Genen die Schuld geben, wenn Pille versagt?

vom 23.04.2019, 19:45 Uhr

Es soll eine Genvariante geben, sodass Frauen die Hormone in entsprechenden Verhütungsmitteln schneller abbauen und die Pille und andere hormonelle Verhütungsmittel dadurch keinen sicheren Schutz vor einer Empfängnis bieten können. Wie häufig kommt so eine Genvariante aber vor? Meint ihr, dass da durchaus was dran ist oder ist das nur eine Ausrede von besagten Frauen, um eine Schwangerschaft zu rechtfertigen ohne sich selbst Vorwürfe anhören zu müssen?

Benutzeravatar

» Täubchen » Beiträge: 31852 » Talkpoints: 2,00 » Auszeichnung für 31000 Beiträge



Wie häufig langsame, schnelle (also normale) und ultraschnelle Metabolisierer gibt, das hängt stark von der Region ab. In West- und Nordeuropa sind die ultraschnellen Genvarianten selten. Es gibt mehr langsame, die eine Dosisreduktion benötigen. Eine Ausnahme bildet Portugal, da gibt es nicht nur viele Langsame, sondern es sind auch fast zehn Prozent ultraschnell.

In Nordafrika und im Nahen Osten sieht es ganz anders aus. Da ist die verlangsamte Metabolisation extrem selten. Aber die Ultraschnellen, die bis zu 180 Prozent der normalen Dosierung benötigen, machen über zwanzig Prozent der Bevölkerung aus.

» cooper75 » Beiträge: 11300 » Talkpoints: 431,14 » Auszeichnung für 11000 Beiträge


Zurück zu Gesundheit & Beauty

Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: trüffelsucher und 1 Gast

^