Erfahrung mit Karpaltunnel - Syndrom
Vor ein paar Tagen war ich beim Neurologen, da mir immer die Hände und Arme sehr weh getan haben, und orthopädisch aber alles in Ordnung war. Dachte ja erst, es käme von der Wirbelsäule, da ich einen Bandscheibenvorfall habe, aber nein. Es ist ein hochgradiges Karpaltunnelsyndrom an beiden Händen. Dies muss so schnell wie möglich operiert werden.
Nun habe ich schon mal im Internet geschaut, aber Erfahrungsberichte sind mir lieber. Vor allem habe ich gelesen, das die Betäubungspritze in die Achselhöhle gemacht wird, davor habe ich ja am Meisten Angst! Das stelle ich mir total schmerzhaft vor.
Wie siehst aus mit Gips? Ja oder Nein?
Ich habe vor einigen Jahren aufgrund des Karpaltunnelsyndroms eine Operation gehabt. Dieses Syndrom entstand bei mir durch den Diabetes, den ich da noch nicht allzu lange hatte. Mir sind zum Beispiel beim Radeln immer wieder die Hände eingeschlafen, weshalb ich es am Ende hatte überprüfen lassen und dort wurde das dann festgestellt. Bei mir wurde dann die Hand auch operiert und ich bekam danach einen Gips. Doch inzwischen ist dies gar nicht mehr so notwendig, da es auch sanftere Behandlungsmethoden gibt.
Die Betäubungsspritze war bei mir kein Problem, ich weiß auch nicht mehr, wo sie gesetzt wurde, aber ich meine, es war nur dort, wo die Operation auch stattfand. Normalerweise hätte man die Operation unter Vollnarkose durchgeführt, aber nach dem Gespräch mit der Narkoseärztin hatte man sich zum Glück dagegen entschieden und so habe ich die Operation dann auch mit bekommen, nichts aber gespürt.
Ich weiß auch nicht mehr, wie lange die Operation letztendlich gedauert hatte, ich glaube, es war an der einen Hand eine gute Stunde gewesen und danach wurde die Hand und auch ein Teil des Armes eingegipst. Damit bin ich ziemlich lang herumgelaufen, was beim Verrichten von täglichen Dingen störend war. Heutzutage lässt sich ein Karpaltunnelsyndrom auch einfach mit einer minimal-invasiven Operation behandeln, was einfach für die Heilung angenehmer ist. Dazu soll man dann eben nur die eine Hand ruhig stellen, eventuell bekommt man eine Bandage, aber man ist nicht so ganz verhindert, wie es bei mir mit dem Gipsarm der Fall war.
Am besten lässt man sich vorher genau beraten, was überhaupt möglich ist, aber die Operation als solches ist nicht so schlimm. Ich weiß nur nicht, wenn das Karpaltunnelsyndrom an beiden Armen/ Händen auftritt, ob es dann auch gleichzeitig oder eben nacheinander operiert wird. Aber ich denke, da käme eine minimal-invasive Methode eher in Frage.
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