vom 10.07.2007
Talkteria: Rückrufaktion : Kartoffelsalat mit Scherben
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Rückrufaktion : Kartoffelsalat mit Scherben

Forum: Aktuelles

    
Am heutigen Dienstag hat der Hamburger Lebensmittelhersteller Kühne eine Rückrufaktion gestartet, da in die Glastöpfe des Kühne - Kartoffelsalats Glasscherben geraten sein könnten. Von dieser Rückrufaktion sind Kartoffelsalatgläser mit 370ml Inhalt betroffen, die mit 15.12.2009 X----UL17- und X----UL 18 auf dem Deckelrand der Gläser bedruckt sind. Gläser, die mit einer solchen Kennzeichnung versehen sind, sollten ab sofort wieder im Geschäft, in dem sie gekauft wurden, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich zurückerstattet.

Scheinbar läuft zur Zeit bei den Lebensmittelherstellern einiges schief, zuerst das alkoholfreie Malzbier, das Alkohol enthält, dann die Soyamilch, die mit Natronlauge vermischt ist, und jetzt der Kartoffelsalat mit Scherben. Zum Glück kaufe ich weder Malzbier noch Soyamilch, und Kartoffelsalat stelle ich eh selbst her.

Lg, Tauraxx
  
:: Tauraxx :: Beiträge 1177:: -9.21 Talkpoints :: Auszeichnung für 1000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ja, aber das kann nunmal passieren. Ist nur blöd, wenn man das erst so spät merkt, dass die Wren schon in den Geschäften sind. Glasscherben, denen ist wohl wieder eine Neonröhre geplatzt. Aber das sollte man beim Kauen merken, wenn die Scherben oder Splitter nicht allzu klein sind.
  
:: Brebbi :: Beiträge 649:: 2.65 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Sind echt viele Zwischenfälle in der Lebensmittelbranche in letzter Zeit, aber das sind wie Brebbi schon gesagt hat, Vorfälle die nunmal passieren und immer wieder sich ereignen werden.

Wichtig ist natürlich dass man die Sicherheitsmaßnahmen um soetwas im Vorfeld zu verhindern weiter erhöht und den ganzen Zwischenfällen vorbeugt. Natürlich muss dann die Kooperation mit den Händlern rasch geschehen damit die Waren aus dem Verkehr gezogen werden und keiner zu Schaden kommt.
  
:: Jack R :: Beiträge 893:: 1.13 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich habe einige Jahre im Lebensmitteleinzelhandel in einer Führungsposotion gearbeitet. Wir hatten täglich, aber wirklich täglich mehrere Rückrufaktionen. Besonders schlimm war es mit der Babynahrung, da hat die Palette von Glasscherben bis Krankheitsärger gereicht. Aber auch andere Lebensmittel waren betroffen, Motorenöl im Kartoffelbrei. Eisenspähne in Schokolade. Einige Jahre wurden die Rückrufe immer mit Grund an die Märkte/Filialen geschickt, warum muss die Ware raus. Die Ware haben wir entweder sofort vernichten müssen oder in die Zentrale zurückschicken müssen. Dann hat die Geschäftsletung uns immer die Rückrufe geschickt ohne Begründung. Wir mussten immer die Ware aus den Regalen holen. Die Handhabung war aber die gleiche die Ware mussten wir zurückschicken oder im Markt/Filiale sofort entsorgen beziehungsweise vernichten. Was sich aber in den letzten Jahren eingebürgert hat war dass man die Anweisung bekommen hat, diese Anweisungen waren immer schriftlich und sind per Fax gekommen, die Ware ins Lager zu stellen. Nach einiger Zeit, zum Teil waren es mehrere Wochen beziehungsweise Monate, kam wieder eine Anweisung die Ware könnte wieder verkauft werden. Entweder waren die Hersteller übervorsichtig oder die haben ganz einfach abgewartet unter dem Motto wo kein Kläger da kein Richter, das hier ist jetzt meine persönliche Meinung. Denn die Gründe wieso wir die Ware zuerst aus dem Verkauf nehmen müssten, und dann wieder verkaufen dürften haben wir leider nie erfahren.
  
:: kojibroj :: Beiträge 246:: 63.65 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
An den Sicherheitsmaßnahmen kann man in so manchen Fällen aber nicht mehr viel machen, ausser die Produkte vor der Ausliefung nochmal zu kontrollieren.
Aber das Kontrolle sit oft schwer und kostenintensiv, genauso wie zusätzliche Scherheitsmaßnahmen. Dann sind die Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig, da dies die Kosten in die Höhe treibt.
Die Gefahr, dass solche Unfälle passieren, ist auch eher gering, sodass sich diese Investitionen nicht lohnen. Dass eine Neonröhre in der Produktionskette platzt, lässt sich nicht verhindern.
  
:: Brebbi :: Beiträge 649:: 2.65 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
   
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