Durch eine Senkung der in Deutschland immernoch zu hohen Lohnzusatzkosten sei laut Äußerungen des DIHK am ehesten eine Wende auf dem eher verfahrenen Arbeitsmarkt zu erreichen.
Den größten Anteil an den Arbeitslosen machen nämlich nach wie vor die Gering- oder Nichtqualifizierten aus, die durch die zu hohen Lohnzusatzkosten in möglichen Beschäftigungsbereichen immernoch als zu teuer eingestuft werden. Über Zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben demnach an, das dies das größte Hindernis für sie sei, falls sie einen eher Geringqualifizierten einstellen wollten.
Zudem ist das Kostenrisiko durch Befristung und Kündigungsschutz für Einfachtätigkeiten zu groß, da viele Arbeitskräfte eher nachlässig aufgrund fehlender Kenntnisse arbeiten und oft wenig motiviert sind.
DIHK-Vizegeschäftsführer Achim Dercks äußerte sich dazu folgendermaßen:
"Es muss selbstverständlicher werden, dass jeder zu seinem Lebensunterhalt möglichst viel beisteuert - auch durch die Annahme eines niedrig entlohnten Jobs."
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