Der Eierstock krebs gehört in Deutschland trotz seiner hohen Gefährlichkeit immer noch zu den sogenannten stillen Killern, da er oft viel zu spät erkannt wird – pro Jahr sterben allein 9900 Frauen an dieser besonders heimtückischen Variante. Die Gefahr geht vor allem davon aus, daß viele Symptome nicht erkannt oder nicht beachtet werden und sie nicht sehr eindeutig sind. Durch die besondere anatomische Lage hat der Krebs zudem die Möglichkeit, sich stark auszubreiten und zu wachsen, bevor es zu deutlichen Beschwerden kommen kann – und dann ist es oft zu spät.
Der Berufsverband der Frauenärzte wies zur Vorwarnung und Früherkennung auf folgende Symptome hin, die mit dem Krebs in Verbindung stehen könnten.
- Verdauungsbeschwerden,
- ein aufgetriebener Bauch sowie Schmerzen im Unterleib,
- zunehmender Bauchumfang ohne echte Gewichtzunahme,
- Blutungen außerhalb der Periode,
- Blutungen nach den Wechseljahren,
- Schwierigkeiten beim Essen mit einhergehendem Sättigungsgefühl,
- Verstärkter Harndrang,
- sowie chronische Müdigkeit und Erschöpfung
In jedem Fall ist dazu zu raten, laut BVF, lieber einmal mehr zum Gynäkologen zu gehen als zu wenig – eben aufgrund des schwer zu heilenden Verlaufs der Krankheit.
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