vom 19.02.2008
Talkteria: Castro geht in Rente
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Castro geht in Rente

Forum: Politik & Gesetz

    
In der Parteizeitung Granma hat Fidel Castro angekündigt, dass er nicht mehr für das Amt des Präsidenten kanidieren wird. Er hat gesagt das er sich ganz aus der kubanischen Politik zurück zieht.

Als Grund gab der 81-Jährige seinen gesundheitliche Verfassung an. Am 24 Februar soll ein neuer Regierungschef gewählt werden, der von den 31 Mitglieder des Staatsrates bestimmt wird.

Castro gab bekannt das es ihm eine Ehre war Kuba zu führen und das er sich auch noch künftig mit Videobotschaften meldet, aber nicht mehr öffentlich auftritt.

Tja, der war wohl lange genug an der Macht, vielleicht ist das ja auch das Ende des Kommunismus auf Kuba. Oder zumindest der Anfang vom Ende. Viele Kubaner im Exil hoffen ja heute noch auf eine Demokratie, um zurückkehren zu können.
  
ghettoyouth :: ghettoyouth :: Beiträge 391:: 0.91 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hallöchen,

Ich habe es eben gerade auch im Radio gehört. Er meinte wohl, er würde auch nicht mehr öffentlich sich verabschieden, sondern das so beibehalten, dass er schreibt.

Er hat wohl seiner Gesundheit zu liebe sich so entschieden und das finde ich ok. Er bringt auch keinem was, wenn er aufgrund seiner Gesundheit nichts mehr unternehmen kann oder gar stirbt. Er möchte aber jetzt als Ideenliefernat zur Verfügung stehen und weiterhin für Probleme zur Verfügung stehen.

Ich bin auch gepsannt, was dieser Rücktritt nun bedeutet und ob es nicht ein kleiner Vortschritt ist.

Liebe Grüße
winny
  
winny2311 :: winny2311 :: Beiträge 11535:: -11.07 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Es war ja abzusehen, da Fidel Castro nicht mehr lange fähig ist, die alttäglich anfallenden Aufgaben eines Präsidenten zu Zufriedenstellung aller zu erfüllen. Insbesondere nachdem sein Bruder immer mehr Verantwortung von Castro zugewiesen bekommen hat. Allerdings denke ich nicht, dass es nach dem Rückzug Castros aus der aktiven Politik undbedingt besser für Cuba wird. Denn es gibt nur 2 Möglichkeiten:

1. Die rechte Opposition ergreift die Macht, und macht Kuba kapitalisitscher. Und was das für die Mehrheit der Bevölkerung bedeutet ist ja klar: Verarmung.

2. Raoul übernimmt das Amt des Präsidenten, und belässt alles beim alten, bzw. er nimmt geringe Änderungen vor. (Wie z.B die bereits angekündigte Öffnung der Wirtschaft).
  
:: vivakoepi :: Beiträge 110:: 52.74 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Dass Castro im Grunde nicht wiederkommt hat sich ja schon damals abgezeichnet als Raoul die Macht übernommen hatte - und so wie er aussah war auch schon klar dass er sich nicht sehr schnell und völlig erholen wird.

DIe von vivakoepi angedachten "Visionen" teile ich - entweder ein Rechtsruck hin zur USA, was meiner Meinung nach einen Nachteil für die Bevölkerung darstellen würde und zudem ein Einknicken wäre oder dass alles beim alten bleibt und teilweise notwendige Reformen umgesetzt werden. Auch Reformen, die mit Castro nicht zu machen gewesen wären.

[quote="ghettoyouth"Tja, der war wohl lange genug an der Macht, vielleicht ist das ja auch das Ende des Kommunismus auf Kuba. Oder zumindest der Anfang vom Ende. Viele Kubaner im Exil hoffen ja heute noch auf eine Demokratie, um zurückkehren zu können.[/quote]
Dass das das Ende des Kommunismus sein wird ist völlig abwegig. Erstens gibt es keinen Kommunismus auf Kuba, es gab noch nie eine kommunistische Gesellschaft (daher kann sie auch nicht enden) und zweitens sind die Kubaner mit dem Sozialismus zufrieden - weil er eben trotz westlicher Kritik ihr Lebensniveau eben stabil und im positiven hält, es fehlt ihnen im Gegensatz zu früher als Kuba noch eine Kolonie der USA war (nichts anderes war das Batista Regime und die Zeit seit 1898) nicht an lebensnotwendigen Dingen. Und das trotz des massiven Boykotts der USA, da es Kuba ohne diesen wesentlich besser gehen würde - und es dann nichts mehr zu meckern geben würde.

Und die Demokratie in der die Exil Kubaner leben die würde ich mal nicht zu hoch ansiedeln im Vergleich zum Sozialismus in Kuba, denn viele Exilkubaner tauchen eher in den Kriminalitätsstatistiken der USA auf anstatt auf der Erfolgsseite!
  
KrashKidd :: KrashKidd :: Beiträge 2317:: 0.61 Talkpoints :: Auszeichnung für 2000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
   
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