Hi,
in Deutschland ist es ja so, dass das oberste fünftel fast 50% der Deutschen Steuerlast tragen muss, und sich die restlichen guten 50% auf die 4 untersten Fünftel verteilen. Nun gibt es viele gegenargumente, zum Beispiel, das die Reichen, dadurch das sie mehr Arbeiten auch mehr bekommen müssten, ansonsten lohnt sich die Arbeit die man bewältigt ja garnicht mehr. Die andere Seite Argumentiert damit, dass das oberste Fünftel ja schließlich schon genug Geld hat, und deshalb nicht noch auf die paar Steuern achten muss.
Ich bin eher der Ansicht, das das Oberste Fünftel ruig nicht so viele Steuern zahlen müsste. Ihr Arbeit ist meistens ein Full-Time-Job und sie haben fast gar keine Freizeit mehr um sich um ihr Leben zu kümmern, geschweige denn Spaß zu haben. Was denkt ihr, ist das Steuersystem gerecht so wie es ist, oder sollte man noch etwas daran verändern. Wenn ja, was sollte man verändern? Bin sehr auf Antworten gespannt.
mfg
thumper
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:: thumper
:: Beiträge 737:: 50.97 Talkpoints |
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Ich habs ja schon einmal in einem Beitrag zur Steuerhinterziehung angesprochen:
Im Grunde ist das derzeitige Steuersystem ungerecht, da hier die Oberschicht und obere Mittelschicht für die Fehler der unteren Mittelschicht und Unterschicht zahlen muss und diese fast nichts im Ausgleich erbringt. Wer mit jetzt mit Arbeitsleistung und Arbeitskraft kommt, kann gleich wieder nach Haus gehen, denn Arbeitnehmer und Arbeitgeber unterscheiden sich gewaltig in der persönlichen Verantwortung und das Risiko einer Existenzvernichtung.
Dazu kommen die angemerkten Argumente dass die eine Seite fröhlich 40 Stunden und leicht mehr pro Woche im Mittel schafft und dann stöhnt und ächzt und die andere unter 80 Stunden pro Woche gar nicht erst anfangen kann.
Der derzeitige Spitzensteuersatz ist für die vermögenden ein Witz und ein Schlag ins Gesicht und man muss sich nicht wundern dass diese dann versuchen, Schlupflöcher am Fiskus vorbei zu nutzen oder ins Ausland fliehen. Jeder der in der gleichen Situation wäre würde kaum anders handeln außer natürlich unsere moralischen Vorbilder (aber wenn es immer darauf ankommt ist ja plötzlich jeder eines ).
Ich würde eindeutig eine Absenkung des Spitzensteuersatzes favorisieren - bei gleichzeitiger Schließung aller Schlupflöcher! Obwohl politisch sonst nicht mein Geschmack favorisiere ich hier eindeutig das Modell von Friedrich Merz, welches als Bierdeckel Modell Geschichte gemacht hat und aufgrund seiner Einfachheit die Gemüter erregte und einer Begünstigung der Reichen.
Dies es sah damals vor:
- keine Steuerschlupflöcher und drei Steuersätze von 12 %, 24 % und 36 %, im Grunde für jede Schicht einen.
Der dämliche Vorwurf, dass damit die Reichen 14 % weniger zahlen müssten ist dabei völlig abwegig, denn wer mal in Steuerbüchlein guckt, der wird merken, dass viele gar nicht soviel zahlen, da man hier ordentlich was beiseite mogelt und manch einer mit Spitzeneinkommen weniger zahlt als die Putzfrau in der gleichen Firma. Unterm Strich würden so die, die ständig was vorbeimogeln bestraft da sie keine Möglichkeit mehr hätten und trotz einer starken Absenkung auf 36 % würde der Staat mindestens gleichviel bzw. sogar mehr einnehmen als vorher - und die Reichen könnten nicht mehr meckern über unangemessene Steuern, denn 36 % sind noch durchaus als Maximum zu vertreten.
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:: Subbotnik
:: Beiträge 9414:: 200.32 Talkpoints ::  |
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Die Sache mit der Steuer ist recht schwierig. Ganz gerecht wird das Steuersystem nie werden. Wenn alle den gleichen Prozentsatz zahlen, so geht das auf den ärmeren Teil der Bevölkerung, da nicht genug Einnahmen dem Staat zur Verfügung stehen. Wird eine Reichensteuer eingeführt, so werden die Wohlhabenderen ihr Geld nicht in Deutschland verdienen wollen. Die Folge: Sie "wandern" aus oder hinterziehen Steuern, was dazu führt, dass das "normale" Volk wieder mehr belastet wird. Es ist also ganz schwer, es allen gerecht zu machen.
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:: nawikus
:: Beiträge 58:: 18.25 Talkpoints |
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Die Sache mit dem Steuersystem ist und bleibt sehr schwierig. Ich weiss das unser Steuersystem 1960 etwas eingeführt wurde und das zu der Zeit schon klar war , dass das Ganze in einem Kollaps enden wird . In Deutschland müssen Reiche oder "Besser Verdiener" am meisten Steuern zahlen um damit die vielen Arbeitslosen mit durchzufüttern . Sowas schimpft sich dann Sozialsystem ? Anhand dieser Tatsache finde ich es nciht verwunderlich das so viele Reiche Steuern versuchen zu hinterziehen (Lichtenstein und co) . Und ehrlich gesagt wenn ich reich wäre und eine Top JOb hätte würde ich es nicht anders machen !
Wenn nun aber die ganzen Reichen sich weigern das Geld zu zahlen und auswandern oder Auslandskonten errichten um das Geld verschwinden zu lassen , dann muss die Last auf andere verteilt werden . Die "armen" Arbeitslosen kommen da natürlich nicht in Frage, weil die anscheinend keinen Antrieb finden einen Job zu haben . (Wozu arbeiten wenn der Staat mich durchfüttert?) Alos wird die Last auf die nächst höhere Ebene verteilt die normalen Arbeiter durchschnittlich 2 Kinder arbeiten sich krumm und müssen am Ende des Jahres die Hälfte ihres Gewinns an den Staat amdrücken . Ich kenne das ganze von meinem Vater der letztes Jahr 46 % des Gewinns abdrücken musste . Das waren ungefähr 58.000 Euro !! Wenn man das ganze mal durch 400 rechnet , das Monats "Gehalt" eines Arbeitslosen , dann kann man damit einen Arbeitslosen 145 Monate ernähren . Diesen Unterschied finde ich dann doch ziemlich extrem !
Dazu kommt ncoh die Sache mit den Renten . Die werden ja auch vom Staat aufgebracht , der hat nur leider kein Geld , sondern verushct es wenigstens zu schaffen nicht weiter in den MInus Bereich abzustürtzen wegend er Arbeitslosen . Deshalb wird die zeit bis jemand Rente verlangen darf immer weiter nach hinten gesetzt , sodass der Arbeiter, der sich vorher krumm gearbeitet hat um die Arbeitslosen durchzufüttern , jett auch noch keine rente mehr bekommt !
Falls es dann vorkommt das jemand doch noch bis dort hinn kommt wird an der rente auch noch ordentlich gekürzt es kommt auf lange Sicht zur Altersarmut, wenn man nicht vorher tausende Euro aus einem am besten Ausländischem KOnto wegen der Steuren eingezahlt hat. Im Augenblick arbeitet unser Staat immer mehr auf einen solche Kollaps hin, vor allem unterstützt durch die Politik, die Poltiker mit ihren Reformen und ich finde das sieht man doch ganze deutlich schauen immer nur bis vor die Füßen aber die weiter ! Die neuen Reformen können vllt ein halbes Jahr überleben und das ganze etwas zu stabilisieren , danach werden sie wieder abgeschafft oder so umgedreht das da kann normal sterblicher mehr durchkommt ! Ich bin auf jeden Fall schon gespannt wie das ganze aussehen wird, wenn wir in 10 bis 15 Jahren am Kollaps Punkt angekommen sind 
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:: MasterP
:: Beiträge 167:: -3.22 Talkpoints |
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Ich weiß ja nicht auf welcher Grundlage Du hier den Kollaps ableitest aber diese Aussagen sind wirklich blanker Unsinn! Außerdem bemühe Dich mal um korrekte Formulierungen, die Hälfte deines Posts ist nicht verständlich, siehe der zweite Satz.
Sozial ist das System deswegen, weil der wer mehr hat eben laut sozialer Auffassung mehr geben kann - Du verwechselst Sozial mit Gleichmacherei, denn nicht umsonst sprich man von sozial schwächeren und sozial stärkeren Schichten die beide in vielen Beziehungen divergieren und unterschiedliches leisten können. Die höhere Besteuerung von "Reichen" steht auch gar nicht zur Debatte, denn das wird überall so gehandhabt und lässt sich mit verschiedenen Ansätzen auch nachvollziehbar begründen, Stichwort Existenzgrundlage und was darüber hinaus geht. Es ist nur fraglich ob die "Reichen" nicht anders besteuert werden sollten im Vergleich zu den armen.
Und der von Dir angenommene Fall ist absurd - denn viele Besserverdienende können gar nicht auswandern und selbst dann müssten sie hier Steuern zahlen - hat was mit Erwerb, Hauptwohnsitz usw. zu tun. Außerdem operierst Du mit völlig falschen Zahlen und die Renten werden auch nicht vom Staat bezahlt sondern aus der Rentenversicherung und teilweise aus Steuern! Die Gründe für eine drohende Altersarmut sind auch völlig andere und das mit den ausländischen Konten ist Blödsinn, da man beispielsweise Schweizer Konten lange nicht mehr so einfach managen kann wie zuvor. Was Du da von Reformen schwafelst ist ebenfalls falsch - da kommt man auch so drauf, denn wenn jede Reform rückgängig gemacht werden würde wäre das System wie im Jahre 1949 was augenscheinlich nicht so ist.
Und das ist eben sozial, wenn Besserverdienende den Rest "durchfüttern", wie gesagt, mach Dich noch einmal über das Wort sozial schlau, wäre angebracht - sowie über Hintergrundinformationen anstatt hier so eine Stammtischmeinung abzugeben.
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:: KrashKidd
:: Beiträge 2317:: 0.61 Talkpoints ::  |
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