Besorgte Eltern von Asthma-Kindern können getrost aufatmen: Sport ist auch bei Asthma nicht verboten. Im Gegenteil: Ausdauersport empfiehlt sich sogar bei Asthma. Dazu gehören Radfahren, Joggen und Schwimmen.
Durch Ausdauersport wird der gesamte Organismus gestärkt – so auch die Bronchialmuskulatur.
Sportarten die sich nicht eigenen: Skilanglauf, denn hier werden die Bronchien durch das permanente Einatmen sehr kalter Luft stark beansprucht. Bei allergischem Asthma sollte man auf die Sportart reiten verzichten, bei Asthma auf Grund von Kontakt mit Chlor fällt leider das Schwimmen aus.
|
| |
 |
:: vonZitzebitz
:: Beiträge 419:: -0.02 Talkpoints |
|
|
|
|
| |
| |
| |
|
Das kommt doch aber auf die Art des Asthmas an! Viele Kinder haben auch Bewegungsasthma, d.h. sie kommen kaum Luft, wenn sie sich körperlich anstrengen. Andere haben Allergien gegen bestimmte Dinge und bekommen daher Atembeschwerden, andere haben 'klassisches' Asthma. So pauschal kann man das also nicht sagen.
|
| |
:: Sippschaft
:: Beiträge 7605:: 172.90 Talkpoints ::  |
|
|
| |
| |
| |
|
Ja, da kann ich mich voll und ganz anschließen.
Wir hatten einige im Kurs, die unter Bewegungsasthma litten/leiden. Diese hatten eine ganzjährige Sportbefreiung für bestimmte Bereiche im Sport (natürlich meist in die Richtung Ausdauer).
Unsere Sportlehrerin hat diese Sache leider auch oft nicht ernst genommen. Desöfteren mussten die Perönchen also "mal versuche, ob sie es schaffen und wenns nicht mehr geht, können sie ja aufhören". Nun gut. Das ganze ging vielleicht ein bis 2 Runden gut und dann wars aus. Die haben kaum mehr Luft bekommen. Mal klappte es länger, mal kürzer. Aber wenn man von vorn herein weiß, dass es nichts bringt - wozu jedesmal austesten...
Es gibt auch Formen des Asthmas, da ist Sport weniger schlimm oder belastend. Hier kenne ich leider (oder zum Glück) keine Personen. Asthma hin oder her, es ist keine schönes Sache....
|
| |
 |
:: winny2311
:: Beiträge 11549:: -74.36 Talkpoints |
|
|
| |
| |
| |
|
Da ich selbst auch unter Asthma leide, find ich das, was du schilderst immer besonders schlimm und erinnert mich an meine eigene Kindheit und den Sportunterricht. Es wurde immer runtergespielt und man wurde eben dann doch dazu genötigt, ein paar Runden mitzurennen. Obwohl ich vom Arzt die Bestätigung hatte, an Bewegungsasthma zu leiden , wurde das nie ernst genommen. Schade, dass es so viele unprofessionelle Sportlehrer gibt, auch heute noch...
|
| |
:: Sippschaft
:: Beiträge 7605:: 172.90 Talkpoints ::  |
|
|
| |
| |
| |
|
Hallo,
haben Deine Eltern denn nicht dafür gesorgt, dass Deine Sportlehrer sich entsprechend verhalten?
Es gibt ja genug Menschen, die denken, dass Sport in jeder Form für jeden gut ist. Aber gerade beim eigenen Kind müssen dann doch die Eltern eingreifen...
Zum Thema: Ich habe glücklicherweise gar keine Erfahrung mit Asthma, aber ich würde bei Krankheit sportliche Betätigungen jeglicher Art immer vorher mit dem Arzt absprechen.
Viele Grüße vom
regentrudchen
|
| |
|
:: regentrudchen
:: Beiträge 245:: 0.49 Talkpoints |
|
|
| |
| |
| |
|
Hallo,
Ich litt als Asthmakind, wobei mein Vater die modernen Medikamente grundsätzlich ablehnte. Das war vielleicht ein Vorteil und eine kämpferische Einstellung hat mir (persönlich) sehr geholfen.
Die Japaner schwören auf etwas wie eine Konzentration der Energie im Bauchraum und diese wurde im Bestseller "Hara - Erdmitte des Menschen" vo Graf Dürckheim theoretisch und philosophisch beschrieben. Dies muß man beachten und irgendwie umsetzen. Leider sind viele fernöstliche Atemmethoden hier im Angebot zu esoterisch und, was das Asthma angeht, ohne Biß.
Andererseits im Werk „Das große Buch vom richtigem Atem“ von Dr. med. T Nakamura wird eine Atemtherapie auf Basis der Steigerung des Drucks im Bauchraum erläutert, wobei eher der Blutkreislauf als die Atmung selber günstig beeinflußt wird. Der Bauch wird in die Zange genommen nach dem Motto „hart in der Sache und angenehm in der Methode“ und die Brustkorb wird locker gehalten. Dann kommt die Atmung viel entspannter und ohne Krampf der Atemwege.
|
| |
|
:: Richard Friedel
:: Beiträge 1:: 0.18 Talkpoints |
|
|
| |
| |
| |
|
Hallo!
Es ist natürlich auch bei Belastungsasthma, welches beim Sport auftritt natürlich trotzdem sinnvoll, weiterhin Sport zu treiben. Dass es Ärzte geben soll, die die Kinder da krank schreiben, so dass sie keinen Sport machen müssen, finde ich bedenklich. Mein Lungenfacharzt sagt, dass Sport grundsätzlich kein Problem ist, man muss eben immer sein Asthmaspray dabei haben.
Mit den gängigen Asthmamitteln kann man die Zahl der Atemnöte doch relativ gut begrenzen (Kotisonspray + Tabletten) und dann hat man ja noch sein Notfallspray. Außerdem kann man sein Sportasthma auch wegtrainieren, wenn man es richtig macht (regelmäßiges Grundlagenausdauer-Training).
Ich finde es übrigens etwas zu pauschalisierend, wenn du sagst, dass man bei allergischem Asthma nicht reiten soll, das hängt doch vollkommen von der jeweiligen Allergie ab. Wenn jemand gegen Hausstaubmilben allergisch ist, kann er doch trotz Asthma bedenkenlos reiten.
Liebe Grüße!
|
| |
 |
:: pepsi-light
:: Beiträge 5884:: 43.66 Talkpoints ::  |
|
|
| |
| |
| |
|