vom 08.05.2007
Talkteria: alleinerziehend und arbeitslos
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alleinerziehend und arbeitslos

Forum: Beruf & Bildung

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hallo
alleinerziehend und arbeitslos - wie ich finde ein nicht gerade leichtes Thema. Ich hab eine relativ scharfe Meinung dazu und bekomm bestimmt gleich was auf den Deckel ich versuchs trotzdem mal:
Alleinerziehend zu sein - dafür kann man mancmal nichts. Aber arbeitslos zu sein - dafür kann man in 99 % aller Fäller etwas, viele Leute kündigen zum Beispiel selbst, weil sie einfach keien LUST haben. Ich finde sowas, gerade wenn man alleinerziehend ist, unverantwortlich. Man versaut dem Kind die ZUkunft bzw. die Kindheit und liegt auch noch Staat und Steuerzahlern auf der Tasche... sowas kann ich nicht verstehen! Hoffe sie bringen das mit dem krippenplatz ab dem ersten lebensjahr bald auf die Reihe, dann haben die ganzen Alleinerziehenden endlich keine Ausrede mehr, um daheim bleiben zu können!!
  
Sandra :: Sandra :: Beiträge 254:: 5.83 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
hmm.. arbeitslos - selbst schuld in 99% der fälle

da kann ich aber echt mal wiedersprechen !

ich WAR auch eine lange zeit arbeitslos und habe unendlich viele bewerbungen geschrieben.
leider ohne erfolg.

ich denke das kommt auch darauf an was du gelernt hast und wie die arbeitsplatzsituation in deiner gegend aussieht.

viele frauen bekommen kinder und sind dann nach 3 jahren komplett aus dem job, da er sich total anders entwickelt hat. das heisst es wird ganz anders gearbeitet.

ausserdem, meine mama war immer zu hause (da mein erzeuger selbstständig ist, konnte sie sich es auch mehr oder weniger leiste, ausserdem sah es in meiner kindheit noch anders aus mit dem das mama auch arbeiten geht)

so irgendwann haben sich meine eltern scheiden lassen, mama hat umschulung gemacht (von beruf technische zeichnerin, aber schon zu lange raus da mittlerweile alles z.b. mit computer gezeichnet wurde und nicht mehr wie von ihr erlernt auf dem zeichenbrett, aber das nen anderes thema), danach unzählige bewerbungen geschrieben.

einladung zum bewerbungsgespräch, so weit so gut. zu dem zeitpunkt war ich etwa 10 und meine schwester 8 jahre.

die gespräche liefen dann in etwa so ab :
chef : wie sie haben kinder
mama : ja
chef : wie alt sind die denn
mama : 8 und 10 jahre
chef : oh, was machen sie denn wenn die kinder krank werden
mama : ja die große ist alt genug das sie morgens alleine bleiben kann und oma und opa sind ja auch noch da
chef : ahso, ok wir melden uns bei ihnen

was kam ne absage, aber nicht auf die tatsache bezogen das meine mama nicht geeignet wäre, sondern weil sie zwei kinder hat

die chefs möchten doch am liebsten ne 20 jährige mit 40 jahren berufserfahrung, und am besten sterilisiert.

weil wenn du 20 bist bekommst du gesagt : nein sie könnten ja noch kinder bekommen
mit 30 bis 40 bekommst du gesagt: sie haben kinder, nein danke
und über 40 bist du dann wieder zu alt.

liebe grüße von der
laufmasche

ps: klar es gibt auch leute die nicht arbeiten wollen, weil sie zu faul sind, da bin ich auch der meinung, die sollten arbeiten gehen und nicht auf staatskosten leben, die könnten auch den müll neben den straßen einsammeln.. weil sowas unterstütze ich auch nicht

aber es gibt halt auch leute die krank sind und nicht arbeiten gehen können
  
Laufmasche :: Laufmasche :: Beiträge 7758:: 0.00 Talkpoints :: Auszeichnung für 5000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
nein nein, eins auf den deckel bekommst du nicht
aber meinen senf möchte ich schon gerne dazugeben

kurz zu uns:
38w - berufstätig & 6w - schulpflichtig; alleinerziehend (beide: sie erzieht mich - ich erziehe sie)

habe eine abgeschlossene berufsausbildung, war immer berufstätig und auch einige jahre selbstständig.
habe nie dem staat / steuerzahler auf der tasche gelegen.
im gegenteil (viele grüße an's finanzamt')

habe mir mit viel mühe ein netzwerk aufgebaut, damit ich nach wie vor ganztags berufstätig und meiner tochter ein vorbild sein kann.
wir haben viele abstriche machen müssen. emotional, finanziell und auch das soziale umfeld betreffend.

und nun komme ich zu dem punkt, wo ich wahrscheinlich eins aufs deckelchen bekomme?
ich werde meine ganztagsstelle hier kündigen, gerade weil ich um die zukunft meiner tochter besorgt bin. gerade weil sie hier keine zukunft hat. wir wohnen momentan in einem kleinen ort nahe regensburg. meine tochter besucht die erste klasse der örtlichen grundschule. schlägereien und alkoholkonsum der größeren kinder bereits am morgen vor dem schulgebäude sind an der tagesordnung.
das ist nicht die umgebung, in der meine tochter aufwachsen soll!

deshalb werde ich, obwohl ich alleinerziehend bin, meine arbeit kündigen und in meine heimatstadt ziehen. dort wird meine tochter ab september die 2. klasse einer grundschule mit angrenzendem kinderhort besuchen. die kosten für den hort spare ich mir vom mund ab, damit ich wieder eine ganztagsstelle antreten kann, meine tochter eine gute schulische ausbildung erhält und eine zukunft hat.

ich kenne auch alleinerziehende mütter, die auf kosten der allgemeinheit leben. besser als wir. sie haben mehr geld zur verfügung und können ihren kindern materiell wesentlich mehr bieten.

aber eines können sie nicht - ihren kindern ein vorbild sein!
  
:: camepul :: Beiträge 1:: 2.71 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich denke, dass das sicher keine einfache Situation ist und wenn man arbeitslos ist und noch dazu alleinerziehend ist es sicher nicht einfach einen Job zu finden. Es ist sicher schwieriger einen Job zu finden, wenn man Kinder zu hause hat und sich alleine darum kümmert, auch wenn man sagen kann, dass Oma und Opa für sie da sind. Die Position, die sehr viele Firmen vertreten, ist auch verständlich. ein Fall: wenn ich zwei Bewerber/innen habe und eine/r davon hat ein Kind zu erziehen, sie haben aber beide die gleichen Qualifikationen würde ich jetzt mal sagen, man entscheidet sich für den/diejenige ohne Kind, weil sie doch meist flexibler sind.
Es ist eine schwierige Situation und ich denke, dass keine 99% selber daran Schuld sind, es gibt sicher genügend, keine Frage... ich hoffe, dass es bald bessere Lösungen für Alleinerziehende gibt und dass mehr Plätze für (Klein-)Kinder geschaffen werde, so wird es fast jedem ermöglicht arbeiten zu gehen, natürlich, der will. Es gibt ja auch einige, die ein paar Jahre mit ihrem Kind zu hause verbringen wollen.....
  
:: sweetysarah :: Beiträge 469:: 6.66 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Erst mal eine provozierende Gegenfrage, warum muss eigetnlich jede Mutter noch außerhalb der eigenen vier Wände berufstätig sein? Mutter sein ist auch anstrengend. Da sollte man die Möglichkeit haben auch nur Mutter zu sein. Nur braucht man dafür auch finanzielle Mittel.
Und gerade für Allein erziehende wird's hier schwieri, auch wenn der Partner Unterhalt zahlt.
Mutter sein und gleichzeitig aushäusig berufstätig bedeutet das man ein gutes Netzwerk von Unterstützern braucht. Das gilt erst recht für die Mütter, die eben keinen Partner haben und damit auch meist nicht die volle Unterstützung von der Familie des Kindsvaters. Gleichzeitig werden diese Mütter als berufstätige Frauen auch argwöhnischer beobachtet. Wenn man sich als Mutter bewirbt muss einfach auf die von Laufmasche beschriebenen Gesprächsmuster gefasst sein. Auch wenn man nach der einer Elternpause in den Beruf zurückkehrt.
Hier sollte man einfach vorsorglich von sich aus darauf zu sprechen kommen, wie es um die Kinderbetreuung im Krankheitsfall und anderen Notfällen aussieht. Das muss dann aber auch einzuhalten sein.
Was die Arbeitslosigkeit betrifft, das sehe ich nicht so. Mütter oder überhaupt Menschen, die lange raus sind, haben es einfach nun mal schwerer. Aber ine Diskussion hierüber würde jetzt einfach zu weit führen.
  
:: JotJot :: Beiträge 13223:: 61.41 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Zitat:
Aber arbeitslos zu sein - dafür kann man in 99 % aller Fäller etwas

Jein! Ich war selbst 2 mal in meinem Leben arbeitslos. Einmal 4 Monate und einemal fast 8 Monate. Ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung und diverse Weiterbildungen. Ja es kann fast jeder eine Arbeit finden wenn er will. Doch leider nicht unbedingt zu fairen Verhältnissen!!!!!!
Ich habe in der Industrie gelernt und bin von dort dann weg um ein wenig in der Welt herum zu arbeiten, sprich Arbeitsplatz wechseln und sehen wie es woanders ist.
Da mir das teilweise noch weniger gefallen hatte und man das schöne erst zu schätzen weiß wenn man es nicht mehr hat, war ich eines Tages arbeitslos dagestanden. Und nach weiß Gott wieviel Bewerbungen bin ich nach 4 Monaten in einer Zeitarbeitsfirma unter gekommen. Dort habe ich den Job ausgeübt welchen ich gelernt habe, habe mit Leuten die ich aus der Ausbildung noch kannte zusammen gearbeitet und gerade mal die Hälfte des für den Beruf üblichen Gehaltes bekommen!!! Das ist mehr als erniedrigend! Geldtechnisch waren es gerade mal 200Euro mehr als es Arbeitslosengeld gewesen wäre und dafür hatte ich Spritkosten und war täglich auf Arbeit! Schon rein finanziell war es eigentlich nicht gut, da ich höhere Ausgaben als Berufstätiger hatte als als Arbeitsloser. Aber die Zeitarbeit war für mich das Sprungbrett in eine andere Firma zu wechseln die fair und gut zahlt!

Zitat:
Hoffe sie bringen das mit dem krippenplatz ab dem ersten lebensjahr bald auf die Reihe, dann haben die ganzen Alleinerziehenden endlich keine Ausrede mehr, um daheim bleiben zu können!!

Ich würde es nicht ganz so scharf betrachten! Ich verstehe die Aussage bei einer jungen Mutter die es nicht einmal geschafft hat die Schule zu beenden. Aber eine Mutter die vorher gearbeitet hat und sich, sagen wir "normal" an die Wünsche der Gesellschaft angepasst hat....... naja doch etwas hart oder?

@camepul
Wünsche euch damit Alles Gute Habe selbst eine Bekannte bei welcher sich das ähnlich anhört. Ich finde es gut
Zitat:
Wenn man sich als Mutter bewirbt muss einfach auf die von Laufmasche beschriebenen Gesprächsmuster gefasst sein. Auch wenn man nach der einer Elternpause in den Beruf zurückkehrt.

War bei meiner Mutter ähnlich und sie hat es trotzdem geschafft wieder in die Berufswelt zurück zu kehren. Anfangs zwar nur als Halbtagsjob aber besser als nichts!
  
astapetro :: astapetro :: Beiträge 139:: 7.27 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hallöchen,

Ein wichtiger Aspekt ist in jedem Falle, wie alt das Kind ist.. Ist es noch sehr klein hat das arbeitslos sein immerhin einen kleinen Vorteil - man hat genug Zeit, die sollte man dann aber verdammt auch mal nutzen ( wieviele "Mütter" ich kenne, die nicht oder kaum arbeiten und ihr Kind von 7 - 19 in die KiTa stecken ist wirklch wahnsinn. Schlimm sowas. )

Ist es älter... Nunja. Ich hätte es nicht überlebt, wenn meine Mutter arbeitslos gewesen wäre. Die hätte vor lauter langweile vermutlich zig mal am Tag sauber gemacht, die Wohnung umgeräumt, alle 2 Wochen gemalert usw. Ein einfaches durch die Wohnung laufen wäre da schon tädlich gewesen..... das macht schließlcih Dreck.
Außerdem wäre sie dermaßen mit sich selbst unzufrieden und frustriert ...nene.

Leute, die gar nicht erst versuchen, arbeit zu finden odr sich mit dem Schreiben von Bewerbungen zufrieden geben und meinen, sie hätten damit alles versucht, sind mir dann ein Dorn im Auge. Es gibt Umschulungen,weiterbildungen, und man kann auch mal persönlich bei den Unternhemen vorbeischauen. Und es ist wahnsinn wie viele sich zu fein sind, den Putzlappen zu schwingen. Solche niederen Arbeiten will man dann als gelernte Kauffrau - die null Zukunft auf Arbeit hat, natürlich nicht übernhemen - aber besser al snichts

Und wenn man dann noch Kinder versorgen muss - die sind sowieso recht teuer. Und ein bissl was bieten will man ihnen ja auch .

Liebe Grüße
winny
  
winny2311 :: winny2311 :: Beiträge 11535:: -11.07 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Hallo,

die wenigsten Mütter sind wohl gern arbeitslos und dazu noch alleinerziehend. Es kommt allerdings auch auf das Alter des Kindes an. Im Kindergartenalter ist es schon wichtig, dass das Kind in seiner Mutter eine Bezugsperson sieht und nicht das Kindergartenpersonal.

Ab dem Schulalter ist es sicher auch eine ander Situation. Aber viele Arbeitgeber sind Alleinerziehende ein Dorn im Auge. Nicht nur, dass sie weniger flexibel sind, es ist auch im Falle einer Krankheit des Kindes so, dass die Arbeitnehmerin dann ausfällt. Dies aufzufangen wird dann auch schwerer sein, da so etwas ungeplant geschieht.

Wenn eine Mutter einen Arbeitsplatz bekommt, dazu die Erziehung und ihren Haushalt unter einem Hut bekommt, hat sie meinen allergrössten Respekt. Ein Kind zu erziehen ist wirklich sehr viel Arbeit und benötigt viel Zeit. Da braucht es bei einer Arbeitsstelle ein sehr gutes soziales Netz und nicht nur, dass das Kind irgendwohin "abgeschoben" wird. Ich rede übrigens nun von Kindern, die noch nicht so weit sind, dass sie sich selbst versorgen können, also bis max. etwa 12 bis 14 Jahren.

Natürlich gibt es für Berufstätige Einrichtungen wie Hort, Ganztagsschulen, Kinderfrauen/ Tagesmütter. Aber wer möchte sich später von seinem Kind vorwerfen lassen müssen, dass man als Mutter kaum Zeit für das Kind hatte? So etwas gibt es auch. Ich denke, da müsste dann der Arbeitgeber auch der Alleinerziehenden etwas entgegen kommen. Doch das ist scheinbar zu viel verlangt.

Dann gibt es noch das andere Extrem. Die Mutter ist den ganzen Tag zu Hause, macht den Haushalt, bemüht sich vielleicht um Arbeit und schickt dennoch das Kind den ganzen Tag in den Kindergarten. Es wird ja in so einem Fall meistens bezahlt. Das hat mich schon während meiner Ausbildung gestört und war nicht wirklich Sinn und Zweck der Sache. Die Ganztagsplätze sollten dann wirklich den Kindern vorbehalten sein, deren Eltern eben den ganzen Tag arbeiten.

Bei dieser Diskussion habe ich manchmal den Eindruck, wie man es als Mutter macht, macht man es verkehrt. Es ist auch nicht einfach, diesen Spagat zu schaffen. Um so mehr habe ich absoluten Respekt vor den Müttern, die alleinerziehend sind und nebenher arbeiten, ihre Kinder erziehen können und Zeit für diese haben. Sie bleiben manchmal dabei ganz schön auf der Strecke. Und das kann es doch dann auch nicht sein.

LG Steph
  
*steph* :: *steph* :: Beiträge 12300:: 655.47 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
Ich denke, man darf hier nicht nur betrachten: Mutter + alleinerziehend.
Man muss auch genauso bedenken, was die Mutter für eine berufliche Ausbildung hat und wie leicht/schwer es generell ist, in dieser Branche einen Job zu bekommen.
Wenn dann schon die Arbeitsplätze an sich in dem Job sehr knapp sind und man dann noch alleinerziehend ist und vielleicht auch schon ein wenig älter, dann sehe ich das schon als recht schwer an und ich bin mir sicher, dass sehr viele alleinerziehende Mütter gerne arbeiten würden, zumidest halbtags, um ihren Kindern etwas bieten zu können und vor allem auch, um selbst neue Kontakte zu knüpfen und sich auch als was anderes als als Mutter bestätigt zu sehen.
Aber leider erlebt man das ja immer wieder, dass das Alter und das Vorhandensein von Kindern ziemliche Ausschlusskriterien sind
Aber wenn man es wirklich will und auch bereit ist, Umschulungen zu machen und sich sehr viel Mühe gibt, dann sollte das denke ich auch irgendwie klappen.
  
Grooovegirl :: Grooovegirl :: Beiträge 3440:: 21.45 Talkpoints :: Auszeichnung für 3000 Beiträge Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
winny2311 hat folgendes geschrieben:
Ist es noch sehr klein hat das arbeitslos sein immerhin einen kleinen Vorteil - man hat genug Zeit, die sollte man dann aber verdammt auch mal nutzen ( wieviele "Mütter" ich kenne, die nicht oder kaum arbeiten und ihr Kind von 7 - 19 in die KiTa stecken ist wirklch wahnsinn. Schlimm sowas. )

Die gibt es wohl überall. Vor Weihnachten gab es zu diesem Thema eine ernsthafte Ansage der Leiterin, dass wohl in den vorherigen Jahren die Arbeitslosen eine Betreuung ihrer Kinder zwischen den Feiertagen wünschten, was sich die Erzieher diesmal verbaten. Hat sich dann auch keiner aus diesem Personenkreis getraut eine Betreuung zu wünschen

winny2311 hat folgendes geschrieben:
Ist es älter... Nunja. Ich hätte es nicht überlebt, wenn meine Mutter arbeitslos gewesen wäre. Die hätte vor lauter langweile vermutlich zig mal am Tag sauber gemacht, die Wohnung umgeräumt, alle 2 Wochen gemalert usw.

kenn ich. Ich war auch froh, dass ich schon 6 Wochen nach der Geburt wieder stundenweise von zu Hause arbeiten konnte und trotzdem noch genug Zeit für mein Kind hatte. Ich denke mal, dass man sich als Alleinerziehende (ich spreche hier aus Erfahrung) ziemlich durchsetzen muss. Hat man sich aber erst mal bewiesen, dann ist das Schlimmste geschafft.

winny2311 hat folgendes geschrieben:
Leute, die gar nicht erst versuchen, arbeit zu finden odr sich mit dem Schreiben von Bewerbungen zufrieden geben und meinen, sie hätten damit alles versucht, sind mir dann ein Dorn im Auge. Es gibt Umschulungen,weiterbildungen, und man kann auch mal persönlich bei den Unternhemen vorbeischauen. Und es ist wahnsinn wie viele sich zu fein sind, den Putzlappen zu schwingen. Solche niederen Arbeiten will man dann als gelernte Kauffrau - die null Zukunft auf Arbeit hat, natürlich nicht übernhemen - aber besser al snichts

Ob Umschlungen und Ähnliches das Wahre sind, wage ich mal gelinde gesagt zu bezweifeln. Man kann sich auch m Bedarf vorbei qualifizieren und hat damit auch nichts geschafft. Auch die Aussage jeden Job annehmen zu müssen, finde ich nicht so zutreffend.
Ich würde bei vielen erfolglosen Bewerbungen erst mal die Bewerbungsunterlagen, mein Auftreten, meine Vorstellungen genauer unter die Lupe nehmen (lassen) und sehen, ob sich daran etwas ändern lässt. Oft ist das schon ausreichend und führt zu Erfolg.

*steph* hat folgendes geschrieben:
Aber viele Arbeitgeber sind Alleinerziehende ein Dorn im Auge. Nicht nur, dass sie weniger flexibel sind, es ist auch im Falle einer Krankheit des Kindes so, dass die Arbeitnehmerin dann ausfällt. Dies aufzufangen wird dann auch schwerer sein, da so etwas ungeplant geschieht.

Da braucht man eben ein großes und stabiles Netzwerk! Das geht. Ich spreche auch aus Erfahrung. Ich hab morgen einen wichtigen ganztätigen Termin, von dem ich am Freitag (also vor vier Tagen) erfahren habe. Wenn man wirklich will, dann kann man es auch schaffen.

*steph* hat folgendes geschrieben:
Bei dieser Diskussion habe ich manchmal den Eindruck, wie man es als Mutter macht, macht man es verkehrt.

Nee. Die Frauen machen sich gegenseitig die Hölle heiß, statt gegenseitig den Standpunkt der Anderen zu respektieren, wird ihr unter die Nase gerieben, was sie angebelich alles falsch macht. Statt einfach zu respektieren, dass es verschiedene Arten zu leben gibt, wird auf Teufel komm raus missioniert. Ganz selten, dass man für den gewählten Weg Lob und Zusprache bekommt
  
:: JotJot :: Beiträge 13223:: 61.41 Talkpoints Zum Antworten mit Zitat bitte einloggen
 
 
 
   
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