Man merkt wieder, dass bald gewählt wird - der öffentliche Schlagabtausch der Linken nimmt wieder merklich zu, und statt dem eigentlichem politischen Gegner geht man lieber auf sich selbst los. Ob da die SPD allein auf ihre fast 90 Jahre alten Erfahrungen im Umgang mit Abspaltern vertrauen kann?
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Ex SPD Chef und Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine (Linke) lieferten sich vorweg einen deftigen Schlagabtausch mit teilweise persönlichen Angriffen.
Im Deutschlandfunk warf Lafontaine der SPD vor, sie müsse mittlerweile in
"Sozialabbau-Partei Deutschlands" umbenannt werden, da die SPD für eine "Zerstörung der Rentenformel, die Beraubung der ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und für die Beteiligung Deutschlands an völkerrechtswidrigen Kriegen" stehe. Zudem nannte Lafontaine Vizekanzler und Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) ein "Großmaul", der zudem "intellektuelle Defizite" habe.
Als (Re-)aktion forderte Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) seine Partei auf, härter mit Lafontaine und der Linkspartei ins Gericht zu gehen, so bezeichnete Gabriel selber Lafontaine aufgrund seiner Kritik am Einsatz der Bundeswehr als "Helfershelfer der Taliban". Lafontaine direkt sprach er mit folgenden Worten an: "Hab' bloß keine Angst, SPD: Lafontaine ist der Scheinriese der deutschen Politik, wie der Tur-Tur aus der Augsburger Puppenkiste. Je näher man ihm kommt, desto kleiner wird er." - Meiner Meinung nach fast wie die Einstellung der SPD zur Wahrheit .
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