Schlussteil kürzer, je länger die Arbeit ist, wieso?
Ich habe mir neulich mal einen Ratgeber zum Schreiben von Studienarbeiten durchgelesen. Da stand drin, dass der Umfang des Schlussteils der Arbeit etwa 10-15 % des Umfangs der gesamten Arbeit ausmachen soll. Also wenn man 20 Seiten schreibt, dann etwa 2 Seiten Schluss (oder etwas mehr). Dann stand da aber noch, dass wenn die Arbeit über 20 Seiten lang ist, der Schlussteil weniger als 10 % ausmachen sollte. Das fand ich jetzt nicht so ganz nachvollziehbar. Warum soll denn der Schlussteil kürzer werden, je länger die Arbeit ist? Umgekehrt würde ich es logischer finden, denn aus einer längeren Arbeit ergibt sich auch mehr, was man in den Schlussteil hinein schreiben sollte / muss / kann. Vielleicht kann das ja jemand von euch erklären.
Über Studienarbeiten an sich kann ich nun leider noch nichts sagen, vor etwa einem Jahr habe ich aber im Zuge meiner Facharbeit dutzende Ratgeber zum Verfassen einer Seminararbeit studiert und dort Ähnliches gelesen. Insgesamt war die Richtlinie bei mir immer, dass die Gesamtlänge von Einleitung und Schluss 20 % der Arbeit keinesfalls überschreiten sollte. Bei einer Facharbeit von etwa 20 Seiten hieße das, dass Einleitung und Schluss jeweils nur eine Seite lang sein dürfen, womit ich auch nie Schwierigkeiten hatte. Von anderen Mitschülern weiß ich aber, dass sie einen deutlich ausführlicheren Schlussteil verfasst haben und ihnen das nicht negativ angelastet wurde. Man scheint diese Richtlinie also nicht so eng zu sehen.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass dieser Tipp in deinem Ratgeber anders gemeint war, denn gerade bei Arbeiten, die eine Länge von 30 Seiten übersteigen, kann es sinnvoll sein, als zusammenfassendes Resultat vor dem Schluss noch ein Fazit zu schreiben, in dem alle wichtigen Ergebnisse und deine persönliche Sicht der Dinge zusammengefasst werden. Weil diese Dinge ja dann nicht mehr in den Schluss müssen, enthält dieser nur noch einen Ausblick in die Zukunft oder reißt ein anderes Themengebiet an. Wenn ein Fazit geschrieben wurde und der Schluss deshalb nur noch Nebensächlichkeiten dieser Art enthält, ist eine Länge von 10 % der gesamten Arbeit absolut angemessen und sollte wohl auch nicht überschritten werden.
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