Ich hatte Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“ als Hörbuch gehabt und mir dann, weil mir seine Schilderung über das Pilgern auf dem Jakobsweg so gut gefiel, auch „Ein Mann, ein Fjord“ ausgeliehen. Und genau darauf fußt der Erfolg dieses Hörbuches.
Wenn nicht vorher der Erfolg mit dem Jakobsweg gewesen wäre, wäre dieses schwache Stück sicherlich nie verfilmt worden. Ich hatte neulich in der Zeitung gelesen, dass das Hörbuch schon seit Jahren fertig ist und verschiedenen Sendern zur Verfilmung angeboten wurde, diese aber bis auf einen alle abwinkten. Jetzt nach seinem phänomenalen Erfolg hatten sich alle Sender darum gerissen, obwohl es sich immer noch um das selbe Werk handelte und anfangs doch durchgefallen war..
Ich persönlich halte es für langweilig und überdreht, es erinnert mich teilweise an eine Mischung aus früheren Aufführungen des Ohnsorg- Theaters und an Klamauk- Stücke wie „Im Weißen Rössel am Wolfgangssee“. Auch mit der Figur von Horst Schlämmer kann ich, wie andere auch schon geschrieben haben, nicht viel anfangen. Und das ein Hund die Wasserleitung repariert, na ja. Auf die Einschaltquoten und Kritiken bin ich mal gespannt. Vielleicht schaue ich mir sogar den Anfang des Filmes an, ich kann mich ja auch irren und es wurde hier eine großartige Verfilmumg abgeliefert die als erster Anwärter auf den deutschen Fernsehpreis gehandelt wird.
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