Die Fragen hinsichtlich einer (möglichen) Sanierung stellt man eigentlich schon vor dem Kauf eines Hauses - aber dann konkret zum Objekt. Denn es wird dir nicht viel bringen, wenn man dir rät, die Fenster auszutauschen und dazu einen Kostenplan vorlegt, wenn eigentlich eine Entkernung des Hauses anstehen sollte, bevor es sinnvoll bewohnt wird.
Daher ist es immer ratsam, vor dem Kauf das Haus mit einem Sachverständigen zu besichtigen. Das kostet zwar Geld, aber im Verhältnis zu den möglichen Folgen sowie zur Gesamtinvestition wäre das Sparen hier sicher der falsche Ort! Denn das kostet (eigentlich immer) ein Vielfaches mehr - aber eben später.
Nach der Besichtigung mit eben einem Sachverständigen (hier sollte jemand mit Erfahrungen und Referenzen für Altbauten gewählt werden, und keiner der Neubauten abnimmt) kann man sich zusammen setzen und mit diesem einen Plan erarbeiten, der dann die notwendigen und verzichtbaren Arbeiten beinhaltet. Je nach Zeit und Möglichkeit streichst du dann einzelne Teile heraus. Was die Kosten angeht sind die Angaben dann zwar auch Schätzwerte, aber so ein Experte sollte mit seiner Erfahrung nicht zu sehr daneben liegen.
Wichtig wäre auch, den Sachverständigen nicht einfliegen zu lassen, sondern sich in der Nähe jemanden zu suchen. Nicht weil es um Regionalpatriotismus geht, sondern weil der die Gegebenheiten dann auch eher kennt und sicher mehr Ahnung davon hat, ob z.B. ein Keller in bestimmten Lagen eher von Feuchtigkeit durch Grundwasser bedroht ist oder nicht.
Konkret mit Handwerken kann man dann eben viel später sprechen, nachdem diese ersten und aufwendigen Hausaufgaben erledigt worden sind. Doch dann hat man einen Fahrplan und sollte von bösen und teuren Überraschungen geschützt sein. Wobei es sicher auch hier zu Pannen kommen kann. Dann aber könnte man wenigstens sagen, im Vorfeld schon vieles versucht zu haben!
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:: derpunkt
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