Haltet ihr eure Freistellungsaufträge immer aktuell?

vom 31.03.2019, 12:53 Uhr

Meine Steuerberaterin hat mich jetzt mal darauf hingewiesen, dass ich meine Freistellungsaufträge für die Kapitalertragsteuer bei verschiedenen Banken mal unbedingt korrigieren müsste, weil die in der Summe zu hoch angesetzt wären. :oops: Das war mir natürlich etwas peinlich und ich habe dann sofortige Nachbesserung gelobt, was ich auch mittlerweile schon erledigt habe.

Ja, da habe ich die Freibeträge wohl doch etwas zu sorglos eingetragen, ohne mal etwas genauer nachzurechnen und darauf zu achten. Ist euch auch so etwas auch schon mal passiert, dass ihr eure Freistellungsaufträge zu hoch angesetzt habt oder haltet ihr diese immer ganz akkurat auf dem aktuellsten Stand?

» FinanzScout » Beiträge: 1032 » Talkpoints: 4,28 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Da kümmere ich mich eigentlich nicht wirklich drum. Ich habe natürlich schon darauf geachtet nicht zu viel anzugeben, aber ich ändere die jetzt nicht dauernd um zu schauen, bei welcher Bank jetzt ein paar Euro mehr Freistellungsauftrag Sinn macht. Ich erwirtschafte jetzt auch nicht so wahnsinnig viele Kapitaleinkünfte, dass ich da so sehr aufpassen müsste und da jedes Jahr die Aufträge neu verteilen müsste.

» Klehmchen » Beiträge: 4898 » Talkpoints: 780,68 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


Man hat 801 Euro als Single und 1.602 Euro als Ehepaar, die man bis kurz vor Jahresende verteilen kann. Alles, was darüber hinausgeht, wird mit 25 Prozent pauschal versteuert. Liegen die Einkünfte unter dem Grundfreibetrag von aktuell 9.186 Euro für Alleinstehende oder 18.372 Euro für Verheiratete und handelt es sich um regelmäßige Einkünfte wie Renten, kann eine Nichtveranlagungsbescheinigung für 3 Jahre beantragt werden. Zu viel gezahlte Kapitalertragssteuer kann über die Steuererklärung zurückgeholt werden. Nur kostet der Steuerberater mit Sicherheit einen dreistelligen Betrag.

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» Juri1877 » Beiträge: 6735 » Talkpoints: 0,17 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Juri1877 hat geschrieben:Nur kostet der Steuerberater mit Sicherheit einen dreistelligen Betrag.

Abgesehen davon, dass sich wirklich gute Steuerberater ja quasi selber bezahlen, indem sie dir ordentlich Geld wieder holen, gibt es da ja auch Möglichkeiten, dass selber zu machen. Entweder mit entsprechender Software, die man für 20 bis 30 Euro bekommt oder über Lohnsteuerhilfevereine. Ein wirkliches Hexenwerk ist das zumindest für einfache angestellte Arbeitnehmer alles wirklich nicht. Es kostet nur etwas Mühe und Zeit, die man sich aber nehmen sollte.

Aber genau deswegen ist mir das eigentlich mit den Freistellungsaufträgen auch relativ egal. Ich gebe alle Kapitalerträge bei der Steuer mit an und dann bekomme ich in der Regel eben wenn doch mal ein paar Euro erwirtschaftet worden mit Kapitalerträgen, zu viele gezahlte Steuern wieder.

» Klehmchen » Beiträge: 4898 » Talkpoints: 780,68 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



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