Kosten für Wertpapier-Depots unterscheiden sich erheblich
Berlin (dpa/tmn) - Mit der Wahl der richtigen Depotbank können Sparer mehrere Hundert Euro sparen. Je nach Anbieter fallen für Verwaltung und Wertpapierkäufe Gebühren in unterschiedlicher Höhe an, wie aus einem Vergleich von Stiftung Warentest in Berlin hervorgeht.
Für einen Aktienkauf im Wert von 50 000 Euro zahlt ein Anleger in den meisten Bankfilialen etwa 500 Euro Gebühren - bei vielen Direktbanken lässt sich ein solcher Auftrag für Kosten zwischen 10 und 30 Euro abwickeln, berichtet die Organisation in ihrer Zeitschrift "Finanztest". Bei kleineren Orders ist die Ersparnis geringer.
Gebühren für Transaktionen wie Kauf und Verkauf lassen sich dabei nicht vermeiden, heißt es weiter. Die Aufbewahrung von Wertpapieren sei dagegen bei einigen Anbietern kostenlos möglich. Bei anderen Banken werden laut Stiftung Warentest dafür bis zu 180 Euro pro Jahr fällig. Die Organisation verglich Depotkosten und Transaktionsgebühren von 35 Banken und Sparkassen.
Ein wirklich kostenloses Wertpapierdepot gibt es wohl kaum, denn nach meinen bisherigen Recherchen ist es so, dass wenn man auch keine Depotgebühren bezahlen muss, ist man genötigt im Jahr mehrere Transaktionen in Form von Zukäufen zu tätigen. Manche Wertpapierbanken kommen somit mit den Ordergebühren wahrscheinlich immer noch besser, denn diese sind mitunter auch nicht ganz unerheblich.
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