Erkennung und Behandlung von Schlafapnoe

vom 20.08.2019, 15:58 Uhr

Schlafapnoe soll wohl verbreiteter sein, als man denkt und oftmals wird es aber gar nicht wahr- oder ernstgenommen. Die Erkennung ist ja vielleicht auch gar nicht so einfach, denn wenn man mal schnarcht, dann denkt man ja nun auch nicht gleich an eine Erkrankung. An welchen markanten Symptomen würdet ihr denn eine Schlafapnoe festmachen? Was sind denn eurer Meinung nach, die hauptsächlichsten Ursachen und Risikofaktoren von Schlafapnoe und wie kann man denn eine derartige Erkrankung therapieren oder behandeln?

» baerbel » Beiträge: 1275 » Talkpoints: 369,96 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Symptome sind logischerweise Atemaussetzer im Schlaf. Folglich ist man in den Wachzeiten müde. Hauptursache sind Übergewicht und Bewegungsmangel. Behandlung liegt dann logischerweise darin abzunehmen und sich mehr zu bewegen. Auch eine Operation kann helfen, wenn irgendwo eine Verengung in den Atmungsorganen vorliegt. Gibt aber auch Fälle wo eine Fehlsteuerung im Gehirn zu Atemaussetzern führt. Da hilft dann keine Gewichtsreduktion.

» Sternenbande » Beiträge: 1775 » Talkpoints: 67,86 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Ich kenne nur eine Person in meinem Bekanntenkreis mit Schlafapnoe. Vorher hielt ich es gar nicht für so extrem verbreitet um ehrlich zu sein. Er erzählte mir, dass es sehr lange dauerte bis die Ärzte die richtige Diagnose stellten. Zu Schulzeiten war er immer extrem müde und konnte sich kaum konzentrieren in der Schule, teilweise war es so schlimm, dass er im Unterricht wegknickte. Da das gerade im Teenageralter war dachten alle, dass er einfach nachts durchmachte und Games spielte oder ähnliches.

Irgendwann kam dann ein weiteres Symptom hinzu, er bekam beim nächtlichen Aufwachen starke Panikattacken. Er hatte regelrecht Angst zu ersticken und wieder einzuschlafen. Erst der dritte Arzt den er diese Symptome schilderte schickte ihm zur Schlafüberwachung. Dort wurde die Diagnose dann direkt gestellt. Zur Therapie musste er sich auf Grund der Schwere seiner Symptome am Kiefer operieren lassen.

Das half allerdings nur bedingt. Seither trägt er jede Nacht eine Art Atemmaske. Unter den Symptome leidet er immer noch, da die Maske die Probleme nicht zu 100% behebt und zudem sehr unbequem ist beim Schlafen. Allerdings denkt er darüber nach sich noch einmal operieren zu lassen, angeblich kann man damit bei einigen Patienten noch etwas richten, im Vorfeld kann man das aber nie sicher sagen.

» bambi7 » Beiträge: 929 » Talkpoints: 2,66 » Auszeichnung für 500 Beiträge



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