Vergütung habe. Wenn der Laden jetzt schlecht läuft, dann stehe ich ohne Geld da. Ich habe deshalb mal nachgefragt, wie hoch die Einnahmen im Moment sind, da mir ja 25 Prozent angeboten wurden. Einblick in die Unterlagen wollte man mir natürlich nicht geben. Man faselte nur etwas von: mit 25 Prozent haben sie jeden Monat so 1500 bis 2000 Euro, dass müsste doch passen, wo anders gibt’s weniger.
Hat jemand von euch sich schon mal auf so etwas eingelassen und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
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:: Sebo
:: Beiträge 8:: 4.82 Talkpoints |
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Die Firma möchte ich mal sehen, die dir 25% deiner Einnahmen als Provision anbieten kann. Frei nach Milchmädchen müsstest du also 8000,-€ im Monat in die Kasse spülen, das kann nicht sein.
Ich selbst beginne jetzt am 1. November ein neues Arbeitsverhältnis, wo ich ein festes Grundgehalt bekomme + eine kleine Provisionsvergütung (1,2%). Wenn ich also 24.000,-€ umsetze, darf ich mich am Monatsende über zusätzliche 200,-€ auf mein Konto freuen. Mein Grundgehalt ist so bemessen, dass ich ohne Abstriche zu machen, davon leben kann, die Provision ist Spaßgeld, welches ich dann zur freien Verfügung habe und es mir absolut nicht weh tut, wenn den einen oder anderen Monat mal wesentlich weniger über die Provision rein kommt.
Für mich ist das auch die einzige Art der Abrechnung die für mich überhaupt Frage kommt, neben dem ganz klassischen Gehalt. Sieh die Sache mal so: Wenn du einen Monat lang mal Urlaub machen möchtest, oder mal eine längere Zeit krank bist, bekommst du keinen Pfennig (wer gänzlich auf Provision arbeitet hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall). Dazu kommt, dass ich genau weis, was meine zukünftige Firma für einen Jahresumsatz macht, somit konnte ich vorher sehr gut ausrechnen, ob sich die Sache für mich lohnt oder nicht.
Über welche Firma sprechen wir hier denn? Vielleicht lässt sich ja herrausfinden, ob es sich um eine seriöse Firma handelt oder (was ich eher glaube) einfach jemand ist, der eine günstige Arbeitskraft sucht. Im Zweifelsfall würde ich aber ganz sicher die Finger davon lassen und lieber noch 1-2 Monate arbeitslos sein, bis ich was Vernünftiges gefunden habe.
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:: PitDesign
:: Beiträge 379:: 44.21 Talkpoints |
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