Hallo zusammen,
erschreckende Nachrichten kamen heute aus Südafrika. In weiten Teilen Johannesburgs kann man seit einigen Tagen bürgerkriegsähnliche Szenen gegen Flüchtlinge aus Simbabwe und Mosambik erkennen. Die Gründe für diese Aufstände sehen die Einheimischen im akuten Arbeitsplatzmangel. Die Imigranten würden den lebenden Bewohnern Johannesburgs die Arbeitsplätze und die Frauen wegnehmen.
Mit Stöcken, Macheten und Pistolen bewaffnet halten die Bürger Ausschau nach den Ausländern, um ihnen auf gealtsame Art und Weise klarzumachen, dass sie nicht willkommen sind. Bereits 22 Todesopfer sind bis jetzt zu verzeichnen, die Polizei geht von noch mehr Verletzten aus. Neben den menschlichen Gewalttaten lassen sich auch Schäden in der Stadt erkennen. Man begegnet geplünderten Läden, brennenden Autowracks und beschmierten Wänden.
Die Anwohner erklären ihr Verhalten als eine Art Selbstschutz, denn für sie sind die Einwanderer nichts weiter als Arbeitsplatz- und Frauenwegnehmer. Zahlreiche Ausländer sind in öffentliche Gebäude, zur Polizei oder bereits in die benachbarten Staaten emigriert. Auch die ärmsten Schichten der einheimischen Staatsbewohner bleiben vor den Angriffen nicht verschont.
Die Angriffe begannen nach der toruristischen Messe "Indaba", auf der sich das Land noch als tauglicher Bewerber für die Austragung der Fußballweltmeisterschaft 2010 präsentiert hat. Umso sarkastischer zeigt sich nun das Bild Südafrikas, das noch immer von einer politischen und gesellschaftlichen Instabilität zeugt, die aufgrund der schlechten Zukunftverhältnisse der Menschen vorerst auch weiter bestehen bleibt.
Viele Grüße, IceKing32
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:: IceKing32
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