Wie gesund ist Buttermilch tatsächlich?
Milch gibt es im Supermarkt nicht nur in Form von Kondensmilch, H-Milch oder Vollmilch zu kaufen, sondern auch als sogenannte Buttermilch, meistens in verschlossenen Plastikbechern erhältlich. Diese enthält unter anderem viel Zink, Magnesium, Milchzucker und auch Eisen. Buttermilch soll angeblich nicht nur gut für die Haut und Figur sein, sondern auch Darmflora und die Knochen stärken. Welche weiteren positiven Eigenschaften und Aspekte hat der Konsum von Buttermilch noch? Kann es auch Nachteile haben, Buttermilch zu konsumieren, beispielsweise Durchfall bei Überkonsum erzeugen? Wie verträglich ist Buttermilch? Eignet sich Buttermilch auch zum Backen, Kochen oder Braten?
Ich mag keine Buttermilch. Ich verwende sie nur für eine spezielles Käsekuchenrezept. Es gibt Leute, die Buttermilch gut vertragen und andere Leute, die Buttermilch nicht vertragen. Ungesund ist Buttermilch bestimmt nicht, außer wenn man sie literweise trinkt, aber Übermaß ist ja bei keinen Lebensmittel gut. Selbst von Wasser kann man sterben, wenn man zehn Liter hintereinander schluckt.
Wer sie mag, für den ist sie wahrscheinlich gut. Aber dadurch, dass er regelmäßig Buttermilch trinkt, ist es nicht wahrscheinlicher, dass er länger lebt oder gesünder ist, als jemand, der keine Buttermilch trinkt.
Buttermilch ist etwas ganz anderes als Vollmilch oder H-Milch. Ich bin erstaunt, wie wenig Ahnung man von Grundnahrungsmitteln haben kann, die in unserer Kultur schon seit vielen Generationen bekannt sind.
Buttermilch bleibt übrig, wenn man aus Sahne Butter macht und kann von daher schon mal keine "gesünderen" Inhaltsstoffe enthalten als der Grundstoff. Sie hat den Vorteil, dass sie relativ kalorienarm und proteinreich ist (Kunststück, das Fett wurde ja zu Butter verarbeitet).Und wie Milch enthält sie leidlich Calcium, und manche sagen auch, dass die Milchsäurebakterien gut für die Verdauung sein sollen, aber das kann ein Gerücht sein. Ökotrophologie war noch nie meine starke Seite.
Mir selber ist Buttermilch zu sauer, und ich bin sowieso nicht der Typ, der sich irgend ein Lebensmittel hineinzwingt, nur weil es "gesund" sein soll. In Buttermilch ist nichts enthalten, was andere Lebensmittel nicht auch liefern können. Aber da proteinreich ja gerade schick ist, sollte das dem Buttermilchkonsum durchaus aufhelfen.
Gerbera hat geschrieben:Buttermilch ist etwas ganz anderes als Vollmilch oder H-Milch. Ich bin erstaunt, wie wenig Ahnung man von Grundnahrungsmitteln haben kann, die in unserer Kultur schon seit vielen Generationen bekannt sind. Manche Leute tappen anscheinend staunend durch den Supermarkt wie Aliens, die erst seit letztem Donnerstag irdisches Essen erforschen.
Wer schreibt denn hier, dass Buttermilch dasselbe ist wie Vollmilch oder H-Milch? Mal richtig lesen und auch mal ansatzweise versuchen zu verstehen, bevor man lospoltert und schon wieder indirekt Leute beleidigen möchte. Das Wort Milch steckt doch auch in ButterMILCH drin, will mir nun jemand erzählen, dass dies keine Milch ist? Für mich ist das eine Milchsorte, natürlich mit Unterschieden zu H-Milch oder Vollmilch. Schon mal was von rhetorischen Fragen und Beiträgen gehört? Nur weil man hier Fragen stellt, heißt es nicht, dass man als Verfasser das nicht weiß, sprich die Antworten nicht kennt. Mal ein Punkt machen und beim Thema bleiben!
Ich persönlich halte Buttermilch für sehr gesund. Lange Zeit habe ich mit ihr auch mein Sodbrennen bekämpft. Ich vermute, dass das Calcium darin die Magensäure bindet. Sie enthält zudem Vitamin B, wovon ich oft zu wenig habe. Der hohe Lecithingehalt ist dann auch noch gut für das Gehirn.
Negative Eigenschaften konnte ich persönlich nicht beobachten, auch wenn der Buttermilch ja nachgesagt wird, dass sie häufiger Durchfall verursacht. Ich backe auch gerne mit Buttermilch. Durch ihre Säure wird in Roggenmehl das Gluten besser freigesetzt und in Verbindung mit Natron lässt sie das Gebäck schön aufgehen.
Ich habe Buttermilch auch gerne in Soßen verwendet. Da muss man nur aufpassen, denn sie flockt schnell mal aus beim Kochen. Ich nehme Buttermilch auch gerne mal im Pfannkuchen statt der normalen Milch. Ich finde sie also auch noch recht vielseitig. Aber ich mag ihren kräftig sauren Geschmack auch einfach sehr gerne.
Ich denke es ist wie oft mit Lebensmitteln. Zu viel sollte man nicht zu sich nehmen, aber in normalen Mengen ist es bestimmt gesund. Es ist ja sehr proteinreich und damit auch gut, wenn man sportlich aktiv ist. Allerdings ist es eben auch nicht wirklich eine Vitaminbombe oder so etwas. Ich nehme Buttermilch gerne zum Backen, weswegen ich es wohl eher in ungesunder Variante zu mir nehme. Ich mag es aber auch in Kombination mit der Süße von Früchten, also presse ich mir etwas Saft aus und gebe es dazu und das ist schon wieder sehr lecker. Pur würde ich das aber auch nicht trinken.
Ich bin ein richtig großer Fan von Buttermilch und finde es richtig schade, dass man oft sogar "angewiderte" Blicke bekommt, wenn man sagt, dass man Buttermilch total gerne mag. Ich persönlich finde, dass es wirklich ein super Produkt ist und wirklich unterschätzt wird.
Wie du schon geschrieben hast, hat sie wertvolle Mineralstoffe wie Zink und Magnesium. Sie ist so gesund für die Knochen weil sie ein guter Calciumlieferant ist. Außerdem ist auch das Vitamin B12 mit drin, was gut für das Nerensystem und die Blutbildung ist. Sie ist aber auch proteinreich und sehr fettarm und hat meist gerade mal 40 Kilokalorien pro 100 Gramm - vorausgesetzt man wählt die Naturvariante. Ich finde sie sättigt trotzdem auch wirklich gut, weswegen ich so ein Glas auch gerne mal schon zum Frühstück trinke.
Was die Verträglichkeit angeht, ist Buttermilch oft sogar bekömmlicher als frische Vollmilch. Mein Partner hat eine leichte Laktoseintoleranz und verträgt Buttermilch trotzdem beschwerdefrei.
Trotz der Liebe zur Buttermilch achte ich aber schon darauf, dass ich den Konsum nicht übertreibe, sonst bekomme ich tatsächlich auch Probleme mit meinem Darm. Das liegt aber glaube ich an den lebenden Kulturen, die die Darmaktivität anregen. Mehr wie 500 ml, also zwei Gläser, trinke ich deswegen am Tag lieber nicht.
Auch beim Kochen und Backen kann man Buttermilch tatsächlich super verwenden. Ich finde die Buttermilch macht so manchen Teig viel fluffiger, ich habe deswegen schon oft Pfannkuchen, Waffeln, Muffins aber auch Brote damit gebacken. Bei herzhaften Gerichten bzw. beim Kochen habe ich sie hauptsächlich kalt verwendet, also in kalten Sommersuppen oder für Salatdressings. Auch Fleisch, wie zum Beispiel Leber oder Hähnchen, kann man gut in Buttermilch einlegen, das macht das Fleisch unglaublich zart und saftig.
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