Backwaren Konsum der Deutschen steigt und steigt

vom 03.08.2007, 16:41 Uhr
Laut einer Erhebung der Vereinigung für Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF) essen die Deutschen mehr und mehr Brot und Brötchen, Croissants, Brezeln und Tiefkühlbackwaren: Der jährliche Pro Kopf Verbrauch (Juni 2006 - Juni 2007) liegt demnach bei rund 86,9 Kilogramm und stellt damit den höchsten Wert seit der ersten gesamtdeutschen Erfassung der Statistik dar.

Der Trend gehe, vor allem bei den 30 bis 50jährigen, mehr und mehr in Richtung Vollkorn - über 28 Prozent gaben dies als favorisierte Sorte an, oft wurden Vollkornbrot oder Schwarzbrot angeführt. Die bedeutet eine Steigerung von über 8 % gegenüber dem Jahr 2000. Die Erhebung fußt auf der Menge des von deutschen Mühlen verarbeiteten und verbrauchten Mehls und Schrots. Feinbackwaren wie Gebäck, Kuchen oder Torten seien von der Erhebung ausgenommen.

Einen deutlichen Zuwachs erlebte auch das Weißbrot und das Weizenbrot - hier verdoppelte sich die Zahl der Anhänger. Weizenmischbrot und Roggenmischbrot seien dagegen immer weniger gefragt.

Ebenso wurden steigende Brotpreise als wahrscheinlich erachtet, da die Nachfrage nach Getreide weltweit steige was sich natürlich auch auf die Preise niederschlagen könnte - man rechnet allerdings nicht mit einer Preisexplosion. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten 30 Jahren weiß man, das die Brotpreise weniger preissensibel seien, so Heiko Zentgraf, Geschäftsführer des GMF. Der Weizenpreis sei zwar mit über 190 € pro Tonne um fast 2/3 höher als der im Vorjahr, jedoch beträgt dieser bei der Produktion eines 750 Gramm schweren Brotes lediglich einen Anteil von knapp 6 Cent.
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