Hinter welche Tür würdet Ihr gerne mal schauen?

vom 06.04.2021, 21:01 Uhr

Im Rahmen der Sendung „Frag doch mal die Maus“ gibt es die Aktion „Türen auf!“ An diesem Türöffner-Tag, der seit 2011 mit Ausnahme von 2020 inzwischen jedes Jahr am 3. Oktober stattfindet, öffnen sich für Maus-Fans überall in Deutschland Türen, hinter denen sich etwas Interessantes verbirgt und die ansonsten verschlossen sind. Das können eventuell mal die Türen einer Kläranlage, des Rathauses oder einer Leitstelle sein, vielleicht auch von einem Forschungslabor oder die Wasserrettung zeigt, was sie so macht und wie die Arbeit funktioniert.

2019 waren es deutschlandweit insgesamt 819 Türen. Manche Türen haben nur kurz für eine begrenzte Teilnehmerzahl geöffnet, manchmal ist es fast den gesamten Tag über für sehr viele Kinder. Ich persönlich finde die Aktion großartig. Ich glaube, als Kind hätten mich so einige Türen interessiert, um mal dahinter zu schauen, wie das so alles funktioniert, wobei fraglich gewesen wäre, ob meine Eltern das mitgemacht hätten.

Auch heute würde ich gerne bei so manchen Dingen wissen, wie es funktioniert. Oder ich würde auch gerne mal einen Bagger steuern. :lol: Viele der angebotenen Türen, die man etwa von 2019 oder 2018 auf einer Karte sehen kann, finde ich äußerst interessant und wäre selbst gerne dabei gewesen, auch wenn ich aus dem Kindesalter schon viele Male heraus bin. Etwas Spezielles hätte ich dagegen nicht, was mich unbedingt interessieren würde.

Hinter welche Tür würdet Ihr gerne einmal gucken, falls es ginge? Gibt es ein Gebiet, wo ihr gerne mal erfahren möchtet, wie es funktioniert? Oder auch gerne mal auf einem Bagger sitzen? Ward Ihr eventuell mit Euren Kindern oder auch als Kind beim Türöffner-Tag dabei? Wie hat es Euch gefallen?

» SonjaB » Beiträge: 2098 » Talkpoints: 40,57 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich würde beispielsweise gern mal hinter die Türen einer Herstellerfirma schauen, die homöopathische Mittel (z.B. Globuli) herstellt. Soweit ich mitbekommen habe, ist es normalerweise eher selten der Fall, dass man in die Produktionsräume dieser Firmen eingelassen wird. Mich würde interessieren, wie eigentlich die Herstellung der verschiedenen Globuli-Sorten im großen Stil tatsächlich funktioniert.

Stehen da tatsächlich viele Menschen mit weißen Handschuhen und verdünnen und verschütteln die Flüssigkeiten und klopfen die Gefäße die vorgeschriebene Anzahl an Schlägen auf Lederpolster, wie es beschrieben wird? Wie geschieht der genaue Ablauf, angefangen von den Urtinkturen (woher werden diese bezogen?) über die Verdünnungsschritte bis hin zum Versprühen auf die vorgefertigten Globuli?

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» lascar » Beiträge: 3112 » Talkpoints: 578,20 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


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