Steigungen mit dem Fahrrad erleichtern
Seit einiger Zeit fahre ich regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit, zu Veranstaltungen und Ähnlichem. Jedoch liegt zwischen meiner Wohnung und der Innenstadt eine ziemlich stramme, 500 Meter lange Steigung. Ich schaffe zwar mittlerweile circa 100 Meter dieser Steigung, aber danach muss ich das Rad erst einmal schieben, weil meine Beine anfangen zu zittern oder komplett blockieren.
Nach einer geraden Strecke folgt dann erneut eine 200 Meter lange Steigung, die schaffe ich auch noch nicht. Habt ihr Tipps, wie man mit dem Fahrrad solche Steigungen am Besten bewältigt? Ich weiß, dass Übung den Meister macht, aber vielleicht hat hier jemand eine Idee, wie man diese Steigungen lockerer und schrittweise besser anfahren kann ohne halbtot anzukommen?
Wie ich bereits in einem anderen Beitrag geschrieben habe, hatte ich während des Studiums viel Freizeit. Dadurch bin ich an das Fahrradfahren gekommen. Dabei habe ich auch klein angefangen, ich meine es waren zwanzig Kilometer. Nach ein paar Monaten habe ich dann schon achtzig Kilometer geschafft. Das war auch so ca. der Höhepunkt was die an einem Tag bzw. während einer Tour an zurückgelegter Strecke geschafft habe.
Worauf ich hinaus will ist, dass ich mich auch ständig verbessern musste und habe, nachdem ich mit einer kleinen Strecke angefangen habe. Ich denke das ist genauso mit der Steigung. Zwar waren bei mir nie so lange Strecken einer Steigung, aber das Prinzip ist ja dasselbe. Man schafft beim ersten Mal hundert Meter, dann verbessert man sich um fünfzig Meter und immer so weiter. Man sollte mindestens versuchen sich nicht zurück zu entwickeln und dann klappt das irgendwann mit der Steigung. Dann ist die nächste dran. Hier gilt tatsächlich, dass Übung den Meister macht.
Ich gehe davon aus, dass klar ist, dass der Gang niedrig sein soll bei einer Steigung und dass man sich auch durchaus Zeit kann kann oder sollte. Die Kräfte sollten eingeteilt werden, damit sie nicht zu schnell schwinden. Etwas anderes, wie man die Steigung schneller bezwingen kann, fällt mir leider auch nicht ein.
Oder man macht es sich einfach und macht das mit einem Elektrorad. ![]()
Am Ende hilft nur Übung. Aber man kann definitiv viel erreichen, wenn man den Wiegetritt verbessert. Der hat auch den Vorteil, dass man andere Muskeln nutzt und Po und Schultern mitbenutzen kann. Je mehr Übung man beim Kippen des Rades hat und je runder der Tritt, desto weiter kommt man bei gleichem Krafteinsatz.
Und es hilft definitiv, die passende Übersetzung für sich zu finden. Der eine kommt in einem leichten Gang mit hoher Trittfrequenz sehr weit, das wird auch meist geraten. Ich kann das gar nicht. Mir kommt eine große Übersetzung viel mehr entgegen. Eine hohe Frequenz läuft mich aus, ich komme mit mehr Krafteinsatz und geringerer Frequenz viel besser zurecht. Das muss man ausprobieren.
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