Falls Du über einen Router ins Internet gehst, würde ich einmal im Benutzerhandbuch nachschauen ob dieses Gerät die Möglichkeit bietet bestimmte Seiten zu sperren (ist leider nicht bei allen Routern der Fall).
Dann solltest Du nur das Router-Passwort geheim halten und dann müsste dein Sohn schon de facto Hacker (oder genauer gesagt: Cracker)-Qualitäten besitzen, um diese Barriere auszuhebeln.
Wenn Du die Sperre direkt (also per Programm) auf dem PC installierst, ist dies natürlich auch eine Hürde...aber keine unüberwindbare. Es gibt mehrere Tools (die z.T. auch unter Schülern kursieren) mit denen sich eine solche Hindernisse egalisieren lassen.
Zu deiner anderen Frage: Du kannst recherchieren, welche Seiten dein Sohn im Internet besucht hast.
Je nachdem welchen Browser ihr nutzt, brauchst Du dir nur die Chronik/History (Firefox) bzw. Verlauf (Internet Explorer) ansehen.
Der Internet Explorer ist da besonders "verräterisch", da er temporäre Internetdateien (die ja Rückschlüsse zulassen) in der Datei index.dat abspeichert. Zum Auslesen der Datei braucht man ein, allerdings kostenloses Tool.
Wenn dein Sohn clever genug ist, kann er natürlich seine Internetspuren verwischen (sprich löschen). Im Browser ist dies sogar ein Kinderspiel; bei der Index.dat schon kniffliger.
Eine weitere Option wäre evtl. eine Personal Firewall oder ebenfalls der Router. Manche von ihnen protokollieren auch die Verbindungen. Andere weniger genau. Da kommt es halt auch wieder darauf an, welche(n) Du verwendest.
Zum Schluss möchte ich noch etwas generell anmerken und hoffe, dass Du mir deshalb nicht böse bist:
Das wichtigste ist es zum einen meines Erachtens, dass Du mit deinem Sohn vorher über dieses Problem sprichst. Zum einen um ihn zu verdeutlichen, welche enorm viele und vor allem versteckte Gefahren das Internet bietet. Da sind selbst wir Erwachsenen nie gefeit davor.
Zum anderen um ihn zu zeigen, dass deine "Kontrollen" nur auf deine Sorge um sein Wohlergehen fussen und nicht nur eine Folge von Mißtrauen und Ängstlichkeit sind.
Ein heimliches Kontrollieren (so nachvollziehbar es für einem selbst auch ist) macht für das Zusammenleben von Eltern und Kind mehr kaputt als es nützt. Und wie oben gesagt: Einen absoluten Schutz gegen Sicherheitsmaßnahmen gibt es nicht. Es ist nur eine Frage der Zeit wieviel Zeit und Kontakte/Infos man aufwendet, um das ganze zu "knacken".
|
| |
|
:: Pilot
:: Beiträge 1:: 1.43 Talkpoints |
|
|
| |
| |
| |
|